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Kolibris sind faszinierende Geschöpfe. Kein anderer Vogel ist leichter und kleiner. Niemand außer ihnen kann auf der Stelle und sogar rückwärts fliegen.  Kolibris sind wunderschön und farbenfroh.

 

Und ein besonderer Grünton der Vögel inspirierte mich zum gleichnamigen Farbton. „Humming Bird“ – die No. 312 der apprico COLOURS. Natürlich gehört dieser Farbton nach der Feng-Shui-Lehre zum Element Holz.

 

Dieser Farbton symbolisiert Natur. Leben. Leichtigkeit. Er ist in seiner Wirkung sehr kräftig und daher sehr gut einsetzbar in aktiven Räumen wie in einem Einzel-Büro oder im Home-Office.

 

Generell würde ich persönlich mit einem Farbton dieser Intensität nur Akzente setzen, das heißt eine Wand gezielt gestalten. Mit einem weißen Rahmen – etwa 5- 8 cm breit (je nach Ausmass der Wand) wirkt diese farbige Fläche dann wie ein Bild.

 

Dieser Farbton der apprico Colours kann sehr gut in sogenannten Yang-Räumen wie Wohnzimmer, Esszimmer, der Küche oder Diele verwendet werden.

 

Achten Sie bitte bei der Verwendung dieses Farbtones in einem Einzelbüro oder im Home-Office besonders auf die jeweiligen förderlichen Farbtöne der Person, die dort arbeitet und sich über längere Zeit aufhält.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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Zart wie Feder

Die größte Faszination übt auf mich immer wieder die unglaubliche Vielfalt der Champagner aus. Von spritzig über kraftvoll – üppig hin zu süßen Champagnern, können Sie das gesamte Spektrum genießen. Wenn Sie nun einen richtig feinen, schlanken, fast zartgliedrigen Champagner suchen, müssen Sie den „Cuvée Camille“ von Champagne Vazart-Coquart probieren! In leuchtendem Gold versprüht er einen feinen frischen Duft ganz und gar an Orangenschalen, Kumquats und Mandarinen erinnernd. Es gesellen sich auch Aromen von Honig und die ganz typischen Champagner „Göraromen“ – wie ein Brioche dazu. Mit seiner lebendigen Säure bleibt er ganz schlank am Gaumen, behält die Zitrusfrüchte und wirkt sehr gut balanciert.Am liebsten würde ich mit diesem Champagner das Wochenende oder den Sonntagmorgen einläuten. So ein Gläschen versprüht regelrecht Sonne! Den Rest können Sie auch am Abend austrinken…

 


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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Unzählige Lebensmittel könnten verschwinden, wenn das Bienensterben weitergeht. Penny zeigt jetzt mit einer eindrucksvollen Aktion wie unsere Supermärkte ohne Bienen aussehen würden.

 

Die Discounterkette Penny hat eine Filiale in Hannover Langenhagen ziemlich leergeräumt. In dem Laden findet man fast kein Obst mehr, keinen Kakao, Senf und kaum mehr Kosmetikprodukte. Und auch viele verarbeitetet Lebensmittel hat der Discounter aus seinen Regalen geräumt – insgesamt über die Hälfte der 2.500 Artikel im Penny-Sortiment.

 

Mit der Aktion, die Penny zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (Nabu) und dem Umweltministerium umgesetzt hat, will Penny auf das weltweite Bienensterben aufmerksam machen – und welche Folgen der Verlust der Bienen für uns hat. Penny hat dazu gemeinsam mit dem Nabu alle Lebensmittel aus der Filiale geräumt, die es ohne die Bienen nicht mehr gäbe.

 

Warum sind Bienen so wichtig? Gemeinsam mit anderen Insekten bestäuben sie über 85 Prozent der Wild- und Kulturpflanzen weltweit und sorgen so dafür, dass Obst-, Gemüse und weitere Nahrungsmittel angebaut werden können.

