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Ich dürfte ja nicht im Nordschwarzwald wohnen, ohne den wunderschönen dunklen Grünton des Waldes in den apprico COLOURS zu verewigen. Die No415 „Black Forest“ ist der dunkelste Holz-Ton meiner 144 Farbtöne im Fächer. Er enthält viel Blau-Anteile und hat absolute Yin-Qualität.  

Generell würde ich persönlich einen Ton dieser Intensität eher zurückhaltend einsetzen. Zum Beispiel eine einzelne Wand gezielt gestalten. Mit einem weißen Rahmen – etwa 5- 8 cm breit (je nach Größe der Wand) wirkt diese farbige; dunkelgrüne Fläche dann wie ein Bild.

Kombinieren können Sie diesen Farbton wunderbar mit hellen Erd-Tönen wie  White Island oder White RoseDamit wird auch die Kraft, die dieser „HOLZ“-Farbton entfaltet, abgeleitet. Er kann sowohl in Arbeitszimmern, Wohnzimmern oder einem Schlafzimmer eingesetzt werden.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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Heizen verbraucht im Haushalt am meisten Energie – das geht ins Geld und verursacht große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid. Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs im Bereich Wohnen verbraucht das Heizen, der Anteil des CO2-Ausstoßes für diesen Bereich liegt bei knapp 60 Prozent (Stand 2013). Neben baulichen Maßnahmen wie Wärmedämmung kann auch bewusstes Heizen und Lüften helfen, den Energieverbrauch zu senken. Die Tipps der Experten des Umweltbundesamts zeigen, wie es geht.

 

 

Abdichten und Vorhänge schließen

Schließen Sie nachts die Rollläden – so können die Wärmeverluste durch das Fenster um rund 20 Prozent verringert werden. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt und helfen, die Heizkosten klein zu halten. Heizkörper allerdings sollten nicht durch Vorhänge abgedeckt oder durch Möbelstücke zugestellt werden – sonst kann sich die erwärmte Luft nicht im Raum verteilen. 

Richtige Raumtemperatur finden

Schon wenige Grad können im Energieverbrauch einen großen Unterschied machen. Im Wohnbereich reicht meist eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius. In der Küche sind für gewöhnlich rund 18 Grad, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad Celsius ausreichend. Kälter sollte es dort aber nicht werden, denn dann steigt das Schimmelrisiko. Im Badbereich darf es etwas wärmer sein, 22 Grad Celsius sind hier ideal. Nachts kann man die Heizung generell herunter drehen. In Abwägung zwischen „Energie einsparen“ und „möglichst wenig Energie zum Wiederaufwärmen verwenden“ ist es am besten, wenn die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen nachts um 4 bis 5 Grad Celsius gesenkt wird. Mehr sollte es nicht sein, da sonst zu viel Energie beim Wiederaufheizen benötigt wird. 

Temperaturregelung einstellen

Ein Thermostatventil hält die Temperatur im Raum konstant und drosselt die Wärmezufuhr, wenn gerade die Sonne hinein scheint oder viele Menschen anwesend sind. Stufe 3 entspricht etwa 20 Grad Celsius. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur halten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Mit modernen Thermostatventilen kann man 4 bis 8 Prozent Heizenergie sparen. Programmierbare Thermostatventile haben den Vorteil, dass sie Räume selbsttätig zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Sie können dadurch etwa 10 Prozent Heizenergie sparen. Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit auf 17 bis 18 Grad Celsius ab (darunter steigt die Gefahr, dass Schimmel wächst). Allgemeine Temperatureinstellungen wie die Nachtabsenkung sollten besser direkt an der zentralen Bedieneinheit des Heizkessels vorgenommen werden.

Regelmäßig Lüften

Regelmäßiges Lüften während der Heizsaison ist sehr wichtig, auch wenn es draußen kalt ist. Frische Luft verringert die Feuchtigkeit in den Wohnräumen und sorgt für eine gute Luftqualität. Die Menschen in einem Vier-Personenhaushalt etwa geben – zum Beispiel durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen – täglich rund zwölf Liter Feuchtigkeit an die Luft ab. Am effektivsten ist so genanntes Stoßlüften, das bedeutet, mehrmals täglich mit komplett offenen Fenstern etwa fünf Minuten kräftig durchzulüften, anstatt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. 

