Avatar of Norman Bücher

Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft

 

(Marie von Ebner-Eschenbach, 1830–1916)

 

Wovon hängt der Erfolg einer großen Laufexpedition ab?

 

Gute Vorbereitung – ja. Willenskraft – ganz sicher. Ausdauer – auf jeden Fall. Sicherlich auch von Faktoren wie dem Wetter oder dem Gesundheitszustand. Doch im Kern entscheidet der Glaube über Erfolg und Misserfolg einer Expedition. Du wirst nur ganz selten etwas erreichen, wovon du nicht zu hundert Prozent überzeugt bist. Ich kann mich körperlich noch so gut vorbereiten, unzählige Stunden in mein Training investieren, wenn ich jedoch nicht an mich, meine Stärken und an das Projekt glaube, werde ich scheitern.

 

Der Glaube ist die stärkste unsichtbare Kraft, die wir haben. Das wertvollste nicht-physische Eigentum. Glauben ist die Fähigkeit, das Unsichtbare zu sehen und sich das Unvorstellbare vorzustellen. Und genau das befähigt dich das zu erreichen, was die breite Masse in der Gesellschaft für unmöglich hält. Glauben heißt, von einer Sache felsenfest überzeugt sein, etwas mit jeder Faser seines Körpers zu wollen. Unser Leben wird in einem erheblichen Maße durch unsere Glaubenssätze geprägt. Denn: Was wir glauben, das leben wir. Und wir entscheiden, was wir glauben wollen.

 

Diese Kraft wird völlig unterschätzt, denn wir sind viel zu sehr an der Macht der Wissenschaft orientiert und viel zu wenig an der Macht des eigenen Glaubens.

 

Wir assoziieren in unserer Gesellschaft mit Glauben religiösen Glauben, doch nur der Glaube an dich und deine Fähigkeiten ist für deinen Lebenserfolg entscheidend. Ein starker Glaube befähigt dich dazu, Realitäten zu schaffen, die andere für unmöglich halten. Das habe ich als Extremsportler unzählige Male selbst erlebt. 1.120 Kilometer in 15 Tagen durch das australische Outback zu laufen, ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Für mich war es dies anfangs auch. Doch dann veränderte ich mein Denken und meinen Glauben in Bezug auf dieses Vorhaben. Aus der anfänglichen Unsicherheit wurde immer mehr Gewissheit. Die Bedenken wandelten sich in Klarheit um. Die Zweifel verschwanden. „Run to the Rock“ wurde ein erfolgreiches Projekt. Ich schaffte es, weil ich von vorneherein fest daran glaubte, dass ich es schaffen kann. Wir erreichen etwas, weil wir glauben, dass wir es erreichen können. Frage dich deshalb: Hast du im Griff, was du glaubst? Oder hat dein Glaube dich im Griff?

 

Das Eigenartige dabei ist: Kein Mensch kann ihn sehen, er ist nicht greifbar und auch nicht messbar, aber der Glaube ist in Wirklichkeit der alles entscheidende Faktor, wenn wir über persönlichen Erfolg sprechen. Er stellt die Ursache und gleichzeitig die Basis für alle anderen Schritte dar. Der Glaube ist ganz eng mit deiner Sache und dem Erreichen deines Ziels verbunden.

 

Glaubenssätze entstehen durch Gedanken. Ein Glaubenssatz ist nichts anderes als ein Gedanke, den du so oft gedacht hast, dass du ihn für wahr hältst, und der täglich deine Lebensrealität spiegelt. Deine Glaubenssätze steuern eine Vielzahl deiner Gedanken. Diese erzeugen dann Gefühle. Aus diesen Gefühlen kommst du ins Handeln. Dein Handeln produziert deine Ergebnisse, die dann dein Leben werden. Sobald du es geschafft hast, deine Glaubenssätze zu verändern, veränderst du auch dein Denken.

 

Warum gibt es Menschen, die ihre eigenen Grenzen immer weiter verschieben, die scheinbar leichtfüßig von einem Erfolg zum nächsten eilen? Und wiederum andere, die stets nur in der eigenen Komfortzone bleiben? Es sind die Glaubenssätze, die den Unterschied ausmachen. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob du glaubst „Ich muss bis zur Rente arbeiten“ oder ob du glaubst „Ich bin ab 40 finanziell unabhängig“. Es ist ein großer Unterschied, ob du glaubst „Das schaffe ich“ oder ob du glaubst „Das ist eine Nummer zu groß für mich“.

 

Wenn du dir in deiner Vorstellung den Erfolg vorstellst, aber glaubst, dass du scheitern wirst, dann wirst du scheitern. Denn der Glaube ist stärker als die Vorstellungskraft. Wenn du beispielsweise glaubst, Abteilungsleiter in deinem Unternehmen zu werden, gleichzeitig aber starke Zweifel daran hast, die auf der Gefühlsebene stärker sind als dein Glaube, dann werden deine Zweifel gewinnen und die Position des Abteilungsleiters bleibt unerreichbar.

