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Die Palette der Erd-Farbtöne reicht von hellem Gelb bis zu tiefstem Schwarzbraun. Die Nummer 807 der apprico Colours „Case Yellow“  zeigt den hohen  Yang-Anteil innerhalb der Palette der Erd-Elemente im Feng Shui.

Gelbtöne vermitteln generell Optimismus, Lebensfreude, Lebenskraft, Frische, Freundlichkeit und Heiterkeit. Sie wecken die Neugier auf Unbekanntes, öffnet neue Wege des Denkens und Handelns. Sie machen wachsam, kommunikativ und entschlussfreudig. Daher kann dieser Farbton prima zur Unterstützung geistiger und kreativer Arbeiten eingesetzt werden.

Wenn Sie mir über das Element Erde und seine Facetten und den Einsatz bei Feng-Shui-Gestaltungen erfahren möchten empfehle ich Ihnen auch gerne mein E-Book ERDE


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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Ein Hoch auf die leichten Weine!

Geht es Ihnen nicht auch so, dass es viele Gelegenheiten gibt, bei denen Sie einfach ein Glas Wein trinken möchten? Also ohne das passende Essen, ohne Gedöns - und am liebsten mit wenig Alkohol. Die Geheimwaffe sind unsere regionalen Schmankerl: Gutedel und Trollinger!

 

Der Reparaturwein!

Nicht selten passiert es mir, dass in großen nördlich gelegeneren Städten, die Weinliebhaber so gar nichts mit Gutedel und Trollinger anfangen können. Wenn ich Ihnen dann erst einmal von der Bekömmlichkeit dieser Weine erzähle, werden die Weingenießer schon sehr viel aufmerksamer. Und mal Hand aufs Herz, wenn Sie nach einem besonderen Abend (kann auch eine ausgiebige Weinprobe sein) nach Hause kommen, und noch ein bissl‘ mit Ihrem Partner / Partnerin erzählen, möchten Sie vielleicht auch noch ein Schlückle Wein dazu trinken. Gutedel oder Trollinger sind dann die idealen Bettkantenschluckerl. Ehrlich, leicht, bekömmlich…selbst wenn Sie noch die Flasche austrinken, geht es Ihnen m nächsten Tag gut.

 

„Der Markgräfler“

Oft habe ich überlegt, warum die italienischen Weine bei uns so erfolgreich sind. In der Regel sind sie unkompliziert, trocken ausgebaut, etwas leichter und mit weniger Säure. All das sind auch die Attribute des Gutedels. Durch seine späte Traubenreife kann der Gutedel selbst in sehr heißen Jahrgängen mit 11,5 % Volumenprozent auftrumpfen. Mit seiner geringen Säure ist er dabei für jedermann sehr bekömmlich. Natürlich muss er jung und frisch getrunken werden, und es wird auch kein großer Wein mit Spätlesequalität und Barriqueausbau werden, aber solche wunderbaren Alltagsweine suchen wir doch ständig. Gutedel lässt sich wunderbar „solo“ trinken, zum Vesper, zum Feldsalat mit gehackten Nüssen, aber mein Highlight ist und bleibt Linzertorte mit Gutedel! Wenn im Herbst die Nüsse reif sind, werden im Markgräflerland die besten Linzertorten gebacken. Und der Gutedel lässt sich immer leicht an seinem wunderbaren Duft an Nüsse und Mandeln erinnernd erkennen. Da können Sie sich doch die Kombination sicher gut vorstellen – einfach ein köstliches Erlebnis!

 

Nur schade, dass der Gutedel bei uns nur im Markgräflerland angebaut werden darf. In den nördlichen Weinbauregionen wie Sachsen und Saale-Unstrut wird er auch kultiviert.

