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WeGreen bietet die Möglichkeit Produkte zu finden, deren Herstellung weder der Umwelt noch anderen Menschen unnötig Schaden zufügt. Der Marktplatz bietet eine Auswahl aus etlichen Millionen Produkten hunderter Anbieter, die in den angeschlossenen Partnershops eingekauft werden können. Die Wegreen Nachhaltigkeitsampel zeigt dabei an, wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller ist.

Einfach umweltbewusst und fair einkaufen!
Mit der WeGreen Nachhaltigkeitsampel können Sie die Nachhaltigkeit von 4 Millionen Produkten aus 180 Shops vergleichen. So finden Sie ganz leicht die guten Produkte.

Was steckt hinter der Nachhaltigkeits-Ampel?
Mit unserer WeGreen® Nachhaltigkeitsampel möchten wir Ihnen zeigen, wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller tatsächlich ist. Allein in Deutschland gibt es über 400 Nachhaltigkeitssiegel und zahlreiche Rankings, welche die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen analysieren.

Wir bewerten Produkte und Hersteller nicht selbst, sondern überprüfen die Glaubwürdigkeit der vorhandenen Institutionen und gewichten sowie bündeln alle Informationen in der WeGreen® Nachhaltigkeitsampel. Die WeGreen Nachhaltigkeitsampel nimmt dem Verbraucher damit die schwierige Informationsbeschaffung und Bewertung ab. Dieses Prinzip finden Verbraucherverbände und Stiftungen so gut, das wir schon mehrfach ausgezeichnet wurden.

Was will WeGreen ändern?
Wir möchten es jedem ermöglichen, sich ganz einfach über umweltfreundliche und faire Produkte zu informieren und diese zu kaufen. Die endlose Informationssuche soll ein Ende haben. Unsere Vision ist es, für unsere Nutzer genügend Informationen über jedes Produkt und jeden Hersteller zu sammeln und mit unserer Nachhaltigkeitsampel auszuzeichnen.

Was bietet WeGreen an?
Auf dem WeGreen® Marktplatz können unsere Nutzer ein breites und vielfältiges Angebot verschiedenster Onlineshops auf einem Blick vergleichen. Produkte aus über 180 Onlineshops können bereits über den WeGreen® Marktplatz eingekauft werden. WeGreen® stellt außerdem verschiedene Dienstleistungen und Datenschnittstellen zur Verfügung.

Wo liegt die Innovation?
WeGreen® hat eine Methode entwickelt, um dem Verbraucher verständlich eine Orientierung im Siegeldschungel zu ermöglichen. Durch die Ampelfarben – grün bedeutet gut, gelb mittelmäßig und rot schlecht, weiß jeder schnell, wie umweltfreundlich, fair und transparent Produkte und deren Hersteller sind. Wir sammeln dazu automatisiert alle verfügbaren und relevanten Nachhaltigkeitsinformationen zu einzelnen Produkten und deren Herstellern und geben sie in gebündelter Form als Ampel wieder. Mehr als 100 Millionen Produkte und 20.000 Hersteller können so bewertet werden.

Die Berechnung der WeGreen® Nachhaltigkeitsampel basiert auf einem komplexen Algorithmus, der an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin entwickelt und verifiziert wurde.

Wie berechnet WeGreen seine Nachhaltigkeitsampel?
Die WeGreen® Nachhaltigkeitsampel setzt sich zu gleichen Teilen (je 50%) aus produktspezifischen und herstellerbezogenen Informationen zusammen.

Erstere können Nachhaltigkeitssiegel (z.B. FairTrade, GOTS), zusätzliche Produkteigenschaften (z.B. vegan, gebraucht) oder auch direkte Produktbewertungen wie zum Beispiel die CSR-Tests der Stiftung Warentest beinhalten. Die Herstellerbewertungen beziehen wir aus unabhängigen Bewertungsquellen wie z.B. Forschungsinstitutionen, Ratingagenturen, Verbraucher Initiativen oder NGOs.

