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"Erfolg ist, wenn du deine persönlich gesteckten Ziele erreichst!"
(Norman Bücher)


Lies dir bitte das oben stehende Zitat nochmals durch. Wie findest du ihn?
So lautete meine eigene Definition von Erfolg, die ich in meinem Buch "EXTREM - Die Macht des Willens" zum Besten gab. Gute vier Jahre später denke ich diesbezüglich ein klein wenig anders.

Das Thema Erfolg ist nach wie vor richtig in Mode. Jeder möchte erfolgreich sein. Erfolgreich im Beruf, erfolgreich als Ehemann oder Ehefrau, erfolgreich in den Hobbys, erfolgreich als Vater oder Mutter. Doch was bedeutet Erfolg? Wie lautet deine persönliche Definition von Erfolg? Das neueste iPhone zu besitzen, gesund zu sein, eine intakte Familie zu haben, die Fußballmeisterschaft zu gewinnen, Millionär zu werden? Wie definierst du Erfolg? Der Beste zu sein, wie es besonders von den Medien häufig suggeriert wird? Die Nummer eins auf deinem Gebiet zu sein? Zur absoluten Weltspitze zu gehören?

Sicher ist es bewundernswert, wenn ein Mensch es schafft, in seinem Bereich die Nummer eins zu sein. Wenn jemand Rekorde aufstellt, Medaillen gewinnt und Bestzeiten erzielt. Meine Hochachtung vor solchen Leistungen. Doch für wie viele Menschen spielt es wirklich eine Rolle, zur absoluten Spitze in ihrem Bereich zu zählen? Es geht nicht darum, in einem Bereich der Beste, der Schnellste, der Größte zu sein. Es geht auch nicht darum, die Nummer eins zu werden. Ausschlaggebend ist, das Beste aus sich herauszuholen. Der Beste zu werden, der du werden kannst. Erfolg ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Jeder definiert Erfolg anders. Nur du entscheidet, was Erfolg bedeutet.

Für mich als Extremsportler sind nicht Bestzeiten, irgendwelche Platzierungen oder Rekorde entscheidend. Ich habe, außer einem 5-Kilometer-Volkslauf als Jugendlicher noch keinen einzigen Wettkampf gewonnen. Das stört mich nicht, solange ich meine persönlich gesteckten Ziele erreichen kann. Nicht die Wettkämpfe sind für mich entscheidend, nicht auf das Sammeln von Marathonläufen kommt es mir an und nicht irgendwelche Medaillen und Pokale motivieren mich. Ich gewinne bei meinen Laufabenteuern auf eine ganz andere Art und Weise: ich laufe für mich und meine eigenen Ziele. Für mich stehen die persönlichen Erfahrungen bei meinen Laufabenteuern im Vordergrund. Die sehr intensiven Lebensmomente, sich an seine persönlichen Grenzen heranzuwagen und diese zu überwinden und zu erfahren, was du alles im Leben erreichen kannst. Das bedeutet für mich Erfolg.

"Erfolg ist, wenn du deine persönlich gesteckten Ziele verfolgst." Daran glaube ich. Besonders das letzte Wort in diesem Satz ist bedeutsam. Denn erfolgreich bist du schon, sobald du dein eigenes Ziel verfolgst. Wenn du dich auf dem Weg dorthin befindest. Wenn du deine eigenen Ziele gefunden hast und ihnen nachgehst. Ob du dein Ziel schlussendlich auch erreichst, ist gar nicht so entscheidend.

Mein Impuls: Wie lautet deine eigene Definition von Erfolg?
Bitte schreibe sie auf!


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Die Coffee-to-go-Mentalität ist im Alltag und damit auch in den Mülleimern angekommen. Öffentliche Plätze ertrinken in der Flut der entsorgten Einwegbecher. In acht Städten wurde mit Mehrweg-Pfandsystemen der Einwegbecherflut der Kampf angesagt.