Schimmel vorbeugen

Schimmel entsteht dann, wenn es in der Wohnung regelmäßig zu feucht ist. Spätestens wenn sich die Wände ständig nass anfühlen oder es innen an den Fensterscheiben herunter regnet ist es höchste Zeit zu lüften. Wer kalte Außenwände hat, wie es zum Beispiel in einigen Altbauten der Fall ist, sollte Möbelstücke einige Zentimeter von der Wand entfernt aufstellen. Denn an Wänden kann sich Feuchtigkeit sammeln, wodurch Schimmelpilze und Bakterien wachsen können. Dies kann allergische Reaktionen oder Reizerscheinungen in den Atemwegen auslösen. Generell gilt: Heizen und regelmäßiges Lüften sind die besten Mittel, um Feuchte und Schimmel vorzubeugen. Natürlich sollte auch das Gebäude baulich intakt sein, damit darüber keine Feuchte in die Wände und Fußböden gelangt.

Heizen mit Kamin- und Kachelöfen

Kamine emittieren, je nach Brenngut (zum Beispiel Holz oder Kohle) verschiedene flüchtige und schwerflüchtige Chemikalien. Besonders die polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind gefährlich, weil sie Krebs erzeugen können. Auch Metalle werden vor allem beim Verbrennen von Kohle ausgestoßen. Das größte Problem ist jedoch der Ausstoß von Staub. Moderne Kamine verfügen über eine Mehrfachverbrennung und eine sorgfältig ausgestattete Luftführung, so dass Emissionen zwar nicht gänzlich zurück gehen, aber gegenüber alten Geräten doch deutlich verringert werden. Jeder Kamin muss ohnehin vom zuständigen Schornsteinfeger vor Inbetriebnahme abgenommen werden. Es darf nur trockenes und abgelagertes Holz verbrannt werden und die Ofentür sollte nur geöffnet werden, wenn das Holz rot durchglühend abgebrannt ist. Beim Aschewechsel aufpassen, dass keine Asche in der Wohnung verteilt wird. Von Alternativen wie Ethanolkaminen oder sogenannten schornsteinlosen Kaminen rät das Umweltbundesamt ab, da hier die Abgase unmittelbar in die Wohnräume gelangen können und die vorgesehenen Abgaskatalysatoren nicht genügend wirksam sind.

 

 


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In unserem Leben ist im Grunde kein Tag wie der andere. Wir haben gute Tage, aber auch schlechte. Ist der Tag eher mies, spürt das nicht selten auch unser Umfeld. Du bist grantig, schottest Dich ab, durch die schlechte Stimmung geht irgendwann alles schief und Du hoffst, dass der Tag bald zu Ende ist und Du am nächsten Morgen eine neue Chance bekommst.

Diese Chance, einen Tag wirklich erfolgreich und positiv werden zu lassen, haben wir jeden Morgen. Nach dem Aufstehen lege ich meinen Grundstein hierfür – mit einem steten Morgenritual. Dieses wiederholt sich jeden Tag und wird nach einiger Zeit zu einer wichtigen Gewohnheit. Der wichtigste Baustein dieses Morgenrituals ist Dankbarkeit.

Viel zu selten machen sich die meisten Menschen bewusst, dass es ihnen eigentlich wirklich gut geht. Natürlich hat jeder sein Päckchen zu tragen. Dies können eine körperliche Einschränkung sein, ein mieser Job oder ein lauer Kontostand. Oftmals sieht man aber nur Dinge, die schlecht sind oder die man nicht hat. Was ist aber mit den Dingen, die wir haben? Familie, Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, ein Leben in einem Land in dem Frieden herrscht? Dies sind essenzielle Dinge, die Grundpfeiler unseres Lebens sind. Geraten diese ins Wanken oder sind sie bedroht, wird das ganze Leben in Frage gestellt – Menschen flüchten z.B. aus eben diesen Gründen aus Kriegsgebieten.

In der Regel besitzen wir also recht viele Dinge – sowohl materiell, als aus ideell, für die wir von Herzen dankbar sein können.

Die beiden Forscher Robert Emmons und Michael McCullough haben in mehreren Studien untersucht, wie sich Dankbarkeit auf unsere Psyche, unser Leben auswirkt, wenn wir sie aktiv anwenden.

Das Gesamtergebnis lautet:
Dankbarkeit verändert unsere Psyche und damit auch unser physisches Wohlbefinden deutlich zum Positiven.

Grund genug, um den Tag mit einer gesunden Portion Dankbarkeit als festes Morgenritual zu starten.

Schreibe Dir auf, wofür Du dankbar bist. Wie bereits erwähnt, können dies materielle Besitztümer sein oder auch Gegebenheiten und Personen wie Familie, Gesundheitszustand, Wohnort….die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt. Vieles, was wir im Laufe der Jahre als selbstverständlich voraussetzen, rückt so wieder in den Fokus und macht Dir deutlich, dass Du diese Dinge wertschätzen solltest, da sie unser Fundament sind, auf dem wir unser Leben aufbauen.