Quelle: www.wegreen.de


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Zwitscherkasten – so etwas Pfiffiges ist mir lange nicht untergekommen. In dieser tollen Holzkiste befinden sich 3 l wirklich hervorragenden Rotweins – und nach dem Genießen wird die Kiste als Vogelhaus umgebaut!
Aber der Reihe nach, der Rotwein: 2011er Cuvée de Promenade kommt aus dem Languedoc und schmeckt warm und kräuterig – so richtig wie man sich Südfrankreich vorstellt! Tiefdunkel in der Farbe verströmt er einen Duft an Thymian, Lavendel und schwarze Oliven erinnernd. Er trinkt sich verführerisch gut mit seiner geschmeidigen Art und seinem feinen süßen Schmelz. Ich bin überzeugt – dieser Rotwein schmeckt jedem gut! Ein bisschen Vorsicht ist geboten, weil sich der Wein ja so praktisch aus der Holzkiste zapfen lässt, so gut schmeckt – man trinkt gerne noch ein weiteres Glas…
Ehrlich gesagt, stand ich früher einem solchen 3 l Schlauch mit Wein gefüllt sehr skeptisch gegenüber. Ich hätte so etwas vermutlich eher mit „Pennerglück“ in Verbindung gebracht. Heute gibt es allerdings auch sehr gute Qualitäten in den größeren Gebinden. Zum einen ist das mit dem Zapfen natürlich absolut praktisch, gerade auch wenn Sie Freunde eingeladen haben. Zum anderen hält sich der Wein auch länger frisch, weil ja kein Sauerstoff an den Wein kommt und damit die Oxidation unterbleibt – im Gegensatz zu einer halbvollen Flasche. Zum Transportieren ist es auch recht praktisch – und wir können auf 4 Glasflaschen verzichten.
Richtig nett ist natürlich die Idee mit dem Vogel - Nisthäuschen. Mein Sohn hat es gleich mit großer Freude umgebaut – die Accessoires und die Anleitung hierfür liegen bei. Es ist ein echter Hingucker – nicht nur für Weinfreaks.
Das Schmuckstück kommt von Dorst & Konsorten. Dahinter verbirgt sich kein Weingut, sondern der Kellermeister Stefan Dorst macht mit befreundeten Winzern gemeinsame Weine. Kein Wunder, in der Fachwelt wird er als „Flying Winemaker“ gehandelt. Dorst ist nicht nur bei namhaften Winzern in der Pfalz als Kellermeister tätig, sondern auch in Spanien, Frankreich und Südafrika. Letzteres hat ihn wohl auch dazu gebracht, dass er mit großem Erfolg die typisch südafrikanische Rebsorte Pinotage mit großem Erfolg in der Pfalz anbaut. Das wäre dann die Steigerung für den Winter…


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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Wer kommt schon auf die Idee, einen Wald um 90 Grad zu drehen und auf Wände und Fassaden von Gebäuden zu packen? Alina Schick. Sie und ihr Team vom Start-up Visioverdis haben den GraviPlant entwickelt, mit dem Bäume horizontal aus Wänden wachsen können.

Warum und welchen Nutzen das hat, erklärt die Unternehmerin im Interview mit dem Enorm-Magazin: https://enorm-magazin.de/ein-ganzer-wald-einer-wand

Vertikaler Garten? Wer hierbei nur an Efeufassaden und Spalierobst denkt, der irrt. Denn mittlerweile ist der Trend des Vertical Gardenings auch in Deutschland angekommen und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Was ein Vertical Garden nun konkret ist und worauf zu achten ist, wenn Sie einen solchen anlegen wollen, lesen Sie hier.

Was ist ein Vertical Garden überhaupt?
Unter dem Begriff Vertical Garden versteht man generell alle Bepflanzungen, die vertikal angebracht sind und/oder wachsen.

