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Auf Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern kommen neue handelsrechtliche Berichtspflichten für nichtfinanzielle Informationen zu: Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat den Entwurf eines CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/95/EU (sog. CSR-Richtlinie) vorgelegt. Diese nichtfinanziellen Angaben sollen zumindest die Umwelt-, Arbeitnehmer-, und Sozialbelange sowie die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung der Korruption beinhalten (§ 289c HGB‑E). Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die Richtlinie bis zum 6. Dezember 2016 in nationales Recht umzusetzen. Die neuen Vorschriften sollen für Geschäftsjahre gelten, die am 1. Januar 2017 oder im Verlauf des Kalenderjahres 2017 beginnen.

Mit dem nun vorliegenden Referentenentwurf werden entsprechend der Richtlinie insbesondere für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen mit im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeitern neue handelsrechtliche Berichtspflichten für nichtfinanzielle Informationen eingeführt. Die wesentlichen Neuerungen sehen gesetzliche Vorgaben zum Lagebericht beziehungsweise Konzernlagebericht vor. Zukünftig soll der Lagebericht der betroffenen Unternehmen um eine nichtfinanzielle Erklärung erweitert werden. Diese kann entweder einen besonderen Abschnitt im Lagebericht bilden oder wahlweise als separater Bericht erfolgen (§ 289b HGB‑E). Diese nichtfinanziellen Angaben sollen zumindest die Umwelt-, Arbeitnehmer-, und Sozialbelange sowie die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung der Korruption beinhalten (§ 289c HGB‑E). Darüber hinaus lässt der Referentenentwurf die Verwendung von Rahmenwerken für die Berichterstattung ausdrücklich zu (§ 289d HGB‑E).

Die Vorschriften zur "Erklärung zur Unternehmensführung" (§ 289a HGB) werden verschoben in § 289f HGB‑E. Analoge Vorschriften sind für den Konzernlagebericht vorgesehen.

Durch den Abschlussprüfer ist nur zu prüfen, ob die nichtfinanzielle Erklärung oder der gesonderte nichtfinanzielle Bericht vorgelegt wurde. Eine inhaltliche Prüfung erfolgt nicht (§ 317 Abs. 2 Satz 4 HGB‑E).

Weiterhin werden die bestehenden Straf- und Bußgeldvorschriften deutlich erweitert und entsprechend den Sanktionen im Bereich des WpHG von 50.000 Euro auf bis zu 10 Millionen Euro erhöht.

 


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Der Knopf, dieser verdammte Knopf. Alles drücken hilft nichts, das Smartphone geht nicht mehr an. Einschicken? Zu teuer. Reparieren? Geht das? Und ob, sagt Matthias Huisken: „Wenige Handgriffe genügen und schon funktioniert das Telefon wieder.“ Werkzeug, Ersatzteil und Anleitung dazu liefert seine Firma iFixit. Gratis dazu gibt es das Gefühl, etwas Gutes für den eigenen Geldbeutel sowie für die Umwelt getan zu haben. Solche Reparatursets kosten nur einen Bruchteil dessen, was der Hersteller für den Tausch verlangt. „Im Normalfall kauft man sich gleich ein neues Modell. Genau das beabsichtigen die Hersteller auch“, erklärt er.

Dieser Wegwerfmentalität haben er und sein Partner Matthias Mayer den Kampf angesagt. Genauer gesagt bringen sie eine Idee aus den USA nach Europa. Ich reparier’s (iFixit) sagen dort bereits mehrere Millionen Menschen. Bei rund 60.000 liegt die Zahl der aktiven „Fixer“, die ohne Bezahlung am Herzstück des Geschäftsmodells arbeiten, den Reparaturanleitungen. Zu allen gängigen Modellen elektronischer Geräte gibt es solche Tutorials – einfach, verständlich, nachvollziehbar und kostenlos für alle. Daraus entstanden ist ein Wikipedia für Gebrauchsgegenstände. Geld verdient wird mit den Werkzeugen und Ersatzteilen.