Wenn Du Dir jeden Morgen diese Dankbarkeit vornimmst, wirst Du viele Dinge bald aus einer anderen Perspektive sehen. Du erkennst, dass viele vermeintliche „Probleme“ nur relativ sind und sich mit einer positiveren Einstellung leichter lösen lassen und sich evtl. auch Lösungsansätze offenbaren, die vor dem neuen Morgenritual noch nicht vorhanden waren.

Nachdem Du morgens schriftlich festgehalten hast, wofür Du an diesem Tag dankbar bist, solltest Du Dir vor Augen führen, was er Besonderes mit sich bringt. Worauf freust Du Dich? Was könntest Du Tolles unternehmen? Was kannst Du heute erledigen, um Deinem Ziel wieder ein Stück näher zu kommen? Notiere Dir diese Dinge und die unangenehmeren Abschnitte des Tages werden kleiner und verlieren an Schrecken, da sie in den Hintergrund rücken – weit hinter das Positive was folgt.

Wichtig bei dieser Art des Morgenrituals ist die Schriftlichkeit. Notiere die Dinge für die Du dankbar bist und die positiven Aspekte des Tages, um sie zu visualisieren. So werden sie fest im Gehirn verankert und tragen effektiver zur positiven Grundeinstellung bei, die dafür sorgt, dass jeder Tag ein guter Tag wird.


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Das hier Folgende ist uns einen Bericht wert!

 

Mike Saknus stellt uns seine Dienstleistung vor:

 

Wir sind eine Änderungsschneiderei für anders Andere 

 

oder besser gesagt 

 

Beratung und Individuelle Änderungen von bestehender, einschränkender Bekleidung für Menschen mit angeborener oder erworbener Körper- und Sinneinschränkungen.

 

Wir kommen zu den Menschen in ganz Baden-Württemberg nach Hause !

 

Bei all unseren öffentlichen Auftritten haben wir eine durchweg große positive Resonanz für unser Angebot erfahren. Ob Arzt, Pflegepersonal, Lehrer, Eltern oder der Betroffene selbst. 

Es ist ein sehr großer Bedarf, die beschwerliche Bekleidungssituation individuell zu erleichtern.

 

Die bisherigen dezentralen Anbieter im Bereich behindertengerechte Kleidung haben entweder nur ihren Fokus in einzelnen Schwerpunkten und/oder diese sind nicht vernetzungsfähig.

 

Unser Angebot soll in einem großen Social Media Netzwerk dargeboten werden, um allen mit diesem Thema involvierten Betroffenen, Zugang und Aufforderung zur Interaktion zu ermöglichen.

 

Darum unsre Bitte: Empfehlen Sie uns weiter, mit Ihrer Mithilfe können wir eine aktive Steigerung des Selbstwertgefühls erreichen.

 

Und, was vielleicht sogar noch wichtiger im humanen Umfeld ist:

Eine tatsächliche Veränderung im tagtäglichen Pflegealltag, da wir nachweislich wieder mehr zufriedene Zeit mit behindertengerechter Bekleidung schaffen können.

 

 

Helfen Sie mit, eine gute Sache noch besser zu machen.

 

hier noch ein Link zu einem Beitrag aus dem Schwarzwälder Boten

www.facebook.com/faireschneiderei/posts/1922563774734898

 

Mit fairänderlichen Grüßen

 

Mike Saknus

 

 

Beratung und Individuelle Änderungen von bestehender, einschränkender Bekleidung für Menschen mit angeborenen oder erworbenen Körper- und Sinneinschränkungen vor Ort.

 

FAIR-Änderungs-Schneiderei®

Schwarzwaldstr. 21

 