So sind Spalierobst oder mit Efeu oder wildem Wein bepflanzten Häuserfassaden altbekannte Arten des vertikalen Gärtnerns, aber in letzter Zeit kommen immer mehr ausgeklügelte Systeme auf den Markt, die es ermöglichen, auch Beete in die Höhe zu pflanzen. Denn insbesondere in Großstädten, wo oft nur wenig Garten- und Balkonflächen zum Gärtnern zur Verfügung stehen, gilt es den Platz, den man hat, sinnvoll zu nutzen. Was also nicht in der Breite geht, muss in die Höhe wachsen. So sind vertikal angebrachte Pflanzkübel auf Ständern oder an der Hauswand, mehrstöckige Hochbeete sowie bepflanzbare Säulen schnell umgesetzte Projekte des vertical gardenings, die nicht nur platzsparend, sondern dekorativ zugleich sind.

Die sicherlich spektakulärste Variante und Königsdisziplin des vertikalen Gärtnerns sind die nicht bodengebundenen und autarken Wandsysteme, die mehrere Quadratmeter Wand als dichter Pflanzteppich bedecken. Diese Systeme sind anders als Efeuwände oder Spaliere sind nicht direkt mit dem Boden verbunden und können daher auch nicht Wasser und Nährstoffe direkt aus dem Boden ziehen. Daher bedürfen diese eines eigenen Bewässerungssystems.

Der französische Botaniker, Patrick Blanc, vielfach als Pionier des vertical gardenings bezeichnet, hat sich seit Ende der 1980er Jahre mit seinen Fassadenbegrünungen und grünen Kunstwerken drinnen wie draußen weltweit einen Namen gemacht. Diese auch als living walls benannten Pflanzteppiche wirken sich als begrünte Fassaden positiv auf die energetischen Eigenschaften des Hauses aus, da bei Kälte weniger Wärme über die Wand nach außen verloren geht, und an heißen Tagen angenehme Verdunstungskälte entsteht. Zudem filtern die Pflanzen Schadstoffe aus der Luft, ein nicht zu unterschätzender Vorteil in dicht besiedelten und stark abgasbelasteten Großstädten.

Mittlerweile werden begrünte Wände oder Raumteiler gerade aus diesem Grund auch für den Innenbereich immer interessanter, da sie den Raum nicht nur optisch aufwerten, sondern das Raumklima im Innern maßgeblich verbessern. So bieten Dienstleister weltweit in diesem Bereich ausgeklügelte Wandsysteme an, die mittels Sensoren und Software überwacht und mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden.
Nicht nur aufgrund der Dimensionen der begrünten Wände, sondern auch, weil diese Systeme hohe Anschaffungs- und Folgekosten aufgrund der Bewässerung der Pflanzen bedeuten, ist ein derartiger Vertical Garden oft teuer. Wer zuhause nur wenig Platz zur Verfügung hat und deshalb gerne in die Höhe gärtnern will, muss sich aber nicht zwingend in immense Kosten stürzen. Denn auf dem Markt sind mittlerweile zahlreiche Systeme in allen Größen und Preisklassen zu haben: Seien es fertige modulare Systeme zum Bepflanzen, Filzteppiche oder spezielle Pflanzkästen zur Befestigung an Hauswänden. Oder aber man wird selbst kreativ und baut sich selbst aus Fensterläden, Bilderrahmen, halben Rohren oder Paletten den Unterbau für einen eigenen Vertikal Garden.


Augen auf bei der Pflanzenwahl!
Grundsätzlich empfiehlt es sich, auf Pflanzen zurückzugreifen, die starke Wurzeln haben, damit diese sich schon mal einigermaßen aus eigener Kraft in der Befestigung halten können. Dies gilt weniger für Pflanzen in vertikal angebrachten Pflanzkübeln, sondern vor allem für Pflanzen, die nahezu oder komplett horizontal in einer Verankerung stecken und somit nur wenig zusätzlichen Rückhalt haben.