Tchibo ist jetzt auch dabei: Nachdem inzwischen immer mehr Cafés Mehrwegkaffeebecher verkaufen, will jetzt auch die Kaffeekette ihre Kunden dazu bewegen, auf die üblichen Einwegbecher zu verzichten – mit einem besonders günstigen Mehrwegbecher zum Einführungspreis von 1,50 Euro. Wer seinen Kaffee darin füllen lässt, bekommt einen Preisnachlass von 10 Cent.

Die Aktion zeigt: Die negativen Auswirkungen der Coffee-to-go-Einwegbecher rücken immer mehr in das Bewusstsein der Unternehmen und Konsumenten. Pro Stunde werden in Deutschland rund 320.000 Einwegbecher verbraucht. Die Produktion erfordert einen immensen Ressourcen- und Energieverbrauch, jährlich entstehen CO2-Emissionen von rund 83.000 Tonnen sowie 31.000 Tonnen Abfall. Und das alles für einen Kaffeegenuss, der in der Regel nicht länger als zehn Minuten dauert.

Die Benutzung eines Mehrwegbechers ist der erste Schritt, um die Müllflut einzudämmen. Zwar ist die Herstellung mit einem höheren Rohstoff- und Energieeinsatz als bei einem Einwegbecher verbunden. Da Mehrwegbecher aber bis zu 1.000 Mal wiederverwendet werden können, sind die Umweltauswirkungen bei der Produktion über seine gesamte Produktlebensdauer vergleichsweise gering. Jede Wiederbefüllung ersetzt die Neuproduktion, den Abfall eines neuen Einwegbechers und spart 430 ml Wasser, 0,1 Kilowattstunden und 21 Gramm CO2. Für die ökologische Bewertung ist also die Zahl der Wiederbefüllungen entscheidend.

Die nachhaltigste Lösung: Ein Mehrwegbecher-Pfandsystem
Laut der Deutschen Umwelthilfe ist die nachhaltigste und verbraucherfreundlichste Alternative zum Coffee-to-go-Einwegbecher ein Mehrweg-Pfandsystem. Auch daran arbeitet Tchibo und ist Mitbegründer der Hamburger Initiative „Pfandsystem für Kaffeebecher“, um zu diskutieren, wie ein Mehrwegbecher-System in Hamburg funktionieren könnte. „Der Herausforderung „Mehrwegbecher im Pfandsystem“ nehmen wir uns – mit der Beteiligung an der Gemeinschaftsinitiative – gerne an. Denn sie ist eine ökologische und logistische Innovation, die es für Kundinnen und Kunden künftig noch einfacher macht, ihren Kaffee umweltfreundlich „To Go“ zu genießen“, sagt Achim Lohrie, Direktor der Unternehmensverantwortung bei Tchibo.

Das System ist simpel: Kaffeevertreiber verwenden in ihren Filialen oder Cafés dieselben Mehrwegbecher. Der Kunde nimmt sein Getränk in einem Mehrwegbecher mit und kann ihn bei einem anderen Pfandsystem-Partner wieder abgeben, wo er anschließend gespült und wieder dem Kreislauf hinzugefügt wird. Damit die Becher möglichst häufig wiederverwendet und abgegeben werden, wird in der Regel ein Pfand auf den Becher erhoben, den man bei der Rückgabe wieder ausgezahlt bekommt. Um die breite Masse anzusprechen, soll das System möglichst flexibel und unkompliziert sein: Statt sich immer darum zu bemühen, den eigenen Mehrwegbecher dabei zu haben und auszuspülen, kann man seinen Becher schnell wieder loswerden.

Für das unkomplizierte und verbraucherfreundliche Funktionieren des Pfandbechersystems bedarf es einer ausgereiften Infrastruktur. In vielen Städten, Kommunen und Start-up-Büros wird derzeit schon ausgeklügelt, wie man das System am besten umsetzen kann.

Die folgenden acht Städte sind weiter und zeigen, wie erste Umsetzungen eines Mehrwegbecher-Pfandsystems erfolgreich funktionieren.