Es ist im Übrigen die einzige Rebsorte, die meines Wissens einer ganzen Region den Namen verliehen hat. Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Markgraf von Hachberg-Sausenberg die ersten Rebenstecklinge vom Genfer See ins Südbadische brachte, war man so begeistert, dass man ihn sogar als reinen Satz anbaute. Üblich war zu dieser Zeit der „gemischte Satz“, so standen im Rebberg Traminer, Silvaner und Burgunderreben zusammen, und sie wurden auch gemeinsam gelesen und ausgebaut. Der rebsortenreine Wein – der Markgräfler -  erfreute sich schnell so großer Beliebtheit, dass die Region den Namen Markgräflerland erhielt.

In der benachbarten Schweiz ist der „Fendant“ oder „Chasselas“, wie sie dort heißen, einer der teuersten und hochwertigsten Weine. Im Elsass bekommen Sie ihn ebenfalls unter der Bezeichnung „Chasselas“ – dort gilt er aber auch als Wein für jeden Tag.

Genetischer Fingerabdruck

Ich finde es mega spannend, dass wir bei den Reben heute den genetischen Fingerabdruck nehmen können! So gilt der Gutedel bei den Amphelographen als eine der ältesten Rebsorten. Man geht davon aus, dass er schon im alten Ägypten erfolgreich angebaut wurde.

Bei einem Spaziergang durch die Reben werden Sie ihn leicht an seinen großen Beeren erkennen, die sich auch zum Essen hervorragend eignen.

 

Wolpertinger

Das war ein bisschen gemein: für eine Weinserie im SWR haben wir auf der Straße ein paar Passanten das Mikrofon hingehalten und gefragt, was ihnen spontan zum Trollinger einfällt. Tatsächlich rutschte einem Polizisten, der sich später als großer Weinkenner entpuppte, „Wolpertinger“ heraus! Wie Sie sich denken können, wurde es zum „Brüller“ – und wir haben es oft gesendet!

Das Problem ist ähnlich wie beim Gutedel, Trollinger ist fast ausschließlich in Württemberg anzufinden, und entsprechend bei vielen Weingenießern gänzlich unbekannt. Und ja – der Trollinger entspricht nicht ganz dem typischen Rotwein. Eine Heilbronner Winzerin sagte mir, der Trollinger ist kein Rotwein, aber ein roter Wein. Also eher hellfarbig. In Spanien würde er als Rosado – sprich als Roséwein gesehen werden (deren Rosé sind auch extrem dunkelfarbig…). Trollinger hat meist ein sehr fruchtiges Bukett – wie an Beeren erinnernd, wenig Tannin, etwas frischere Gerbsäure und weniger Alkohol. Aber wie gesagt, dafür ist er sehr bekömmlich, beschwert nicht und man kann ihn eigentlich zu jeder Tages- und Nachtzeit trinken. Ich mag ihn am liebsten zwei Grad kühler, bei circa 16° C, dann schmeckt er noch fruchtiger und frischer. Perfekt zum Beispiel, wenn Sie einen Trollinger beim nächsten Picknick in ein nasses Handtuch einschlagen, so bleibt er auch etwas kühler. Dazu ein Vesper, eine regionale Spezialität wie Kutteln oder einfach „pur“ genießen, praktisch eine Allzweckwaffe.

In Südtirol bekommen Sie ihn unter der Bezeichnung „Vernatsch“ und dort ist er der Renner auf den Hütten. Ob als Kalterersee, St. Magdalener, etc. - es ist immer Trollinger.

Anspruchsvoll

Ein bisschen verwundert es, dass der Trollinger im Rebberg sehr anspruchsvolle Lagen benötigt. Durch seine späte Reife, liebt er die sonnenverwöhnten Rebhänge. Wie beim Gutedel bleibt auch in heißen Jahrgängen der Alkoholgehalt eher moderat. Es ist natürlich ein Tropfen, der jung getrunken werden muss – und immer recht unkompliziert daher kommt.

 

 


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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"Wer schreibt, der bleibt." (Volksmund)

 Eine der längsten Strecken, die ich bisher je gelaufen bin, ist das Grand Union Canal Race in England. Dieses Rennen geht über insgesamt 145 Meilen, 232 Kilometer – am Stück. Das sind fünf ausgewachsene Marathonläufe plus einem Halbmarathon. Bei dem Rennen startest du im Zentrum von Birmingham und läufst dann nonstop, innerhalb von maximal 45 Stunden, nach London.

