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Öko-Bauern arbeiten ohne chemisch-synthetische Pestizide.
Sie fördern die Selbstregulationsmechanismen der Pflanzen und beugen mit geeigneten Kulturmaßnahmen Erkrankungen vor. Hierzu gehören eine angepasste Standort- und Sortenwahl, schonende Bodenbearbeitung, weite Fruchtfolgen,konsequente Pflanzenhygiene, gezielte Düngung und Förderung von Nützlingen. Dreh- und Angelpunkt jeder landwirtschaftlichen Nutzung im Öko-Landbau ist die Gesunderhaltung des Bodens -eine Pflanze kann nur auf einem gesunden Boden gesund heranwachsen. Als Saatgut verwenden Öko-Bauern gesundes und widerstandsfähiges Material. Wenn möglich wird - wie bei den Kartoffeln- das Saatgut vorgekeimt. So bekommt die Nutzpflanze ausreichend Vorsprung vor konkurrierenden Wildkräutern und Krankheiten wie die Krautfäule.

Ökologische Pflanzenschutzmittel
Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, greift auch der Öko-Bauer auf Pflanzenschutzmittel zurück.Dies sind natürlich vorkommende Stoffe auf naturstofflicher Basis wie Extrakte des Neem-Baumes oder auf mikrobieller Basis wie Pilzsporen.Besonders starker Krankheits- oder Schädlingsbefall kann dabei vereinzelt zu Ertragseinbußen führen.Diese natürliche Form des Pflanzenschutzes verursacht jedoch keine Rückstände in Lebensmitteln,schont die Umwelt und bewahrt die biologische Vielfalt.

Sonderfall Kupfer
Eine besondere Rolle nehmen Kupferpräparate im ökologischen und im konventionellen Landbau ein,die sehr wirksam gegen Pilzkrankheiten wie den falschen Mehltau,Schorf oder Krautfäule wirken. Im ökologischen Wein-, Hopfen- und Obstbau gibt es zurzeit keine geeignete Alternative. Kupfer ist für Mensch, Tier und Pflanze ein lebensnotwendiger Mikronährstoff, der in Mangelsituationen sogar gedüngt werden muss. Da sich das Metall nicht abbaut,besteht die Gefahr, dass es sich bei regelmäßiger Anwendung im Boden anlagert und in zu ohen Konzentrationen bestimmte Organismen schädigen kann.

Suche nach Alternativen
Seit über 15 Jahren arbeiten Bauern und Forscher daran, mit neuen Verfahren die benötigte Kupfermenge so weit zu reduzieren, dass sie dem Bedarf der Pflanze entspricht. Kupferanlagerungen können dann ausgeschlossen werden. Bei Hopfen und Kartoffeln deuten sich erste Erfolge an. Geforscht wird auch an Verbesserungen der Wirksamkeit und der Anwendungstechniken von Pflanzenstärkungsmitteln.Die Öko-Anbauverbände wie Naturland und Demeter begrenzen bereits heute die Aufwandsmenge auf 3 bzw. 4 kg bei Hopfen pro Hektar/Jahr, die EU-Öko-VO auf 6 kg/ha. In der konventionellen Landwirtschaft sind die drei bis vierfachen Mengen zulässig.

Was würde ein Verbot von Kupfer bedeuten?
Viele Öko-Betriebe könnten bestimmte ökologische Kulturen nicht mehr erzeugen. Es wäre fraglich, ob es dann beispielsweise Bier und Wein noch in ökologischer Qualität zu kaufen gäbe. Die betroffenen Betriebe würden wieder konventionell umstellen und dürften höhere Kupfermengen und alle zugelassenen chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen.Dies hätte für den Öko-Landbau und unsere Umwelt dramatische Folgen.