Zudem sollten Sie bei der Pflanzenwahl auf den perfekten Grad der Flexibilität achten. Das heißt, die Pflanzen sollten nicht zu holzig sein, da diese dazu neigen, kerzengerade in die Horizontale zu wachsen. Je nach Wuchshöhe, könnte die gerade auf einem Balkon oder bei wenig Platz ein Hindernis darstellen und die gewonnene Fläche im freien so wieder eingeschränkt werden. Zu dünne und damit biegsame Pflanzenstängel jedoch tendieren auf der anderen Seite dazu – auch aufgrund des Eigengewichts – schlapp herabzuhängen und insgesamt ein tristes Bild abgeben können. Generell bieten sich sämtliche buschige und krautartige Pflanzen an, da diese weder zu starr noch zu weich sind.

Die 8 besten Pflanzenarten für Vertikales Gärtnern

  • Begonien (Begonia)
  • Stauden wie Hostas
  • Moose
  • Sukkulenten
  • Wachsblumen wie Hoya carnosa
  • Bubiköpfchen (Soleirolia soleirolii)
  • Bromelien (Bromeliaceae)
  • Efeublättrige Pelargonie (Pelargonium perlatum)


Achten Sie darauf, Pflanzen, die ein ähnliches Lichtbedürfnis haben, dicht nebeneinander zu pflanzen. Außerdem gilt hier: Je höher das Bedürfnis nach Licht, desto weiter oben sollte die Pflanze stehen. Je mehr Schatten bevorzugt wird, desto niedriger sollte hingegen die Pflanze stehen. Auch sollte in diesem Zusammenhang die Wuchsgeschwindigkeit der gewählten Pflanzen beachtet werden. Denn unterschiedliche Wuchsgeschwindigkeiten ergeben im Laufe der Zeit nicht nur ein unruhiges Gesamtbild, sondern es entsteht vor allem das Problem, dass schnell wachsende Pflanzen kleineren Pflanzen, die unter Umständen sogar mehr Licht brauchen, das notwenige Licht nehmen.


Nicht alle Pflanzen werden es vielleicht auf Anhieb schaffen und wenn Pflanzen verwelken oder rausfallen, entstehen unschöne Lücken. Gerade in einem großen dichten Pflanzteppich fallen diese Lücken sofort ins Auge. Haben Sie daher immer ein paar Exemplare in der Hinterhand, um die Lücken schnell wieder aufzufüllen.
Warum sich nicht mal an einem vertikalen Gemüsebeet versuchen? Rankenden Pflanzen, wie Bohnen, Tomaten, Paprika oder Gurken wachsen grundsätzlich gern an Stangen oder Gestellen empor. Aber auch nicht rankende Pflanzen wie Salatpflanzen können im Sinne eines vertikalen Gartens angebaut werden. Verwenden Sie hierzu schmale Pflanzenkübel und befestigen Sie diese übereinander an einer Wand. Oder bepflanzen Sie aufgeschnittene Rohre. Das macht nicht nur optisch was her, sondern ermöglicht den heimischen Gemüseanbau auch bei wenig Platz im Garten oder auf dem Balkon.


Tipps zur Bewässerung eines Vertical Garden

Ein vertikaler Garten hat einen vergleichbar hohen Wasserbedarf wie Kübelpflanzen. Hinzu kommt jedoch, dass dieser aufgrund seines erhöhten Standorts deutlich mehr Sonne und Wind ausgesetzt ist. Daher brauchen die Pflanzen grundsätzlich etwas mehr Wasser als klassische Kübelpflanzen am Boden. Hierbei gilt die Regel: Je höher die Pflanze angebracht ist, desto höher ist auch der Wasserbedarf. Aber viel hilft nicht immer viel, da gerade bei vertikalen Beeten oder übereinander hängende Pflanzkübeln es dazu kommen kann, dass untere Pflanzenreihen dabei überwässert werden. Daher sollten in diesen unteren Reihen grundsätzlich Pflanzen vorhanden sein, die generell mehr Wasser vertragen oder ohnehin viel Wasser brauchen. Moose und Farne beispielweise kommen kurzzeitig mit einem Zuviel an Wasser recht gut klar.
Grundsätzlich ist es jedoch bei einem Vertical Garden jeder Art besser, lieber öfter und wohldosiert zu gießen anstatt unregelmäßig und viel auf Vorrat. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch zu erwähnen, grundsätzlich Blumenerde zu verwenden, da diese Feuchtigkeit besser speichert und dementsprechend nicht so schnell austrocknet.