 

Apropos Vorstellungskraft: Ich bin überzeugt davon, dass ein Mensch, der keine große Vorstellungskraft besitzt, sie nie trainiert und entwickelt hat, im Leben auch nichts Großes erreichen kann. Grundlage dafür ist der Glaube. Und dieser wiederum bildet die Grundlage für das zielgerichtete Einsetzen der Vorstellungskraft.

 

Wenn du deine großen Träume, Ziele im Leben verwirklichen möchtest, dann musst du deinen Glauben entwickeln und einsetzen. Wenn du felsenfest an deine Ziele glaubst, dann fühlst du die Gewissheit, dass deine Wünsche sich verwirklichen werden. In dem Moment akzeptierst du nämlich, dass Gedanken in Wirklichkeit Tatsachen sind, und dass im Leben immer das Realität wird, was im Einklang zu deinen Gefühlen steht. Du wirst, woran du glaubst.

 

Mein Impuls

 

In unserem Leben passiert immer das, woran wir glauben. Was du glaubst, wird früher oder später Realität. Egal ob du bewusst daran denkst oder nicht. Dein Geist funktioniert auf Basis deines Glaubens und deiner Glaubenssätze. Glaube ist eine Einstellung, eine innere Gewissheit. Wenn du felsenfest glaubst, dass du etwas schaffst, dann schaffst du es auch. Die Betonung liegt dabei auf felsenfest. Es dürfen keinerlei Zweifel bestehen. Wenn du glaubst, dass etwas eine Nummer zu groß für dich ist, dann wird es so lange eine Nummer zu groß für dich sein, solange du glaubst, dass es eine Nummer zu groß für dich ist. Handle jeden Tag so, als wäre die Sache, an die du felsenfest überzeugt bist, bereits Realität. Es gibt keinen wahren und falschen Glauben. Es gibt nur deinen Glauben.

 

Was glaubst du über dich? Über deine Zukunft? Über das Leben?

 

Mach dir deine Glaubenssätze bewusst. Schreibe alle Glaubenssätze, positive und negative, auf ein Blatt Papier.

 

Sei dabei bitte ehrlich zu dir selbst. Frage dich: Wer hat das zu mir gesagt? Wo kommt diese Überzeugung in Wirklichkeit her? Wie wirkt sich dieser Glaubenssatz in meinem Leben aus?


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
Avatar of Redaktion

apic.ai gewinnt das Latitude49-Stipendium

 

 

Der Wettbewerb um das Stipendium ist beendet, die mehrköpfige Jury hat das GewinnerTeam gekürt: apic.ai retten Bienen mit künstlicher Intelligenz. Das Start-up hat ein System

entwickelt, das Bienen beim Betreten und Verlassen ihrer Bienenstöcke visuell erfasst. Die Bilddaten werden mit neuronalen Netzen ausgewertet. Damit lässt sich erkennen, ob die

Bienen genug zu fressen finden, wie sich ihr Nahrungsangebot während eines Jahres verändert und wann die Bienen schwärmen. Zudem kann die Software gefährliche Parasiten

auf den Bienen erkennen und „den Imkern helfen, schnell und minimal-invasiv zu arbeiten“, so Gründerin Katharina Luise Schmidt, die die eigene Familientradition der Imkerei auf

moderne Weise fortführt. „Erhalt der biologischen Vielfalt“, so ambitioniert lautet das Ziel von Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Gründerlabor der Hochschule Karlsruhe,

und ihren Teammitgliedern Matthias Diehl, Promotionsstudent am Karlsruher Forschungszentrum Informatik und Frederic Jan Tausch, Informatikstudent am KIT.

 

Pitchtraining und Coaching – der Auswahlprozess

Insgesamt zogen sieben herausragende Teams in das Finale um das Latitude49-Stipendium ein. Noch vor dem eigentlichen Pitch wurden die Finalist*innen vom Kooperationspartner CyberForum e.V. darauf vorbereitet, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und durften darüber hinaus an einer mehrstündigen Gründerberatung im Rahmen des EXI Gründungsgutscheins 2.0 teilnehmen. Projektleiterin Yella Hoepfner zeigte sich von der Themenvielfalt und dem Anspruch der eingereichten Projekte beeindruckt: „Gemeinsam ist den meisten, dass sie virtuelle Orte schaffen möchten, um Menschen zu verbinden, wie die Bewerber*innen von ato.black, oder Technologien entwickeln, die uns alle voranbringen, wie


Avatar of Heike Schauz

Kolibris sind faszinierende Geschöpfe. Kein anderer Vogel ist leichter und kleiner. Niemand außer ihnen kann auf der Stelle und sogar rückwärts fliegen.  Kolibris sind wunderschön und farbenfroh.