 

1. Freiburg
Wer steckt dahinter? Im November letzten Jahres startete die Freiburger Abfallwirtschaft mit Cafébetreibern das Pfandsystem mit dem „FreiburgCup“. Es ist damit deutschlandweit das erste Pfandsystem, das von der Stadt konzipiert und umgesetzt wurde.

Wer macht mit? Das Projekt begann mit 14 Cafés und Bäckereifilialen in der Innenstadt, inzwischen zählen 72 Kaffeebetriebe zu den Partnern. Die Liste mit den teilnehmenden Kaffeevertreibern gibt´s hier.

2. Rosenheim
Wer steckt dahinter? Das Start-up „reCup“ führte ebenfalls im November letzten Jahres mit einem selbst entwickelten und designten Mehrwegbecher ein Pfandsystem in Rosenheim ein.

Wer macht mit? Zu Beginn waren es 17 Partner, inzwischen sind es 22 Kaffeebetreiber, die sich am Pfandsystem beteiligen.  

3. München
Wer steckt dahinter? Nach dem Erfolg in Rosenheim erobern die Macher von „reCup“ München. Seit Mai findet man nun auch dort die „reCups“. Das Besondere: Seinen in München gekauften „reCup“ kann man auch in Rosenheim zurückgeben.

Wer macht mit? Stolze 60 Cafés sind Teil des Pfandsystems, die sich vor allem im Glockenbachviertel und rund um die Uni befinden. Eine App hilft dabei, immer das nächste Café zu finden, wo man den „reCup“ bekommt bzw. zurückgeben kann. 

4. Berlin
Wer steckt dahinter? Ende letzten Jahres startete das Pfandsystem des Start-ups „Just Swap it“ in Kreuzberg und Neukölln. Im März fusionierte „reCup“ mit „Just swap it“ und macht gemeinsam unter dem Namen „reCup“ weiter.

Wer macht mit? Nach der Fusion arbeitet „reCup“ derzeit am Aufbau eines größeren Pfandsystems in Berlin. In Zukunft sollen dann in Berlin gekaufte „reCups“ auch in München oder Rosenheim zurückgegeben werden können.

5. Hamburg
Wer steckt dahinter? El Rojito, ein Verein zur Förderung der deutsch-lateinamerikanischen Beziehungen, vertreibt fair gehandelten Kaffee und betreibt ein Café in Hamburg Ottensen. Letzten November führte der Verein das Pfandsystem „Refill it!“ inklusive eigener Mehrwegbecher ein.

Wer macht mit? 17 Cafés, die alle auch den fair gehandelten Kaffee des Vereins beziehen, sind in Hamburg Teil des Pfandsystems. Neu dabei ist auch ein Café in Leipzig. 

6. Göttingen
Wer steckt dahinter? Göttinger Berufsschüler entwickelten den „Fair-Cup“. Seit Februar wird unter dem Verein „Fair-Cup Dachverband“ ein Mehrwegbecher-Pfandsystem angeboten. Bei Auszahlungsverzicht wird der Becher-Pfand automatisch an Fair-Trade-Projekte gespendet.

Wer macht mit? 64 Partner sind Teil des Pfandsystems, darunter zahlreiche Filialen von Bäckereiketten, die Berufsschule und die Kantine des Landgerichts. Zudem gibt es zwei Anlaufstellen in Hannover. 

7. Düsseldorf
Wer steckt dahinter? Der private Anbieter „CupForCup“ stellt mit seinem „Good Cup“ seit Mai ein öffentliches Pfandsystem in Düsseldorf bereit. Die GmbH bietet zudem Kooperationen für Betriebsgastronomien, lokale Initiativen oder Kommunen an, die Mehrwegbecher oder ein eigenes Pfandsystem einführen wollen.

Wer macht mit? Teilnehmende Partner gibt es 32 Mal in Düsseldorf, darüber hinaus vier Mal in Dortmund und zwei Mal in Wuppertal. 

8. Mainz
Wer steckt dahinter? Das junge Unternehmen „Con-Cup“ führte im Mai ein Pfandsystem mit dem „Con-Cup“-Mehrwegbecher ein.