Wer ein wirklich großes vertikales Beet an einer Hauswand, das nicht bodengebunden ist, anlegen möchte, sollte außerdem über ein eigenes Bewässerungssystem, z.B. aus Tropfschläuchen, nachdenken. Denn so können Sie auch an schwer erreichbaren Stellen eine Wasserversorgung gewährleisten und durch automatische oder halb-automatische Systeme viel Zeit einsparen. Lassen Sie sich hierzu am besten schon vor dem Anlegen des großen Pflanzteppichs von einem auf vertikales Gärtnern spezialisierten Gärtner beraten, um später nicht auf Probleme und vor allem auf welke Pflanzen zu stoßen.

Quelle: Garten & Freizeit


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"Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen."
(Marc Aurel, 121-180)

Meine felsenfeste Überzeugung lautet: Viele Menschen könnten von ihrem Potenzial her extreme Läufe bestreiten. 100 Kilometer und mehr am Stück zu laufen, ist grundsätzlich für viele Menschen möglich. Wenn ich in meinen Vorträgen von meinen Abenteuern berichte, geraten viele Menschen ins Schwärmen und wollen auch ihren Träumen nachgehen. Doch dann tritt bei ihnen der Gedanke auf: Das schaffe ich doch gar nicht. Das kann ich doch gar nicht. Was ist das Resultat? Sie schaffen es nicht beziehungsweise gehen das Abenteuer erst gar nicht an. Wenn wir denken, dass wir etwas nicht schaffen, dann schaffen wir es auch nicht. Nicht, weil wir es nicht schaffen, sondern weil wir denken, dass wir es nicht schaffen. Und solange wir denken, dass wir es nicht schaffen, werden wir es nicht schaffen.

Gedanken haben eine enorm große Auswirkung auf unser Leben. Sie sind die Ursache für alles, was uns im Leben passiert. Unser Denken ist die einzig unsichtbare Kraft, die wir wirklich steuern können. Deine bisherigen Ergebnisse im Leben stehen im direkten Zusammenhang mit deinem Denken. Ob ich einen Extremlauf erfolgreich beende, hängt im Wesentlichen davon ab, was ich während des Abenteuers denke beziehungsweise welche Gedanken ich zulasse.

Wir sind, was wir den ganzen Tag denken. Wir werden, worüber wir nachdenken.

Doch wie denken wir? Und was bedeutet Denken? Denken ist nichts anderes als sich den ganzen Tag unbewusst gestellte Fragen zu beantworten. Wenn ich vor einer Trainingseinheit stehe, frage ich mich: Was ziehst du heute an? Welche Route läufst du? Nimmst du einen Rucksack mit oder nicht? Jedem Gedanken geht eine unbewusst gestellte Frage voraus. Das nehmen wir meistens gar nicht mehr bewusst wahr.

Die Gedanken sind frei – sagt der Volksmund. Doch sind sie das wirklich? Können wir wirklich denken, was wir wollen? Einige Leserinnen oder Leser werden sagen: Sicher können wir das! Aber dir wird es wie den meisten Menschen gehen: Wir denken größtenteils nicht mehr bewusst, wir denken wiederholt. Die Gedankenprozesse laufen automatisch und unbewusst ab. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir nur drei bis fünf Prozent neue Gedanken zulassen. Der Rest wird wiederholt. Es ist quasi ein geistiges Wiederkäuen der immer gleichen Gedanken. Wenn du beispielsweise einen sicher geglaubten Auftrag doch nicht bekommst, werden deine Gedanken eine Zeitlang sehr wahrscheinlich immer wieder um diesen Auftrag kreisen.

