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Mein Kater Spikey ist mit Sicherheit der schönste Kater der Welt. Ja ja, ich weiß schon, das behauptet jeder stolze Katzenbesitzer von seinem Stubentiger. Aber auch objektiv betrachtet ist Spikey eine echte Schönheit. Ein bisschen sieht er so aus, wie der vierbeinige Protagonisteines sehr bekannten Katzenfutterwerbespots – nur noch besser. Aber leider können Spikeys geistige Fähigkeiten nicht mit seinem guten Aussehen mithalten. Meine Frau hat es einmal auf den Punkt gebracht: Spikey ist ein Unterhosenmodel. Sie wissen nicht, was ein Unterhosenmodel ist? Ein Unterhosenmodel ist ein sehr gut aussehendes männliches Mannequin mit markantem Gesicht und einem Six-pack an Stelle eines Bierbauches. So eine Art männliche Heidi Klum, nur dass der Herr auf den Laufstegen dieser Welt nicht Haute Couture, sondern Feinripp vorführt. Allerdings behaupten böse Zungen, dass die geistigen Fähigkeiten eines Unterhosenmodels in der Regel nicht ausreichen, um etwa Nuklearphysiker oder Neurochirurg zu werden. Ich glaube Sie verstehen jetzt, was ich meine. Am deutlichsten werden Spikeys geistige Defizite bei seinem Jagdverhalten. So werden zum Beispiel seine Versuche, im Garten einen Vogel zu fangen, auch von ihm äußerst wohlgesinnten Beobachtern als erbärmlich eingestuft. Man schleicht sich einfach nicht an ein potentielles Opfer mit weithin sichtbar wedelndem Schwanz an. Auch hat er nie verstanden, dass auch der sportlichste Kater eine in zehn Meter Höhe fliegende Taube nicht vom Himmel pflücken kann. Spikeys zahlreiche Fehlversuche in dieser Hinsicht sind mittlerweile stadtbekannt. Nach einer missglückten Attacke schaut er meist etwas verwirrt um sich und trollt sich in Richtung Trockenfutternapf. Seine Augen haben wir übrigens untersuchen lassen, kurzsichtig ist er nicht. Nicht der Klügste, aber der Schönste Müsste man Spikey ein Zeugnis in Sachen Vogelfangen ausstellen, würde es in etwa wie folgt lauten: „Er mühte sich redlich, konnte aber die vorgegebenen Ziele in keinster Weise erreichen“. Aber ich hatte noch niemals den Eindruck, dass sich Spikey in Sachen Intelligenz irgendwie defizitär vorkommt. Wenn es einen ausgeglichenen, ewig gut gelaunten, glücklichen Kater gibt, dann ist das unser Spikey. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich ihm manchmal abends – natürlich ohne, dass meine Frau das mitbekommt, ins Ohr flüstere: “Dicker, wer so gut aussieht wie Du, der hat es überhaupt nicht nötig, schlau zu sein“. Meistens gibt er dann sofort Köpfchen, schnurrt glücklich und sabbert ein bisschen.


Dr. Mario Ludwig ist Deutschlands Experte für alles Tierische. Keiner vermittelt die wunderbare und mitunter kuriose Welt der Tiere so fundiert und gleichzeitig so humorvoll wie der promovierte Biologe. www.mario-ludwig.de
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Die Safranblüten, den Krokussen zugehörig,  gibt es in verschiedenen schönen Blau- und Violett-Abstufungen. Einer der Blau-Töne ergab den Farbton No. 103 „Safron Blossom“ für die apprico COLOURS. Ein kräftiger, warmer Farbton.

Aus den Narben der Safranblüte wird das Gewürz Safran gewonnen. Wikipedia schreibt: “ von Zeus wird in einer Sage der griechischen Mythologie berichtet, er habe auf einem Bett aus Safran geschlafen. Und bereits die Phönizier verwendeten Safran als Heil- und Gewürzmittel.  Schon in der Antike war er ein Luxusartikel. Homer berichtete, dass jeder geforderte Preis für Safran bezahlt wurde. Im Mittelalter wiederum war er dreimal so teuer wie Pfeffer. In vielen Kulturen war es Brauch, den Hochzeitsschleier mit Safran gelb zu färben. Reiche Römer streuten Safranfäden auf ihre Hochzeitsbetten…“

„Safron Blossom“ wird in der Feng-Shui-Lehre dem Element Wasser zugeordnet. Die entsprechende Himmelsrichtung: Norden – aber der Farbton wirkt auch unterstützend für den Südosten und Osten (Element Holz).