Wer macht mit? Aus anfangs 19 Partnerbetrieben sind inzwischen 24 geworden, darunter auch jeweils ein Partner in Wiesbaden und in Bad Sobernheim. „Con-Cup“ arbeitet bereits an Ausbauplänen, um in Zukunft auch Anlaufstellen in Bad Kreuznach, Bingen, Rüdesheim und Frankfurt anbieten zu können. 

Neben der Hamburger Initiative „Pfandsystem für Kaffeebecher“ wird auch in anderen Städten beziehungsweise Landesparlamenten über die Einführung einheitlicher stadtweiter Pfandsysteme diskutiert. In Berlin wurde die Umsetzung auf Antrag der Regierungskoalitionen bereits beschlossen. Ob die Stadt mit den privaten Anbietern zusammen am Ausbau eines Pfandsystems arbeiten wird, bleibt noch offen. In Mainz ruhen vorerst die städtischen Projekte, sagte Umweltdezernentin Katrin Eder dem Magazin „Mainz&“. Mehrere Systeme in einer Stadt würden wenig Sinn machen und es sei nicht Aufgabe der Stadt, einem Jungunternehmer wie „Con-Cup“ Konkurrenz zu machen. Stattdessen werde man mit den Betreibern in Kontakt treten und ausloten, inwiefern man kooperieren oder das Unternehmen unterstützen könne.

Vieles läuft gut, trotzdem kann das System verbessert werden
Die recht jungen Pfandsysteme arbeiten noch daran, das Interesse bei den Kunden zu wecken, um sich im Alltag einzupendeln. Eine erste Zwischenbilanz des Mehrweg-Pfandsystems kommt indes aus Freiburg. Seitens der Stadt wird bestätigt, dass der ökologische Impuls der „FreiburgCups“ viele Coffee-to-go-Kunden erreicht habe. Der Rücklauf der Becher müsse noch verbessert werden, zum Beispiel mithilfe einer App, über die man die teilnehmenden Geschäfte abrufen kann.

Eine Recherche der Badischen Zeitung kommt zum Ergebnis, dass viele Kunden den Becher nicht mehr zurückbringen oder sogar einen Becher ohne Getränk kaufen. Vor allem Touristen nutzen diese Variante, um den Mehrwegbecher mit Freiburg-Design als Souvenir mit nach Hause zu nehmen. Deshalb musste schon früh nach Einführung des Pfandsystems eine Ladung der „FreiburgCups“ nachproduziert werden.

Das System funktioniere vor allem mit Büro-Belegschaften, die täglich für die ganze Truppe Kaffee holen und die Becher gesammelt wieder abgeben, bei Studierenden und bei Pendlern, die in der Regel als Stammkunden den Becher des morgendlichen Kaffees nach Feierabend wieder abgeben. Als essentiell stellt sich die Mitarbeit des Thekenpersonals heraus: Mit einer aktiven Beratung und der Aufklärung über die umweltfreundliche Alternative können noch mehr Kunden gewonnen werden.

Auf Nachfrage bei „reCup“ spricht das junge Unternehmen von einer erfolgreichen Etablierung des Pfandsystems in Rosenheim. In München findet ein reger Austausch mit den Cafés statt, um das System stetig zu verbessern. Dort wird auch daran gearbeitet, immer mehr Partner mit ins Boot zu holen, um die „reCups“ stadtweit und auch im Umland anbieten zu können. In Berlin ist die Arbeit in vollem Gange, dort soll das Pfandsystem bald starten. Ob man in der Hauptstadt mit der Regierung hinsichtlich deren Pläne eines stadtweiten Pfandsystems kooperieren wird, ist noch offen. „reCup“ würde sich über eine Zusammenarbeit freuen, man beobachte jetzt aber erstmal, was passiert. Für die Zukunft träumt das Start-up von einem flächendeckenden System in ganz Deutschland, wofür die zur Zeit bereits mit weiteren Städten im Gespräch sind.