Konventionelle Pflanzenschutzmittel
Die Chemischen Untersuchungsämter in Baden-Württemberg kamen für 2007 zu dem Ergebnis,dass konventionelles Gemüse 32-mal so stark und konventionelles Obst 6,5-mal so stark mit Pestiziden belastet sind wie Öko-Waren. Die Rückstände in den Öko-Lebensmitteln stammen i.d.R. ebenfalls aus der konventionellen Landwirtschaft. Auch die Grenzwerte für die chemisch-synthetischen Pestizide sind sehr umstritten: Allein 2006 kam es zu 188 Höchstwert-Anhebungen, im Schnitt um das 3-Fache! Seit September 2008 gilt für den krebsverdächtigen Wirkstoff "Boscalid" nicht mehr der Höchstwert von 0,01 mg/kg sondern von 40 mg/ kg und für den giftigen Stoff "Cyprodinil" statt 0,05 mg/kg nun 10 mg/kg.Fazit: Es gibt auch beim Pflanzenschutz heute keine Alternative zum Öko-Landbau. Die Öko-Bauern sind sich ihrer besonderen Verantwortung und des ihnen entgegengebrachten Vertrauens bewusst. Sie werden auch zukünftig daran arbeiten,gesunde Lebensmittel zu erzeugen und dabei die Umwelt nach bestem Wissen und technischem Stand zu schonen.

Quelle: Naturland – Verband für ökologischen Landbau e. V.

 

 


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Das Chedi ist ein Hotel in Muscat, der Hauptstadt des Omans. Für mich eines der schönsten Hotels in dieser Welt und nach Feng-Shui-Kriterien gebaut. Der Farbton No. 127 der apprico COLOURS „Chedi Blue“ ist dem klaren blauen Himmel über dem Chedi gewidmet.

Chedi Blue ist ein satter, sehr klarer Blauton, der im Feng Shui  dem Element Wasser zugeordnet ist. Die entsprechende Himmelsrichtung: Norden – aber der Farbton wirkt auch unterstützend für den Südosten und Osten (Element Holz).

Jede Himmelsrichtung kann im Raum mit dementsprechenden Farbtönen unterstützt werden. Dabei dürfen aber die Personen im Raum nie übergangen werden. Der Mensch im Raum ist das Wichtigste. Denn jedem Menschen können – anhand der Geburtsdaten – die für ihn förderlichen Farbtöne zugeordnet werden.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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In den Chefetagen geht es in Sachen Frauenanteil voran: Dem neuen Führungskräftemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge hat sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen zwischen 1995 und 2015 um rund zehn Prozentpunkte vergrößert - auf nun etwa 30 Prozent. Jedenfalls ist das dann der Fall, wenn man nicht nur Vorstände und Aufsichtsräte, sondern auch niedrigere Führungspositionen mit berücksichtigt. Allerdings bleiben die Frauen in den Chefetagen damit noch immer deutlich in der Minderheit.

 

Die Studie basiert auf Daten des sozio-ökonomischen Panels und damit auf einer repräsentativen Befragung der immer gleichen Haushalte, die in regelmäßigen Abständen wiederholt wird.

Die Studie basiert auf Daten des sozio-ökonomischen Panels und damit auf einer repräsentativen Befragung der immer gleichen Haushalte, die in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Sie verrät zudem viele Eigenschaften und Lebensgewohnheiten deutscher Chefs. Etwa, wie lange sie arbeiten. Frauen in Führungspositionen schaffen es häufiger, pünktlich nach Hause zu gehen oder gar ihre Position in einer Teilzeitstelle auszuüben: Viel mehr weibliche als männliche Führungskräfte gaben an, weniger als 35 Stunden in der Woche zu arbeiten. Dagegen gaben viel mehr männliche als weiblich Führungskräfte an, mehr als 50 Stunden in der Woche am Schreibtisch zu sitzen. Im Mittelfeld, zwischen 35 und 50 Stunden, waren Männer und Frauen etwa gleich häufig unterwegs.

Die Daten geben auch Aufschluss über das Alter und die Herkunft der Führungskräfte: Weibliche Chefs sind demnach im Durchschnitt mit 41 Jahren knapp drei Jahre jünger als männliche. Die Führungskräfte hierzulande sind noch immer in der großen Mehrzahl deutsch. Der Anteil an Führungskräften mit Migrationshintergrund ist aber gestiegen: Zuletzt betrug er unter den männlichen Chefs 22 Prozent und unter den weiblichen 27 Prozent.