Was können wir dagegen tun? Wir können an unseren Gedanken arbeiten. Das machen viele Sportler. Es bedeutet, dass ich wissen sollte, was ich denke, damit ich entscheiden kann, ob ich es denken will oder nicht. Oder kurz gesagt: Wir müssen Gedankendisziplin erlernen. Das funktioniert durch bewusste und einfache Fragen, die wir uns immer wieder stellen. Solche Fragen sind:

Was denke ich gerade?

Will ich das denken?

Erreiche ich mit diesem Denken meine Ziele?

Wir bekommen also, und das ist das Entscheidende, ein Bewusstsein über unseren aktuellen Gedankeninhalt. Das ist bedeutsam, weil jeder mehrfach wiederholte Gedanke eine Denkgewohnheit wird. Ein Denkmuster. Hast du positive oder negative Gedankenmuster entwickelt?

Gedanken haben enorme Auswirkungen, vor allem in Bezug darauf, was möglich ist. Unsere Art zu denken, setzt uns die Grenzen. Das bedeutet: Wenn wir es schaffen, unser Denken zu verändern, können wir auch unsere Grenzen verschieben. Einverstanden? Es kommt dabei nicht darauf an, wo du gerade im Leben stehst. Es kommt nicht darauf an, von wo du losläufst. Entscheidend ist, dass du wirklich bereit bist zu lernen. Erfolg ist keine Frage von WIE, sondern von WER. Und WER ist trainierbar. Das WER trainierst du, indem du lernst, deine Gedanken bewusst zu steuern. Die Macht der Gedanken in dir ist viel stärker als deine aktuelle Lebenssituation. Es ist leicht, dein Denken von den aktuellen Lebensumständen steuern zu lassen. Dazu ein Beispiel: Du bist selbstständig und hattest einige umsatzschwache Monate. Entscheidend ist nun, ob du diesen Resultaten erlaubst, deine Gedanken zu steuern. Oder ob du neue Gedanken erschaffst und dich fragst, wie du das Ruder herumreißen wirst.

Denken und vor allem selbstständiges Denken ist die anstrengendste Tätigkeit, die es gibt. Selbstständig denken heißt, Dinge kritisch zu hinterfragen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Viele Menschen konsumieren, ohne kritisch zu hinterfragen, sind passiv und lassen sich berieseln und von der Außenwelt beeinflussen. Wer selbstständig denkt, lässt sich nicht von der materiellen Welt und der Meinung anderer beeinflussen. Die eigenen Gedanken sind die einzige Ursache für alles, was in deinem Leben passiert.

Die meisten Menschen begreifen nicht, dass sie ihre Träume verwirklichen können. Wir haben alle riesiges Potenzial in uns. Der Unterschied zwischen den Menschen liegt darin, was sie daraus machen

Einmal traf ich beim Trollinger Marathon in Heilbronn einen guten Lauffreund von mir. Wir sprachen über Gott und die Welt und natürlich über das Laufen. Er erzählte mir von seinem Traum, einmal in seinem Leben einen Wüstenlauf in der Sahara machen zu wollen. „Ich wünsche mir diesen Lauf so sehr“, waren seine Worte. Dieser Gedanke, Worte sind hörbare Gedanken, hat er nun in seinem Kopf selbst geschaffen. Doch keine zehn Sekunden später kam von ihm diese Aussage: „Der Wüstenlauf ist aber viel zu teuer. Das kann ich mir nicht leisten.“ Diesen Gedanken hat er ebenfalls selbst kreiert. Welcher Gedanke wird sich jetzt in seinem Leben durchsetzen? Jener, mit dem er die stärkere Emotion verbindet. Wenn der Wunsch, den Lauf durch die Sahara zu machen, größer ist als der Zweifel, ob er sich das leisten kann, dann wird er früher oder später den Lauf realisieren.