 

Und ein besonderer Grünton der Vögel inspirierte mich zum gleichnamigen Farbton. „Humming Bird“ – die No. 312 der apprico COLOURS. Natürlich gehört dieser Farbton nach der Feng-Shui-Lehre zum Element Holz.

 

Dieser Farbton symbolisiert Natur. Leben. Leichtigkeit. Er ist in seiner Wirkung sehr kräftig und daher sehr gut einsetzbar in aktiven Räumen wie in einem Einzel-Büro oder im Home-Office.

 

Generell würde ich persönlich mit einem Farbton dieser Intensität nur Akzente setzen, das heißt eine Wand gezielt gestalten. Mit einem weißen Rahmen – etwa 5- 8 cm breit (je nach Ausmass der Wand) wirkt diese farbige Fläche dann wie ein Bild.

 

Dieser Farbton der apprico Colours kann sehr gut in sogenannten Yang-Räumen wie Wohnzimmer, Esszimmer, der Küche oder Diele verwendet werden.

 

Achten Sie bitte bei der Verwendung dieses Farbtones in einem Einzelbüro oder im Home-Office besonders auf die jeweiligen förderlichen Farbtöne der Person, die dort arbeitet und sich über längere Zeit aufhält.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
Avatar of Natalie Lumpp

Zart wie Feder

Die größte Faszination übt auf mich immer wieder die unglaubliche Vielfalt der Champagner aus. Von spritzig über kraftvoll – üppig hin zu süßen Champagnern, können Sie das gesamte Spektrum genießen. Wenn Sie nun einen richtig feinen, schlanken, fast zartgliedrigen Champagner suchen, müssen Sie den „Cuvée Camille“ von Champagne Vazart-Coquart probieren! In leuchtendem Gold versprüht er einen feinen frischen Duft ganz und gar an Orangenschalen, Kumquats und Mandarinen erinnernd. Es gesellen sich auch Aromen von Honig und die ganz typischen Champagner „Göraromen“ – wie ein Brioche dazu. Mit seiner lebendigen Säure bleibt er ganz schlank am Gaumen, behält die Zitrusfrüchte und wirkt sehr gut balanciert.Am liebsten würde ich mit diesem Champagner das Wochenende oder den Sonntagmorgen einläuten. So ein Gläschen versprüht regelrecht Sonne! Den Rest können Sie auch am Abend austrinken…

 


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
Avatar of Redaktion

Unzählige Lebensmittel könnten verschwinden, wenn das Bienensterben weitergeht. Penny zeigt jetzt mit einer eindrucksvollen Aktion wie unsere Supermärkte ohne Bienen aussehen würden.

 

Die Discounterkette Penny hat eine Filiale in Hannover Langenhagen ziemlich leergeräumt. In dem Laden findet man fast kein Obst mehr, keinen Kakao, Senf und kaum mehr Kosmetikprodukte. Und auch viele verarbeitetet Lebensmittel hat der Discounter aus seinen Regalen geräumt – insgesamt über die Hälfte der 2.500 Artikel im Penny-Sortiment.

 

Mit der Aktion, die Penny zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu) und dem Umweltministerium umgesetzt hat, will Penny auf das weltweite Bienensterben aufmerksam machen – und welche Folgen der Verlust der Bienen für uns hat. Penny hat dazu gemeinsam mit dem Nabu alle Lebensmittel aus der Filiale geräumt, die es ohne die Bienen nicht mehr gäbe.

 

Warum sind Bienen so wichtig? Gemeinsam mit anderen Insekten bestäuben sie über 85 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen weltweit und sorgen so dafür, dass Obst-, Gemüse und weitere Nahrungsmittel angebaut werden können.

 

Wenn die Bienen also verschwinden, dann verschwinden nicht nur viele Obstsorten, wie Äpfel, Pfirsiche oder Erdbeeren aus den Supermarktregalen, sondern auch Kakao und Kaffee, Senf, Raps- und Sonnenblumenöl, Gewürze und viele Lebensmittel, die diese Zutaten enthalten. Eine Bestäubung von Hand sei zwar bereits möglich und sogar rentabel, jedoch umso aufwendiger, wenn es keine Bienen mehr gäbe, sagt Till-David Schade vom Nabu, der die Aktion betreut.

 

Auch Produkte, die nicht offensichtlich von der Bestäubung der Biene abhängig sind, fallen aus dem Sortiment. So gäbe es ohne die Bienen kaum mehr Kosmetikartikel. In vielen Shampoos, Cremes und Duschgels sind Extrakte enthalten, die aus Pflanzen gewonnen werden. Und auch Baumwolle ist von der Bestäubung durch die Bienen abhängig – weswegen es keine Wattepads, Wattestäbchen oder Tampons mehr gäbe ohne die Bienen.