 

Wenn die Bienen also verschwinden, dann verschwinden nicht nur viele Obstsorten, wie Äpfel, Pfirsiche oder Erdbeeren aus den Supermarktregalen, sondern auch Kakao und Kaffee, Senf, Raps- und Sonnenblumenöl, Gewürze und viele Lebensmittel, die diese Zutaten enthalten. Eine Bestäubung von Hand sei zwar bereits möglich und sogar rentabel, jedoch umso aufwendiger, wenn es keine Bienen mehr gäbe, sagt Till-David Schade vom Nabu, der die Aktion betreut.

 

Auch Produkte, die nicht offensichtlich von der Bestäubung der Biene abhängig sind, fallen aus dem Sortiment. So gäbe es ohne die Bienen kaum mehr Kosmetikartikel. In vielen Shampoos, Cremes und Duschgels sind Extrakte enthalten, die aus Pflanzen gewonnen werden. Und auch Baumwolle ist von der Bestäubung durch die Bienen abhängig – weswegen es keine Wattepads, Wattestäbchen oder Tampons mehr gäbe ohne die Bienen.

 

Süßigkeiten fallen ebenfalls aus dem Sortiment: Schokolade besteht zu großen Teilen aus Kakao, das ist offensichtlich. Aber auch Gummibärchen gäbe es nicht mehr, weil die häufig mit Bienenwachs überzogen sind. Das sorgt dafür, dass Fruchtgummis glänzen in der Packung nicht zusammenkleben.

 

Das bleibt im Penny-Sortiment: Ananas, Bananen und viel Gemüse

Geblieben sind Lebensmittel, die unabhängig von der Biene sind, weil sie von anderen Tierarten oder dem Wind bestäubt werden: Bananen beispielsweise werden von Fledermäusen, Vögeln und Spitzhörnchen bestäubt, Ananas von sehr kleinen Insektenarten.

 

Im Sortiment findet man außerdem noch immer Lebensmittel, die nur indirekt von der Bestäubung der Bienen abhängig sind. „Wir mussten irgendwo eine Grenze ziehen, sonst hätten wir den ganzen Laden leergeräumt“, sagt Schade. So findet man Gemüsesorten, wie Kartoffeln, Tomaten, Salat oder Paprika noch immer, weil hier nicht die Frucht sondern der Samen von der Bestäubung der Biene abhängig ist. Auf lange Sicht, würde es aber auch hier wahrscheinlich zu einem Engpass kommen.

 

Auch Milchprodukte sind noch im Sortiment enthalten, es sei denn sie enthalten Früchte, wie etwa Erdbeerjoghurt. Insgesamt müssten wir auf ein Drittel unserer Nahrungsmittel verzichten, wenn die Bienen aussterben würden.

 

Bereits in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bienen drastisch gesunken: In den USA lag die jährliche Verlustrate von Honigbienen zwischen 2006 und 2017 bei durchschnittlich 30 Prozent, in Europa liegt sie kaum niedriger. Bei den Wildbienen sind von den etwa 550 vorkommenden Arten in Deutschland bereits über die Hälfte mindestens gefährdet, viele bereits ausgestorben.

 

Was sind die Gründe für das Bienensterben?

Die Gründe für das Bienensterben sind nicht vollständig geklärt. Sicher ist, dass mehrere Probleme zusammenkommen: Parasiten wie die Varroamilbe setzen vor allem der Honigbiene zu. Die Wildbienen, die hauptsächlich für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen verantwortlich sind, werden von verschiedenen Pestiziden bedroht und ihr Lebensraum sowie die Nahrungsvielfalt von landwirtschaftlichen Monokulturen stark eingeschränkt.

 

Dabei ist es gerade die Landwirtschaft, die auf die Nutztiere angewiesen ist. „Es ist paradox, dass vor allem die Landwirtschaft in hohem Maße von Insekten abhängig ist, […] – und zugleich als einer der Haupttreiber ihres Verlustes gilt“, erklärt Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Nabu.