Mein Impuls

Gedanken erzeugen Emotionen. Und Emotionen bringen dich ins Handeln oder Nicht-Handeln. Handeln produziert Ergebnisse. Die Summe der Ergebnisse wird dein Leben.

Wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, geht es in erster Linie nicht darum, dein Handeln zu verändern. Weil das Handeln immer nur das Symptom ist. Du musst die Wurzel des Problems anpacken und dein Denken verändern. Dauerhafte Veränderung ohne ein verändertes Denken ist unmöglich. Lerne selbstständig zu denken, indem du bewusst entscheidest, welche Informationen du in deinen Kopf lässt.

Frage dich täglich:

  • Was denke ich gerade?
  • Will ich das denken?
  • Komme ich mit diesem Denken meinen Zielen näher?

Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Berlin: Auf dem Charité-Gelände fahren zukünftig autonome Elektrobusse

Der Campus Mitte und der Campus Virchow-Klinikum der Charité sind sehr weitläufig, bisher aber noch nicht mit einem geeigneten Transportmittel versehen. Dies soll sich zukünftig ändern: In Kooperation mit den Berliner Verkehrsbetrieben BVG sollen ab Frühjahr vier autonom fahrende Elektrobusse für potentielle Fahrgäste zur Verfügung stehen. Diese können allerdings nicht zu jedem beliebigen Standort gerufen werden, sondern fahren in regelmäßigen Abständen sieben bis neun Haltestellen mit Geschwindigkeiten von bis zu zwanzig Stundenkilometern an. Zu Beginn soll zudem noch ein Mitarbeiter an Bord sein, der den Fahrgästen die Funktionsweise des Busses erläutert. Später wird der Betrieb dann nur noch von einer zentralen Leitstelle überwacht. Die Mitarbeiter dort können die Fahrt aber nicht steuern, sondern den Bus lediglich stoppen.

 

Fahrzeuge mit Blaulicht werden noch nicht richtig erkannt

 

Die beiden Charité-Gelände eignen sich gut für ein solches Testprojekt, weil es sich aus rechtlicher Sicht um Privatgelände handelt. Die gesetzlichen Hürden sind also etwas niedriger. Auf der anderen Seite ist die Verkehrsinfrastruktur dort aber vollständig ausgebaut. Der Einsatz im Verkehrsalltag lässt sich also sehr gut simulieren. Eine besondere Schwierigkeit kommt allerdings noch hinzu: Die zahlreichen Fahrzeuge mit Blaulicht. Diese haben natürlich stets Vorfahrt, was für die autonomen Busse bisher aber noch nicht ersichtlich ist. In diesem Punkt müssen sich die Hersteller Navya und Easy Mile – beide liefern jeweils zwei Fahrzeuge – also noch etwas einfallen lassen, um Zusammenstöße zu vermeiden und die Fahrt der Rettungswagen nicht zu behindern.

 

Es sollen Erfahrungswerte über den Einsatz autonomer Busse gesammelt werden

 

Ganz billig ist der Einsatz der Busse zudem nicht. So kostet das Modell EZ-10 von Easy Mile rund 220.000 Euro – wobei rund die Hälfte auf die Technik für den Elektroantrieb und das autonome Fahren entfällt. Bereits vor einiger Zeit hatte die BVG zudem angekündigt, mit den Hamburger Verkehrsbetrieben eine Einkaufsgemeinschaft zu bilden, um gemeinsam Elektrobusse anzuschaffen. Im Bereich des autonomen Fahrens sollen hingegen zunächst noch Erfahrungswerte gewonnen werden. Neben technischen Aspekten spielt dabei beispielsweise auch die Frage eine Rolle, wie vor allem ältere Menschen auf einen Bus ohne Fahrer reagieren. Langfristig könnten die autonomen Busse dann auf wenig ausgelasteten Strecken zum Einsatz kommen.

 

Quelle: Charite


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