TEXT: Julia Merkle
Quelle: Enorm-Magazin


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Warum Flamingos ständig bloß auf einem Bein stehen, ja sogar oft einbeinig schlafen, über diese Tatsache hat auch die Wissenschaft lange gerätselt. Die Erklärungsversuche waren meist ziemlich dürftig, ja manchmal sogar regelrecht komisch. So glaubte man noch im 19. Jahrhundert allen Ernstes, Flamingos hätten im Laufe der Zeit herausgefunden, dass, wenn sie immer nur einen Fuß ins kühle Nass stecken, ihnen dann Enten und andere kleine Wasservögel künftig nur noch halb so oft gegen die Beine schwimmen würden. Vor kurzem sind jedoch Wissenschaftler der Saint Joseph's University in Philadelphia dem Geheimnis der rosa-roten Einbeinsteher auf die Schliche gekommen. Die Forscher hatten beim monatelangen Studium  einer Kuba - Flamingokolonie in einem Zoo herausgefunden, dass Flamingos meistens nur im Wasser auf einem Bein stehen. An Land bevorzugen die großen rosa Vögel dagegen meist den Stand auf beiden Beinen. 

Und da fiel es den Forschern wie Schuppen von den Augen: Flamingos stehen auf einem Bein, um Energie zu sparen. Im kalten Wasser geht den Flamingos nämlich  viel Wärme über die nackten, da ungefiederten Beine verloren. Deshalb halten die Vögel oft ein Bein im gut isolierten Gefieder warm und stehen lediglich auf dem anderen Bein, um den Wärmeverlust so gering, wie möglich zu halten. Und damit auch beide Gliedmaßen gleich warm bleiben, wechseln Flamingos einfach in regelmäßigen Abständen das Standbein. Es gibt also keine ausgeprägten "Rechts-"oder "Linkssteher".

Wer schon einmal mehrere Minuten auf nur einem Bein gestanden ist, weiß was für ein kräftezehrender Balanceakt das – zumindest für den akrobatisch nicht vorbelasteten Probanden – sein kann. Für die Flamingos dagegen ist das „Ein- Bein-Stehen“ weder unbequem noch kräftezehrend. Dafür sorgt ein besonders ausgebildetes Gelenk im Bein. Wird das Bein nämlich gestreckt, schnappt dieses Spezialgelenk nämlich, ähnlich wie ein Taschenmesser, ein und schon steht der Flamingo sicher und knickt nicht ein. Muskelkraft muss also für diesen Vorgang nicht aufgewandt werden. Flamingos sind übrigens bei weitem nicht die einzigen Vögel, die ihr Schläfchen auf einem Bein abhalten. Auch andere langbeinige Vogelarten, wie etwa Störche oder Reiher sparen so wertvolle Energie.

Genauso oft, wie nach dem „Einbeinstand“ wird übrigens nach der Herkunft der wunderbaren rosa Farbe der Flamingos gefragt. Einer Farbvariante, die im Tierreich nicht gerade häufig vorkommt. Die Antwort auf diese Frage ist jedoch relativ einfach:

Die Rosafärbung der Vögel ist auf sogenannte Carotinoide (Farbstoffe, die auch für die orange Farbe von Möhren verantwortlich sind) zurück zu führen. Die Carotinoide stecken nämlich reichlich in der Leibspeise der großen Vögel - kleinen Algen und Krebstierchen, dem sogenannten Plankton. Im Flamingo selbst werden die Carotinoide dann mit Hilfe von Leberenzymen in Pigmente umwandeln, die dann letztendlich in der Haut und den Federn der riesigen Vögel abgelagert werden. In einigen Zoos erhalten Flamingos keine oder nur eine unzureichende Planktonkost. Daher sind im Zoo gehaltene Flamingos manchmal nur ganz schwach rosa gefärbt oder sogar weiß. Einige Zoos, mischen dem Futter der Flamingos deshalb ständig künstliche Carotinoide bei, damit die Flamingos auch weiterhin ihre leuchtende rosa Farbe beibehalten. Und das ist zumindest für die männlichen Flamingos von entscheidender Bedeutung, denn je leuchtender die rosa Farbe des Flamingo – Männchens ist, desto größer sind seine Chancen bei den weiblichen Flamingos.