75389 Neuweiler-Zwerenberg

Tel. 0 70 55 / 18 500 24

mobil 0176 7214 5769

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Insektenkillersprays, Duftkerzen mit ätherischen Ölen, Räucherspiralen oder sogenannte Repellents zum Einreiben: Wir Menschen haben ja diverse Möglichkeiten, uns vor den Stichen fieser Stechmücken zu schützen. Aber wie sieht das mit unserer tierischen Verwandtschaft aus? Ist die ebenfalls in der Lage, sich gegen die kleinen Blutsauger zur Wehr zu setzen. Die Antwort  auf diese Frage ist ein klares „ja manchmal“: So schützen sich zum Beispiel Kapuzineraffen mit einer ziemlich ungewöhnlichen, aber letztendlich auch ziemlich genialen Methode davor, von Moskitos gestochen werden. Die kleinen Affen setzen nämlich ganz gezielt auf den Gebrauch von Tausendfüßlern, um sich die lästigen Plagegeister vom Leibe zu halten. Kapuzineraffen, die  im Dschungel von Südamerika zu Hause sind, werden dort – gerade zur Regenzeit durch die  Stiche von Moskitos arg gequält. Aber, zumindest die Kapuzineraffen in Venezuela wissen sich da durchaus zu wehren. Die klugen Primaten haben einfach ein eigenes Insektenschutzmittel entwickelt – das sogenannte „Affenautan“. Amerikanische Wissenschaftler haben nämlich beobachtet, dass die kleinen Affen, wenn sie von Moskitos schwer geplagt werden, sich sofort, ganz gezielt, eine etwa 10 Zentimeter große Tausendfüßlerart namens Orthoporus dorsovittatus schnappen, die in der Rinde von Bäumen lebt. Diese Tausendfüßler behandeln die Kapuzineraffen zunächst einmal äußerst rüde  – sie prügeln nämlich solange auf die vielbeinigen Tierchen  ein oder drücken sie solange kräftig in der Faust, bis die so übel malträtierten Opfer schließlich  zu ihrer Verteidigung ein giftiges  Abwehr-Sekret abgeben. Ein Sekret, mit dem sich die Kapuzineraffen dann konsequent von oben bis unten einreiben. Und siehe da, die derart präparierten Affen  werden nicht mehr von den Moskitos gestochen.

 

Amerikanische Wissenschaftler haben vor einiger Zeit das fragliche Sekret analysiert und dabei herausgefunden, dass die wirksamen Substanzen des Sekrets  sogenannte Benzochinone sind. Das dies so ist, zeigen Tests an in Gefangenschaft lebenden Kapuzineraffen:  Als man den Affen nämlich mit Benzochinonen getränkte Papiertaschentücher reichte, sind die vierbeinigen Probanden vor Begeisterung fast ausgeflippt und haben sich sofort mit großem Eifer mit diesen Papiertaschentüchern eingerieben. Mit Aceton getränkte Taschentücher, die den Affen zur Kontrolle des Versuchs überreicht wurden,  haben die Tiere  dagegen links liegen gelassen. Die klugen Tiere wissen also sehr genau, was sie da tun und welche Substanz für sie von Nutzen ist.

Nach Ansicht von einigen Wissenschaftlern  haben Benzochinone sogar eine bessere Wirkung als „Deep Woods“, das beste auf dem  amerikanischen Markt befindliche Repellent. Ein Repellent,  das die US-Army immerhin ihren Dschungelkämpfer zur Verfügung stellt.

Trotz seiner hohen Wirksamkeit eignet sich Benzochinon jedoch nicht als Insektenrepellent für uns Menschen. Benzochinon ist nämlich leider auch eine karzinogene, sprich krebserregende Substanz.

Übrigens gehen  die Kapuzineraffen mit ihren „tierischen Resourcen“ sehr nachhaltig um. Die Affen piesacken die Tausendfüßler zwar, achten aber dabei stets darauf, sie nicht zu töten. Nach „Gebrauch“ lassen die Kapuzineraffen die Tausendfüßler einfach zu Boden fallen. Wo sie dann, nachdem sie ihre Benzochinonvorräte wieder regeneriert haben, für einen erneuten Gebrauch zur Verfügung stehen. Aber offensichtlich lieben die Affen das Benzochinon noch aus einem anderen Grund. Das Affenautan hat nämlich offensichtlich auch eine halluzinogene bzw. vernebelnde Wirkung auf die Affen. Sobald sich die Affen eingerieben haben, bekommen sie glänzende Augen, ihre Pupillen erweitern sich und sie beginnen auch leicht zu taumeln. Genauer gesagt, sie fallen in einen etwa 20 Minuten andauernden Drogenrausch. Einen Rausch, den sie offensichtlich gerne gemeinsam genießen. Wissenschaftler haben nämlich  beobachtet, dass die Kapuzineraffen die Tausendfüßler innerhalb der Gruppe oft herumgereicht haben, so dass sich jedes Gruppenmitglied einmal bedienen konnte - ähnlich, wie Menschen einen Joint kreisen lassen. Und auch für den Fall, dass ein Affe sich mal weigerte, seinen Tausendfüßler mit seinen Artgenossen zu teilen,  gab es eine sozialverträgliche Lösung: Die Affen ohne Tausendfüßler haben einfach ihr eigenes Fell am Pelz eines frisch eingeschmierten Artgenossen gerieben. So sind auch sie in den Genuss des Affenautans gekommen.

Ob die Affen sich jetzt in erster Linie einreiben, um sich vor Moskitos zu schützen oder um der Drogenlust zu frönen, ist noch nicht erforscht.

 

 

 


Dr. Mario Ludwig ist Deutschlands Experte für alles Tierische. Keiner vermittelt die wunderbare und mitunter kuriose Welt der Tiere so fundiert und gleichzeitig so humorvoll wie der promovierte Biologe. www.mario-ludwig.de
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