 

Süßigkeiten fallen ebenfalls aus dem Sortiment: Schokolade besteht zu großen Teilen aus Kakao, das ist offensichtlich. Aber auch Gummibärchen gäbe es nicht mehr, weil die häufig mit Bienenwachs überzogen sind. Das sorgt dafür, dass Fruchtgummis glänzen in der Packung nicht zusammenkleben.

 

Das bleibt im Penny-Sortiment: Ananas, Bananen und viel Gemüse

Geblieben sind Lebensmittel, die unabhängig von der Biene sind, weil sie von anderen Tierarten oder dem Wind bestäubt werden: Bananen beispielsweise werden von Fledermäusen, Vögeln und Spitzhörnchen bestäubt, Ananas von sehr kleinen Insektenarten.

 

Im Sortiment findet man außerdem noch immer Lebensmittel, die nur indirekt von der Bestäubung der Bienen abhängig sind. „Wir mussten irgendwo eine Grenze ziehen, sonst hätten wir den ganzen Laden leergeräumt“, sagt Schade. So findet man Gemüsesorten, wie Kartoffeln, Tomaten, Salat oder Paprika noch immer, weil hier nicht die Frucht sondern der Samen von der Bestäubung der Biene abhängig ist. Auf lange Sicht, würde es aber auch hier wahrscheinlich zu einem Engpass kommen.

 

Auch Milchprodukte sind noch im Sortiment enthalten, es sei denn sie enthalten Früchte, wie etwa Erdbeerjoghurt. Insgesamt müssten wir auf ein Drittel unserer Nahrungsmittel verzichten, wenn die Bienen aussterben würden.

 

Bereits in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bienen drastisch gesunken: In den USA lag die jährliche Verlustrate von Honigbienen zwischen 2006 und 2017 bei durchschnittlich 30 Prozent, in Europa liegt sie kaum niedriger. Bei den Wildbienen sind von den etwa 550 vorkommenden Arten in Deutschland bereits über die Hälfte mindestens gefährdet, viele bereits ausgestorben.

 

Was sind die Gründe für das Bienensterben?

Die Gründe für das Bienensterben sind nicht vollständig geklärt. Sicher ist, dass mehrere Probleme zusammenkommen: Parasiten wie die Varroamilbe setzen vor allem der Honigbiene zu. Die Wildbienen, die hauptsächlich für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen verantwortlich sind, werden von verschiedenen Pestiziden bedroht und ihr Lebensraum sowie die Nahrungsvielfalt von landwirtschaftlichen Monokulturen stark eingeschränkt.

 

Dabei ist es gerade die Landwirtschaft, die auf die Nutztiere angewiesen ist. „Es ist paradox, dass vor allem die Landwirtschaft in hohem Maße von Insekten abhängig ist, […] – und zugleich als einer der Haupttreiber ihres Verlustes gilt“, erklärt Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Nabu.

 

Immer mehr Supermärkte machen auf das Bienensterben aufmerksam

Penny ist nicht die erste Supermarktkette, die mit einer solchen Aktion auf das Bienensterben aufmerksam macht. Bereits 2014 entfernten die Mitarbeiter der US-Biosupermarktkette Whole Foods in einer Filiale im US-Bundesstaat Massachusetts sämtliche Produkte, die es ohne Bienen und andere Bestäuber nicht mehr geben würde.

 

Aktuell machen auch andere Supermarktketten mit dem Bienenthema auf sich aufmerksam: Aldi, Rewe, Edeka und Lidl werben mit  speziellen Produkten aus bienenfreundlichem Anbau oder verteilen Saatgut an ihre Kunden.

 

Utopia meint: Die Aktion von Penny ist wichtig, weil sie zeigt, was konkret passieren würde, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Sie macht die schlimmen Folgen für Verbraucher sichtbar und so auf das Thema aufmerksam. Deshalb sind auch die Aktionen anderer Supermärkte wichtig und richtig. Sie sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, Insektenhotels und Samentütchen für den Balkon zu verkaufen – sondern beispielsweise noch mehr Bio-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.

 

Dabei sind auch wir Verbraucher gefragt: Damit wir künftig weiter ein vielfältiges Angebot an Nahrungsmitteln in Supermärkten, auf Wochenmärkten und im Biomarkt finden, können wir beispielsweise konventionelle Lebensmittel meiden, die mit für Bienen schädlichen Pestiziden behandelt wurden

 

Text: Stefanie Jakob
Kategorien: Umweltschutz

Quelle: utopia


Kontaktieren Sie uns
captcha

Tel.: 0721 - 560 4480 - 0
Fax: 0721 - 560 4480 - 9

E-Mail: info@fairantwortung.org
Internet: www.fairantwortung.org