Übrigens kann die rosa-roten Einbeinsteher, die ja vor allem in Afrika und  Mittel- und Südamerika zu Hause sind, seit geraumer Zeit auch  bei uns in Deutschland, nicht nur im Zoo, sondern auch in der freien Natur bewundern: Im Nordrhein-Westfalen im sogenannten Zwillbrocker Venn, einem rund 185 Hektar großen, als Naturschutzgebiet ausgewiesenem Feuchtgebiet , direkt an der deutsch-niederländischen Grenze existiert nämlich – reif für einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde – schon seit 1982 die nördlichste Chileflamingokolonie der Welt. Die Herkunft ist der Flamingos ist ungeklärt. Sicher ist nur: Per Langstreckenflug sind die großen rosa Vögel nicht aus Südamerika nach Nordrhein-Westfahlen gekommen –das wäre dann doch etwas weit. Sehr wahrscheinlich sind die Flamingos entweder aus Zuchtgehegen ausgebüchst oder von ihren Haltern bewusst ausgesetzt worden. 


Dr. Mario Ludwig ist Deutschlands Experte für alles Tierische. Keiner vermittelt die wunderbare und mitunter kuriose Welt der Tiere so fundiert und gleichzeitig so humorvoll wie der promovierte Biologe. www.mario-ludwig.de
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Rund 100 Radsportler und Freizeitradler applaudierten begeistert, als das grüne Band symbolisch durchgeschnitten wurde: Mit der offiziellen Einweihung der NaturRADtour Karlsruhe am 25. Juni 2017 ist die Fahrradstadt Karlsruhe um eine touristische Aktion reicher: Gäste und Karlsruher  können nun auf 48,8 Kilometern rund um den Stadtkern die Natur erleben und entlang der Strecke sieben Naturschutzgebiete mit seltenen Pflanzen und Tierarten entdecken.

„Die NaturRADtour ist in dieser Form einzigartig in Deutschland“, sagte Klaus Stapf, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe, „in keiner anderen Stadt gibt es eine Radtour, die die urbane Nähe zur Natur derart verbindet. Die NaturRADtour Karlsruhe als erste touristische Radroute durch Karlsruhe ist eine willkommene Ergänzung zum Radnetz der Stadt.“

Die Idee zur NaturRADtour entstand bereits vor mehr als zwei Jahren, erzählte Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH: „Tatsächlich wurde das Projekt bei einer Tasse Kaffee mit dem Leiter des Forstamtes Karlsruhe Ulrich Kienzler geboren. In Karlsruhe laden ja zahlreiche Wald- und Naturschutzgebiete sowie die drei Naturräume Rhein, Hardtwald und Kinzig-Murg-Rinne zur aktiven Freizeitgestaltung ein. Die Frage war nun, wie können wir es den Touristen und den Karlsruhern ermöglichen, diese Natur nah, intensiv und ursprünglich zu erleben – und gleichzeitig den Kriterien für den Anspruch ‚nachhaltiger Tourismus‘ zu entsprechen. Da gab es in der Fahrradstadt Karlsruhe eigentlich nur eine Lösung.“

„Bis zur Entstehung der neuen Radroute war es jedoch ein langer Weg“, erinnert sich Christian Büttner, 1. Vorsitzender des ADFC Karlsruhe und dankte allen beteiligten Partnern für das große Engagement. Von der Stadt Karlsruhe beteiligten sich neben dem Forstamt, das Amt für Umwelt und Arbeitsschutz, das Liegenschaftsamt und das Amt für Stadtentwicklung außerdem das Naturschutzzentrum Rappenwört sowie weitere Partner. Zahlreiche Sitzungen, Proberadtouren und immer wieder neue Überlegungen zur neuen NaturRADtour gab es, bis die endgültige Route feststand.