Frauen in Führungspositionen sind seltener verheiratet und leben auch seltener mit ihrem Partner zusammen als Männer in Führungspositionen. Und nur selten leben Führungskräfte mit Kindern unter 16 Jahren in einem Haushalt - besonders bei Führungsfrauen ist das die Ausnahme. 73 Prozent der befragten weiblichen Chefs und 65 Prozent der befragten männlichen Chefs gaben an, kinderlos zu sein oder schon ältere Kinder zu haben. 13 Prozent der Führungskräfte beschäftigen eine Haushaltshilfe - das gilt für Männer wie für Frauen.

Trotzdem machen die weiblichen Führungskräfte noch mehr selbst im Haushalt als die männlichen: 86 Prozent der Frauen machte zusätzlich zum Job täglich noch mindestens eine Stunde Hausarbeit. Nur bei 58 Prozent der Männer war das der Fall; dafür wendeten die Männer mehr Zeit für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten im Haushalt auf.

 

 

 

 


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Selbst wenn Sie nicht gerade am Ufer des Bodensees sitzen, und die kleinen weißen Segelschiffe ziehen vorüber, ist ein guter Rosé unschlagbar! Es ist ja witzig, dass Weingeschmack so stimmungsabhängig ist. Bei herrlichem Sommerwetter – auf der Terrasse- schmecken die rosa schimmernden Weine grandios gut. So geht es auch mit dem 2011er Hagnauer Burgstall Rosé trocken vom Winzerverein Hagnau. Er schimmert in einem kräftigen Lachsrosé und duftet super fruchtig – an Erdbeeren und Mandarinen erinnernd. Seine dezente Säure verleiht ihm eine angenehme Frische. Er ist ein absoluter Allrounder und verkörpert einen modernen und internationalen Stil. Es ist vor allem die Handschrift des noch jungen Kellermeisters Jochen Sahler. Der gebürtige Überlinger sammelte Erfahrungen im Nappa Valley und später in Durbach. (Als Gegenstück gibt es dort auch noch den klassischen deutschen Weißherbst).
Hagnau kann gleich mit mehreren Superlativen aufweisen: 1881 gegründet gilt sie als die älteste Genossenschaft Badens. Mit einer 155 ha großen Rebfläche, präsentiert sich Hagnau als der größte Genossenschaftliche Betrieb am Bodensee. Sympathisch finde ich auch, dass sie schon seit 1993 kontrolliert umweltschonenden Weinbau betreiben. Was heute als selbstverständlich gilt, war vor knapp zwanzig Jahren schon noch wegweisend. 
In der Region gibt es die höchstgelegenen Rebberge Deutschlands und teilweise wird auch von den „Voralpenweinen“ gesprochen. Die Hagnauer Reben liegen zwischen 400 und 450 m über NN. Die Faszination liegt darin, dass der See sich wie ein Spiegel auswirkt und somit die Sonnenenergie in die Rebberge strahlt. Zudem werden die Reben auch immer wieder von den Föhnwinden verwöhnt. 
Mein Tipp: legen Sie gleich mehrere Falschen von dem Rosé kalt…


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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Die übersetzten Inhalte nutzen wir nicht nur auf unseren solarbetriebenen MP3 Playern, sondern auch auf einer für einfache Mobiltelefone optimierten Webseite. Dank einer Kooperation mit dem Programm FreeBasics von Facebook sind unsere Inhalte so in knapp 50 Entwicklungsländern weltweit kostenlos für Landfrauen verfügbar. Die Begeisterung für unsere Idee spiegelt sich nicht zuletzt im medialen Echo und im Feedback der Meinungsbildner wider. So wurde unser MP3forLife Player etwa von Springwise, einem in London ansässigen Trendscouting-Unternehmen, zu einer der "Hottest Innovations" gekürt.

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