Dabei darfst du während des Rennens nicht länger als vierzig Minuten an einem Punkt pausieren, sonst wirst du disqualifiziert. Von den gestarteten 86 Läufern erreichen am Ende nur 34 das Ziel. Die unglaublich lange Distanz von 232 Kilometern bedeutete für mich damals eine ungemein große Herausforderung und absolute Grenzerfahrung. Denn die Strecke führte während des gesamten Laufes längs des Grand Union Canals.

Nach insgesamt 40 Stunden und 56 Minuten erreichte ich das Ziel in London. Doch so lange und monoton die Strecke auch gewesen ist, ich konnte mich fast nicht verlaufen, weil es eben immer nur ein Weg war. Dieser wechselte zwar von einem breiten Wanderweg über eine schmale Schotterpiste bis hin zu einem matschigen Trampelpfad, doch eines blieb immer gleich: Es ging den Kanal entlang. 232 lange Kilometer.

Der englische Veranstalter wollte die Streckenführung noch sicherer gestalten und hatte die gesamte Strecke von Birmingham bis London sehr genau beschrieben und als einzelne Karten ausgegeben. Eine Karte zeigte jeweils einen Ausschnitt von fünf Meilen. Da das Rennen über 145 Meilen ging, gab es also insgesamt dreißig solcher Karten. Auf jeder Karte war jede Brücke und jeder Verpflegungspunkt einzeln markiert und genau beschrieben. Ich erhielt also für jeden Streckenabschnitt, für jedes Detail, eine genaue schriftliche Anleitung auf dem Weg zum Ziel. Ich musste im Endeffekt nur noch laufen.

 Warum erzähle ich dir das alles so genau? Weil nur die wenigsten Menschen solch eine schriftliche Anleitung für ihr eigenes Leben haben. Weil nur die allerwenigsten Menschen eine genaue Lebensplanung und eine konkrete Zieldefinition erstellen. Was bei einem Lauf wie in England eine Selbstverständlichkeit ist, wird für so etwas elementar Wichtiges wie unser Leben häufig vernachlässigt. Statistiken zeigen nämlich, dass nur vier Prozent aller Menschen in den westlichen Industrienationen ihre Ziele schriftlich festhalten. Warum ist das so? Die meisten glauben, sie hätten schon Ziele. Dabei handelt es sich meistens „nur“ um gute Vorsätze, um fromme Wünsche oder um irgendwelche Träume. Wenn jemand beispielsweise zu mir sagt, dass er sich ab nächstem Monat gesünder ernähren wolle, dann ist das kein Ziel, sondern bestenfalls ein Vorsatz.

Unser Gehirn benötigt jedoch Fakten und Zahlen, um entsprechende Befehle zu senden. Solange unser Gehirn nicht konkret weiß, was es tun muss, wird es überhaupt nichts tun. Unser Gehirn benötigt eine schriftliche Anleitung, um konkret zu wissen, was es als Nächstes zu tun hat.

 Und diese Anleitung geben wir ihm, wenn wir ihm unsere Ziele schriftlich mitteilen. Was wir nur im Kopf haben, vergessen wir ganz schnell wieder. Was wir dagegen mit unseren eigenen Augen sehen, weil es schriftlich festgehalten wurde, können wir uns jeden Tag immer wieder in unser Bewusstsein rufen.

Das Prinzip der Visualisierung ist in vielen Bereichen des Lebens sehr effektiv.

(Fotos Norman Bücher: Copyright Christian Frumol)


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Wenn ich in Hamburg oder Berlin über unsere Weine aus dem Ländle erzähle, merke ich, dass es doch noch manchmal Vorurteile den Genossenschaftsweinen gegenüber gibt. Während die Genossenschaften in Baden-Württemberg rund 75 % aller Trauben verarbeiten, sind die Strukturen in den anderen Weinregionen viel mehr auf Privatweingüter verteilt. 