 

Immer mehr Supermärkte machen auf das Bienensterben aufmerksam

Penny ist nicht die erste Supermarktkette, die mit einer solchen Aktion auf das Bienensterben aufmerksam macht. Bereits 2014 entfernten die Mitarbeiter der US-Biosupermarktkette Whole Foods in einer Filiale im US-Bundesstaat Massachusetts sämtliche Produkte, die es ohne Bienen und andere Bestäuber nicht mehr geben würde.

 

Aktuell machen auch andere Supermarktketten mit dem Bienenthema auf sich aufmerksam: Aldi, Rewe, Edeka und Lidl werben mit  speziellen Produkten aus bienenfreundlichem Anbau oder verteilen Saatgut an ihre Kunden.

 

Utopia meint: Die Aktion von Penny ist wichtig, weil sie zeigt, was konkret passieren würde, wenn es keine Bienen mehr gäbe. Sie macht die schlimmen Folgen für Verbraucher sichtbar und so auf das Thema aufmerksam. Deshalb sind auch die Aktionen anderer Supermärkte wichtig und richtig. Sie sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, Insektenhotels und Samentütchen für den Balkon zu verkaufen – sondern beispielsweise noch mehr Bio-Produkte in ihr Sortiment aufnehmen.

 

Dabei sind auch wir Verbraucher gefragt: Damit wir künftig weiter ein vielfältiges Angebot an Nahrungsmitteln in Supermärkten, auf Wochenmärkten und im Biomarkt finden, können wir beispielsweise konventionelle Lebensmittel meiden, die mit für Bienen schädlichen Pestiziden behandelt wurden

 

Text: Stefanie Jakob
Kategorien: Umweltschutz

Quelle: utopia


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Ein Artikel in der FAZ vom vergangenen Wochenende hat mich sehr stark zum Nachdenken angeregt. Nachfolgend ein paar Gedanken dazu.

 

Am vergangenen Wochenende bezwang die 13-jährige Malavath Poorna Swaero den Mount Everest und ist damit die Jüngste, die den höchsten Berg der Welt bestiegen hat. Trotz des schweren Lawinenunglücks am Everest vor ein paar Wochen, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen, haben in der Zwischenzeit wieder einige Menschen den Gipfel erklommen, unter ihnen auch die 13- jährige Inderin.

 

Immer höher, immer schneller, immer weiter – das sind die Gesetze des Extremsports. Es geht scheinbar nur um Rekorde. Medienpräsenz kommt vor dem Erlebnis. Inszeniertes Spektakel steht über dem authentischen Abenteuer. Wann ist es genug? Wann ist die Grenze im Extremsport erreicht?

 

Grenzen sind immer subjektiv. Jeder Mensch definiert seine persönliche Grenze auf eine andere Art und Weise. Deshalb gibt es kein Pauschalrezept. Und es liegt in der Natur des Menschen, dass er vorwärts strebt, dass er wachsen will, dass er seine Grenzen verschieben will nach dem Motto: „Nichts ist unmöglich“. Seine eigenen Grenzen zu erfahren, kann eine unglaublich bereichernde und aufregende Erfahrung sein. Ohne Frage. Nicht zuletzt kann extremer Sport genau aus diesen Gründen aber auch abhängig machen. Abhängig vom Extremen. Abhängig vom Kick, den der konstante Übertritt der eigenen Grenzen erzeugt. Und auch abhängig von der öffentlichen Anerkennung, den ein medienwirksamer „Grenzübertritt“ mit sich bringt. Denn wenn eine Aktion besonders spektakulär war, steht der Sportler im Mittelpunkt, geht es in eine Fernsehsendung, kommen Radiosender und Buchverlage und das Interesse von Sponsoren wird geweckt. Ein verlockendes Szenario.

 

Es bleiben Fragen:

 

Wann ist es genug?

 

Wann ist die Grenze im Extremsport erreicht?

 

Muss es immer höher, schneller, weiter sein?