Ökobewegung, Heimwerkertreff und Versandhandel in einem. Eine Kombination, die den Nerv der Zeit trifft. Zweieinhalb Millionen Zugriffe auf die Firmenseiten kamen alleine aus Deutschland. Für die beiden Jungunternehmer der Grund, vor drei Jahren in Stuttgart eine Tochtergesellschaft zu gründen. Von der Landeshauptstadt aus gehen die Reparatursets inzwischen in 30 europäische Länder. Damit einher geht die Verbreitung des dahinterstehenden Gedankenguts. Für Huisken ist die Politik der Smartphone-Hersteller, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt zu bringen eine Rohstoffverschwendung ersten Grades. „Es geht darum, die Dinge zu respektieren und sie in Schuss zu halten.“ Eine Geisteshaltung, die bis vor 20 Jahren noch selbstverständlich gewesen sei und der er zu einer Renaissance verhelfen will. 

www.ifixit.com 


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Die Polohemden sind blau, am Kragen haben sie zwei gelbe Streifen und auf der Brust ist das Emblem der Schule eingestickt. Die Hemden sehen wie eine ganz normale Schuluniform aus - aber das sind sie nicht. Sie sind nämlich sowohl aus Polyester hergestellt, dass aus Plastikflaschen gewonnen wurde sowie aus fair gehandelter Baumwolle.

Die Hazelbrook Primary School in der Nähe von Sydney ist die erste Schule in Australien, die solche Hemden für ihre Schüler bestellt hat. Die Eltern der Kinder, die Hazelbrook besuchen, können die Uniformen in einem lokalen Geschäft kaufen, online oder in der Schule selbst.

"Alle unsere Kleidungsstücke 
werden in Indien aus ökologischer und fair
gehandelter Baumwolle
 hergestellt und mit Polyester
 gemischt, dass aus Plastikflaschen stammt", heißt es auf der Website des Anbieters Change Threads, der neben Schuluniformen auch Arbeitskleidung, Einkaufstaschen und T-Shirts fertigt – alles ausschließlich aus Fairtrade-Produkten.

Weitere Informationen unter www.changethreads.com.au


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Ein Vorgarten

14. März 2016, Garten

Die Ausgangssituation

Das Konzept

Das Entrée ist Einladung und Aushängeschild gleichermaßen

Praxen und Kanzleien, aber auch Ladenlokale von Antiquitätenhändlern oder Ateliers verstecken sich oftmals in Vorgärten oder hinter Hecken und Gartentoren. Termine in der Praxis oder Kanzlei führen über kurz oder lang dazu, dass der Patient oder Klient den Eingang findet. Was aber ist mit Touristen die gerne bummeln und einkaufen.

Ein „verwilderter“ Vorgarten steht so auch im übertragenen Sinne auch für die Geschäfte die sich im Haus befinden. Hohe Hecken, die keinen Einblick gewähren, verrostete Gartentore, die quietschen und eine nicht funktionierende Türklingel sorgen dafür, dass die Qualität und Menge der Menschen (des Qi) signifikant verringert werden. Oft findet sich hier weder Hinweisschild, noch Hausnummer oder eine entsprechende Beleuchtung.

Auch in Industriegebieten gibt es genug Firmen die in zweiter Reihe stehen und schlecht gefunden werden. Vor allem wenn im Navigationsgerät neue Straßen noch gar nicht zu finden sind. Hier wäre es von Vorteil wenn bereits auf der Homepage eine Anfahrtsbeschreibung zu finden ist.

Eine Rampe sorgt für ein gleichmäßiges Fließen der Energie – auch Behinderte haben so die Möglichkeit ins Haus zu kommen. Dieser Aspekt sollte bei einer Beratung generell untersucht und berücksichtigt werden.

Eine blühende und abwechslungsreiche Bepflanzung empfängt den Besucher oder Gast freundlich. Das Plätschern des Brunnens zieht die Aufmerksamkeit der Menschen ebenso an wie der bei Nacht beleuchtete Baum.

Genauso sollte es auch in Industriegebieten sein. Gut erkennbare, beleuchtete Logos und Firmennamen. Bunte Farbtupfer im Grau der wenig abwechlsungsreichen Gebäude. Flagge zeigen – im wahrsten Sinne des Wortes ist ein sehr gutes Mittel um Aufmerksamkeit zu erzielen.

Weitere Informationen unter www.apprico.de.


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