Ich sage Ihnen, der Brüller ist ja schon, wenn ich immer mit großem Selbstverständnis von den WGs spreche und dann in Runzel Gesichter schaue. Wohngemeinschaft? Nein – ich spreche natürlich von der Winzergenossenschaft. Und der Clou: vor kurzem saß mir ein Geschäftsmann bei einem Abendessen gegenüber, der ganz und gar von dem Spätburgunder (von der Winzergenossenschaft Sasbach – lecker!) angetan war. Bei der Verabschiedung sagte er mir dann: nur schade, dass er diesen köstlichen Tropfen nicht seinen Geschäftspartner kredenzen könne. Nun lag es an mir ein unverständliches Gesicht zu machen. Auf meine Nachfrage antwortete er: Genossenschaft klingt wie Kolchose! 

 

Moderne Namen

Viele Weingärtnergenossenschaften firmieren heute um, so dass sie sich Winzerkeller, Winzer eG oder Weinmanufaktur nennen. Ich denke, dass das tatsächlich außerhalb unserer Landesgrenzen auf eine sehr positive Resonanz stößt.  

Und wie ist das Renommé in unserem Ländle? Gibt es da eventuell noch Vorurteile gegenüber Genossenschaftsweinen? Selbstverständlich haben die Menschen immer ganz unterschiedliche Ansichten. Allerdings die Aussage: da kommt alles rein – die kann ich überhaupt nicht unterschreiben. Das wirklich großartige ist ja, dass der Kellermeister sich das beste Lesegut herauspicken kann. Denken Sie nur, wenn beispielsweise 300 Winzer in der Genossenschaft als Mitglieder angegliedert sind, kann der Betriebsleiter sich die Filetstücke herauspicken. Die Hanglange nach Südwesten ausgerichtet, mit altem Rebenbestand, etc. diese können sie selektionieren und ganz separat ausbauen. So kommen natürlich auch die zahlreichen Siegerweine bei den anerkannten Weinwettbewerben zu Stande. 

Beispielsweise die Weinmanufaktur Untertürkheim, die Fellbacher Weingärtner, Durbacher Winzergenossenschaft oder die Sasbacher sind immer wieder auf dem Siegertreppchen verschiedener Weinwettbewerbe anzutreffen. Die Liste lässt sich natürlich unendlich fortsetzen mit hervorragenden Genossenschaften! 

 

Wissen Sie wie es mit den Weingenossenschaften losging?

Heinrich Hansjakob gründete 1881die Winzergenossenschaft Hagnau. Der aus dem Kinzigtal strafversetzte Pfarrer war nicht nur ein Vordenker, sondern er war auch als Querdenker bekannt. Diese erste Genossenschaft am Bodensee initiierte er als Bollwerk gegen die Willkür der Weinhändler. 

Schnell zeigte sich, dass es zum Erfolg führt, die Kräfte zu bündeln. Noch vor zwanzig Jahren war es gang und gäbe, dass bei uns fast jeder ein paar Reben im Nebenerwerb hatte, die er natürlich an die Genossenschaft ablieferte. Ansonsten müsste ja jeder zweite Haushalt über geeignete Keller, Pressen, Fässer und was sonst noch alles dazu gehört, verfügen. Allerdings geht der Trend seit Jahren in eine andere Richtung. Die Jüngeren sind gar nicht mehr so erpicht darauf, nach Feierabend noch in die Reben zu gehen und diese entsprechend zu pflegen und bearbeiten. Entsprechend kristallisieren sich immer mehr Nebenerwerbswinzer heraus, die größere Flächen bearbeiten. 

 

Strukturänderungen 

Immer mehr Weingärtnergenossenschaften fusionieren. So können Synergien genützt werden, und nicht jede Genossenschaft braucht eine eigene Verwaltung, Keller mit entsprechender Ausstattung und natürlich den Vertrieb. Wie gut es gelingen kann, zeigt das Collegium Wirtemberg. Schon 2007 haben sich Weingärtnergenossenschaften Rotenberg und Uhlbach zusammengeschlossen. Oder in Baden die Baden-Badener Winzergenossenschaft die ursprünglich aus Bühlertal und Neuweier entstand, dazu kamen der benachbarten Winzerkeller Hans Stich den Buben in Steinbach/Umweg und jüngst, im Jahr 2012 die Winzergenossenschaft Varnhalt eG. 