 

Meine persönliche Haltung dazu:

 

Bei einem Abenteuer oder eine Expedition sollte zunächst das persönliche Interesse an einem Projekt und die Qualität einer Erfahrung im Mittelpunkt stehen; nicht das alleinige Streben nach Rekorden.

 

Der Vergleich und das Wettrennen mit anderen sind schlechte Begleiter. Die einseitige Orientierung an äußeren Faktoren wie Medien und Sponsoren dürfen nicht an erster Stelle stehen. Um was geht es dann? Um das eigene und authentische Abenteuer.

 


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Die Bienen sterben, aber was bedeutet das eigentlich für uns?
Die Antwort: Viele Dinge würde es ohne die Tiere nicht mehr geben – und das gilt nicht nur für Obst und Gemüse.

Stell dir vor, du willst im Supermarkt einkaufen – doch die Regale sind leer. Es gibt nichts von dem, was auf deiner Einkaufsliste steht: Keine Äpfel oder Himbeeren, keine Gurken, Erbsen oder Bohnen, keine Margarine, keinen Honig, keinen Kaffee, kein Shampoo, keine Gummibärchen oder Schokolade, nicht mal mehr Wattepads liegen im Supermarktregal.

So oder so ähnlich würde es wohl aussehen, wenn es keine Bienen mehr gibt. Denn: Ein Drittel unserer Nahrung ist von der Bestäubung der Bienen und anderer Insekten abhängig. Und die Bestände gehen seit Jahren zurück: Die Hälfte der 450 Wildbienen-Arten in Deutschland ist bedroht oder bereits ausgestorben, der Insektenbestand schrumpft ebenfalls drastisch, um mehr als 75 Prozent in den letzten 30 Jahren. Wenn wir nicht bald etwas gegen das Bienen- und Instektensterben tun, werden die Tiere komplett verschwinden – und mit ihnen diese elf Dinge:

Beeren: Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren

Erdbeerkuchen, Vanilleeis mit heißen Himbeeren, Blaubeermarmelade, Johannisbeersaft – gäbe es alles nicht mehr, ohne die Bienen. Denn Beeren und viele andere Obstsorten sind zu einem großen Teil von der Bestäubung durch die Bienen abhängig.

Weitere Obstsorten, die es ohne die Bienen nicht mehr gäbe: Aprikosen, Äpfel, Kirschen, Pfirsiche, Pflaumen, Mangos oder Kiwis.

Fruchtsaft

Gibt es kein Obst mehr, gibt es folglich auch keine verarbeiteten Produkte mehr, die Obst enthalten: Apfelsaft und Co. verschwinden ebenfalls, wenn die Bienen sterben.

Damit das nicht passiert, kannst du zum Beispiel die ökologische Landwirtschaft unterstützen, indem du Bio-Säfte kaufst. Hier findest du noch mehr Dinge, die du tun kannst, um den Bienen zu helfen.

Kosmetik: Deo, Cremes und Spülungen

Was haben Kosmetikprodukte mit den Bienen zu tun? In Deos, Cremes und Spülungen sind pflanzliche Inhaltsstoffe etwa aus Zitrusfrüchten oder Shea-Butter enthalten, die von der Bestäubung der Insekten abhängig sind. Viele konventionelle Kosmetikprodukte würden verschwinden – pflanzliche Inhaltsstoffe findet man aber vor allem in zertifizierter Naturkosmetik.  Und das wäre der schlimmere Verlust, denn Naturkosmetik ist gesünder, weniger umweltschädlich und kommt ohne erdölbasierte Inhaltsstoffe aus.

Kakao – und mit ihm alles, in dem Schokolade drin ist

Der Kakaobaum wird überwiegend durch Insekten bestäubt, im intensiven Anbau auch von Hand. Das ist sogar relativ rentabel – ersetzen kann es die Arbeit der Bienen aber nicht. Ohne die Bienen gibt es also keinen Kakao mehr und damit auch keine Schokolade, kein Schokomüsli, keinen Schokokuchen, keine Schokoriegel. Keine schöne Vorstellung, oder?