Nun bietet die NaturRADtour Karlsruhe einen deutlichen Mehrwert in Sachen Naherholung: Sie verbindet einige der schönsten Naturräume Karlsruhes und macht die Lage Karlsruhes an Rhein und Alb erlebbar. „Einfach großartig!“, war denn auch die einhellige Meinung der Teilnehmer der Premierenfahrt am 25. Juni.

Neu: Die NaturRADtour Karlsruhe

Rheinauen, Hardtwald, Hochgestade & Co. – die neue NaturRADtour verbindet auf rund 48 Kilometer Rundfahrt die eindrucksvollsten Landschaften im Karlsruher Stadtgebiet. So erleben die Radler unterwegs insgesamt sieben Schutzgebiete und drei Naturräume und erfahren dabei Spannendes über die heimische Flora und Fauna. Mit nur wenigen Höhenmetern und einem ebenen Streckenverlauf ist die NaturRADtour Karlsruhe, auf mehrere Etappen verteilt, auch ideal für Familien. Erhältlich zur neuen Radstrecke ist eine Broschüre, die die zehn Etappen erläutert und die Besonderheiten der einzelnen Naturschutzgebiete beschreibt.

Zahlreiche Ausflugsziele liegen entlang der Strecke wie beispielsweise das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört oder der Tierpark Oberwald. Auch für „Genussradler“ ist gesorgt: Entlang des Weges gibt es viele Einkehrmöglichkeiten wie beispielsweise das „Vogelbräu“. Der Rundkurs der NaturRADtour startet hinter dem Karlsruher Schloss und hat als erste touristische Radtour durch Karlsruhe seine eigene, markante Ausschilderung.

Die NaturRADtour Karlsruhe und Region für geübte Radfahrer

Sportskanonen erweitern die NaturRADtour zur „Großen Route“ – NaturRADtour Karlsruhe und Region. Dabei geht es durch insgesamt neun Schutzgebiete und fünf Naturräume, wie das Europäische Schutzgebiet nördlicher Hardtwald oder den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, zwei Erweiterungen zu fahren. Zum einen die Erweiterung Ettlingen-Grünwettersbach-Turmberg – sie führt über Felder und Wiesen durch das Schutzgebiet Pfinzgau West und zum Turmberg, dem Hausberg der ehemaligen badischen Markgrafenstadt Durlach. Hier schließt der Routenverlauf wieder an die „Große Route“ an. Über die Erweiterung Durlach-Turmberg gelangen die Radler über den Geigersberg und den Rittnerhof ebenfalls zum Turmberg.

Quelle:www.durlacher.de
von pm/cg veröffentlicht am 27.06.2017


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Der Olivenbaum – auch Ölbaum genannt ist aus der Kulturlandschaft des Mittelmeerraumes nicht wegzudenken. Der Olivenbaum benötigt viel Zeit zum Wachsen, kann jedoch mehrere hundert Jahre alt werden. Das älteste bekannte Exemplar in Vouves auf Kreta wird auf 4000 Jahre geschätzt sagt Wikipedia.
Olivenbäume gehören zu meinen Lieblingsbäumen und Olivenöl liebe ich. Besonders schön ist allerdings das verarbeitete Holz mit seiner einzigartigen Maserung.

Geschlagenes Holz wird in der Feng-Shui-Lehre dem Element Erde zugeordnet. Dagegen sind dem Element Holz alle lebenden Pflanzen zugeordnet.
Deshalb finden Sie die No. 815 der apprico COLOURS – „OLIVE TREE“ – auch unter ERDE in der Farbkarte.

Es ist ein warmer, kräftiger Ton der Räume gemütlich und wohnlich macht und für Ess- oder Wohnzimmer perfekt geeignet. Er passt aber auch sehr gut für sogenannte Yin-Räume wie Schlafzimmer oder Schlafbereiche des Kinderzimmers.

weitere Infos: http://apprico.de/apprico-colours-element-erde-olive-tree/


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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