 

Zusammenfassend lässt sich zu den Genossenschaftsweinen sagen, dass sie natürlich die Qualitäten für jeden Tag bieten, aber auch im qualitativ hochwertigen Bereich locker mitspielen können!

 

Ein herzliches Prosit Ihre Natalie Lumpp


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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"Luther Kaffee" - der neue Bio-Kaffee aus Fairem Handel

Martin Luther veröffentlichte im Oktober 1517seine 95 Thesen. Die Reformation beeinflusste nicht nur dieKirche, sondern auch die gesamte Bildungswelt und setztegesellschaftliche Veränderungen in Gang.

Zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 bringt dieRavensburger dwp eG Fairhandelsgenossenschaft nun den"Luther Kaffee" heraus. Der Fair Trade Kaffee aus biologischem Anbau stammt von Kleinbauernfamilien in Nicaraguaund Äthiopien, die durch den Fairen Handel ein deutlich höheres Einkommen erzielen als imkonventionellen Handel. Neben fairen Produzentenpreisen bietet die dwp eG ihren PartnerInnen langfristige und direkte Handelskontakte, Zuschläge für Bio-Anbau, einen Aufpreis für Sozialprojekte wie z.B. dem Aufbau von Schulen und Vorfinanzierungen von mindestens 50% des Auftragswertes bei Bestellung.

Der "Luther Kaffee" der Marke WeltPartner ist ein Kooperationsprodukt der dwp eGFairhandelsgenossenschaft und der Evangelischen Landeskirche Baden (EKIBA).Pro Kilogramm verkauftem "Luther Kaffee" überweist die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft1 Euro an EKIBA, die wiederum diesen Spendenanteil ohne Abzüge an soziale Projekteweiterleitet, welche von der Evangelischen Landeskirche Baden unterstützt werden, beispielsweise für die medizinische Versorgung der Mayangna-Indianer im UNESCO Biosphärenreservat BOSAWAS sowie dessen Schutz in Nicaragua.

Die Mayangna-Indianer leben seit Jahrhunderten vom Regenwald. Doch Goldsucher und Holzhändler besetzen Teile des Reservates und roden den Urwald. Auch Bauern dringendurch extensive Landnutzung in die Schutzzone ein. Naturkatastrophen bedrohen ebenfallsdie Kultur und die Lebensgrundlage der Mayangnas, die Armut ist groß. Mit den Spenden sollunter anderem eine Apotheke aufgebaut und die medizinische Versorgung der Mayangnasgewährleistet werden. Auch der Schutz des Biosphärenreservates soll mit den Spendensichergestellt werden. Die Evangelische Landeskirche Baden unterstützt dieses Projekt in Nicaragua seit fünf Jahrenmit Projektmitteln.

Als Fairhandelspionier sieht die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft - gegründet 1988 - eine enge Verbindung zwischen Fairem Handel, Nachhaltigkeit, langfristiger Armutsbekämpfungin benachteiligten Ländern und sozialem Engagement. Die Kooperation mit der Evangelischen Kirche Baden und die Idee eines Spendenanteils waren daher naheliegend.