Gemüse: Gurken, Kürbisse, Auberginen, Avocado

Tatsächlich gäbe es ohne die Bienen noch eine Menge Gemüse: Salat- oder Kohlsorten benötigen zur Ausprägung ihrer Frucht keine Bestäubung bzw. sind nicht auf die Bienen angewiesen, weil sie sich selbst vermehren können oder windbestäubt werden.

Sogenannte Frucht-Gemüsesorten wie Gurken, Kürbisse, Auberginen, Avocado dagegen sind besonders von der Bestäubung durch die Bienen abhängig – weswegen es diese Sorten nicht mehr gäbe. Und damit auch keine Vielfalt bei der Gemüseauswahl.

Gummibärchen

Ohne die Bienen keine Gummibärchen. Klar, wegen der Früchte im Fruchtgummi – oder? Ja, aber nicht nur: Gummibärchen von Haribo & Co. sind mit Bienenwachs beschichtet, damit sie schön glänzen und in der Packung nicht zusammenkleben.

Baumwolle – und damit ein Großteil unserer Kleidung

Die Hälfte der weltweit hergestellten Kleidung besteht aus Baumwolle – und die wird es nicht mehr geben, wenn die Bienen weg sind.

Du hilfst den Bienen, wenn du dich für Kleidung aus Bio-Baumwolle entscheidest, zum Beispiel indem du Mode fairer Labels kaufst. Denn: Bio-Baumwolle schont die Bienen, weil beim Anbau keine Pestizide eingesetzt werden.

Noch besser: Kleidung gebraucht kaufen, leihen oder weniger konsumieren. Auch das hilft am Ende den Bienen: Je weniger Baumwolle produziert wird, desto weniger Monokultur gibt es und desto diverser wird der Lebensraum für die Bienen.

Raps- und Sonnenblumenöl

Raps kann sich zwar selbst bestäuben, es entstehen dann aber nur aus etwa 50 Prozent der Blüten fortpflanzungsfähige Samen. Wenn die Bienen mithelfen sind es 90 Prozent. Ähnliches gilt für Sonnenblumenöl. Hier werden 20 Prozent der Blüten zu Samen, mit den Bienen sind es 90 Prozent.

Raps- und Sonnenblumenöl wird vielseitig einsetzt: In Fertiggerichten und -produkten, in Chips, Kuchen, Saucen, Dips, Brotaufstrichen und …

… Margarine

Denn Margarine basiert auf Pflanzenöl. Logisch, dass auch sie mit den Bienen verschwindet.
Margarine ohne Palmöl (Palmöl ist übrigens nicht von der Bestäubung der Bienen abhängig.)

Wurstkonserven, Salami & Co.

Was hat es mit den Bienen und der Wurst auf sich? Futtermittel für Schweine und Rinder sind nicht unbedingt von der Bestäubung der Bienen abhängig. Soja etwa befruchtet sich in der Regel selbst. Der Zusammenhang: „Biene bestäubt Soja, Soja wird an Schweine verfüttert, Schweine werden zu Wurst verarbeitet“, funktioniert also nicht.

Wenn die Bienen verschwinden, verschwindet die Wurst aus einem anderen Grund: In den meisten Würsten findet man Gewürze – und die wiederum sind zum Großteil von der Bestäubung durch die Bienen abhängig.

Auch wenn es den Bienen nicht unmittelbar hilft: Wir raten zu weniger Fleisch, und wenn aus artgerechter Haltung und in Bio-Qualität.

Die Liste ließe sich ewig weiterführen: Viele verarbeitete Lebensmittel gäbe es ohne die Bienen nicht mehr – in Ketchup, Aufstrichen, Fertiggerichten werden Gewürze, Senf und Öle eingesetzt, aber auch Honig. Kakao kommt in vielen süßen Produkten vor. Noch ist es nicht soweit. Zum Glück. Damit das so bleibt, müssen wir den Bienen helfen, denn eine Alternative ist nicht in Sicht. 

Quelle: Utopia


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