Der "Luther Kaffee" ist eine Bio-Mischung von nicaraguanischen Hochland-Arabica-Bohnen(SHG* = strictly high grown), abgerundet und verfeinert durch Beimischung eines edlen Sidamo-Arabica aus Äthiopien. Durch die schonende Langzeitröstung entfaltet dieser Kaffeesein besonderes Aroma und macht ihn besonders verträglich. Der Kaffee ist geeignet für alle Kaffeevollautomaten und gängigen Zubereitungsarten. Der Fair Trade Kaffee aus biologischem Anbau ist als 250g gemahlen und 500g Bohne ab Ende Juli 2016 bei der dwp eG erhältlich. Der Spendenanteil von 1 Euro pro verkauftem Kilogramm Kaffee fließt zu 100% in soziale Projekte, die von der Evangelischen Landeskirche Baden unterstützt werden.
*SHG ist die Abkürzung für "Strictly High Grown" und gibt einen wichtigen Hinweis auf die Höhenlage des Anbaugebietes des Kaffees. Die Höhe des Kaffeestandortes ist eines der entscheidenden Qualitätsmerkmale. SHG bezeichnet die Höhenlage,in der die besten Kaffeequalitäten erzielt werden.

Bei Presserückfragen: Martin Lang,
Inforeferent: info@dwpeg.de
Bezug:dwp eG Fairhandelsgenossenschaft, Hinzistobler Straße 10, D-88212 Ravensburg,Tel.: 0751-36155-0,
bestellung@dwpeg.de

dwp eG Fairhandelsgenossenschaft dwp wurde 1988 von Weltläden aus der Region Oberschwaben als GmbH gegründet und 2005 in die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft umgewandelt. Dadurch bringen wir alle Beteiligten der Fairhandelskette enger zusammen: ProduzentInnen, Weltläden,MitarbeiterInnen und EndkundInnen sind Mitglieder bei der dwp eGFairhandelsgenossenschaft. Uns verbindet eine partnerschaftliche Handelsbeziehung mit mehr als 60ProduzentInnengruppen und den darin zusammengeschlossenen zehntausenden von ProduzentInnen und Kleinbauernfamilien weltweit. Neben fairen Produzentenpreisen bieten wir unseren PartnerInnen langfristige und direkte Handelskontakte, Zuschläge für Bio-Anbau, einen Aufpreis für Sozialprojekte wie z.B. dem Aufbau von Schulen und Vorfinanzierungen von mindestens 50% des Auftragswertes bei Bestellung. Das Sortiment umfasst etwa 1.500 Produkte -- Lebensmittel der Eigenmarke WeltPartner, Kunsthandwerk und Textilien. Darüber hinaus importiert und verkauft dwp fair gehandelteRohstoffe wie beispielsweise Zucker und Mangopüree. Großen Wert legt dwp auf die Förderung von kleinbäuerlichen Strukturen und den Bio-Anbau. So sind bereits 90% der Lebensmittel bio-zertifiziert.dwp liefert direkt an Weltläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Bio- und Naturkostläden, regionale Lebensmittel-Einzelhändler, Lebensmittelverarbeiter, Großverbraucher, Firmen, Kommunen und Endkunden über den Onlineshop.
Die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft ist anerkannter Importeur und Lieferant der Weltläden in Deutschland und Österreich und unter anderem Mitglied beim Forum Fairer Handel und bei der WFTO, dem weltweiten Dachverband des Fairen Handels. Eine beispielhafte Kooperation besteht seit den 90er Jahren mit der Bruderhaus Diakonie,einer Werkstatt für psychisch erkrankte Menschen. Die Beschäftigten erledigen direkt amdwp-Firmensitz in Ravensburg wichtige Aufgaben im Bereich Abfüllung, Verpackung und Etikettierung und erhalten vielfältige Chancen für einen Wiedereinstieg in den ersten  Arbeitsmarkt. In Kooperation mit dem Berufsbildungswerk Adolf Aich bietet dwp seit Jahren regelmäßig mehreren Jugendlichen mit Lernschwächen oder Autismus Ausbildungsplätze an und konnte bisher fast alle zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Für unseren langjährigen Partner, dem philippinischen Kinderschutzzentrum Preda, leistet die dwp eG Fairhandelsgenossenschaft seit vielen Jahren aktive Unterstützung zum Thema Kampagnenarbeit gegen Sextourismus und Kinderprostitution. Als erste Fairhandelsorganisation in Deutschland hat dwp eine Gemeinwohlbilanz über dieeigene Arbeit erstellt.

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