Jede Himmelsrichtung kann im Raum mit dementsprechenden Farbtönen unterstützt werden. Dabei dürfen aber die Personen im Raum nie übergangen werden. Der Mensch im Raum ist immer das Wichtigste.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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Weinfreaks

An den fränkischen Weinen begeistert mich immer wieder, dass sie so eine ganz eigene Stilistik haben! Die „Trias Böden“ – Keuper, Bundsandstein und Muschelkalk verleihen den Weinen immer einen speziellen floralen Charakter, die Säure im Wein wirkt eher basisch (also nicht so knackig-spitz) und das Terroir – der Boden ist besonders schmeckbar. Eine Zeitlang entsprach es nicht dem „mainstream“ Geschmack, aber heute wissen es die Weingenießer wieder umso mehr zu schätzen.   
Ein super Beispiel für den beschriebenen Weinstil ist der 2012er Weissburgunder Kabinett trocken aus dem Weingut Max Müller I. in Volkach – der in kräftigem Gold-gelb leuchtende Wein zeigt schon den typischen floralen Duft und den markanten – mineralischen Terroir Charakter. Je länger der Wein im Glas ist, desto mehr duftet er nach Orangenblüten. Am Gaumen hat er eine so klare Struktur, erinnert an Veilchen, er trinkt sich saftig  - und ist kraftvoll. Für mich wirkt er im wahrsten Sinne des Wortes klassisch. Müllers können aber auch ganz anders, so haben sie beispielsweise auch einen „Main Stoff“ oder „Lump 64“… Eine wahre Fruchtbombe ist nämlich ihr 2012er Bacchus Kabinett. Diese erfolgreiche Neuzüchtung treffen Sie neben Silvaner noch häufig in Franken an. Der golden leuchtende Wein duftet fast wie Brause – bitte positiv zu verstehen. Himbeerbonbons, Pfirsich und wiederum florale Aromen verführen im Duft. Geschmacklich bleibt er sehr gelbfleischig und fruchtig, und er ist mit seinen 11 % Volumenprozent ein wahres Leichtgewicht. Ob es wirklich der „Mädelswein“ ist, wie Müller sagt – das sei dahin gestellt – ich bin sicher, dass er auch eine männliche Fangemeinde findet, und zur Rotkohlpfanne mit Aprikosen – hmmh!


Franken ist nicht so ganz berühmt für seine Rotweine, aber eine Spezialität haben sie: Domina! Aber es gibt auch einige exzellente Spätburgunder. Der 2012er Spätlese trocken zeigt sich dunkelrot und hat einen reichen Duft wie an dunkle Beeren und dunkle Schokolade erinnernd. Im Mund spüren Sie, dass er noch jung ist, er wirkt sehr frisch, etwas fleischig und im Nachhall zeigt er Blaubeeren ohne Ende! 

Das Weingut Max Müller I. 
klingt schon irgendwie anders, sich selber sehen sie als Weinfreaks. Dem kann ich nichts hinzufügen, die beiden Söhne Toni und Christian sind genauso weinbegeistert wie ihre Eltern Moni und Rainer und Schwester Michi. Im Einklang mit dem wunderschönen alten Gemäuer haben sie um eine elegante Vinothek erweitert.


Natalie Lumpp ist Deutschlands führende Weinexpertin und Verfasserin zahlreicher Bücher über den Wein. Unter dem Motto Wein erleben bietet die aus vielen Medien bekannte Sommelière Weinevents, Weinseminare, Weinproben bis hin zu Weinreisen an. www.natalie-lumpp.de
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Wasser ist elementar für das Leben. Und obwohl unser Planet theoretisch immer genug Wasser bereithält, ist das Trinkwasser vielerorts knapp – man spricht von einer globalen Wasserkrise. Zum Weltwassertag veröffentlichen die Vereinten Nationen einen Bericht, der die aktuelle Lage der Wasserkrise beschreibt und neue Lösungsansätze vorschlägt

 

Wenn wir unseren Planeten aus dem All betrachten, ist er vor allem blau – zu ganzen 70 Prozent ist unsere Erde mit Wasser bedeckt. Und trotzdem ist die Wasserknappheit eines der dringendsten Probleme unserer Zeit. Wie schlimm es wirklich aussieht und welche Lösungen für das Problem die besten sind, steht im neuen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen.

 

Problem Wasserknappheit

 

Denn trotz der riesigen Wassermengen sind nur etwa drei Prozent davon trinkbares Süßwasser – und davon ist wiederum nur ein kleiner Teil überhaupt für Menschen erreichbar. Dennoch wäre prinzipiell genug Wasser für die gesamte Menschheit vorhanden. Eine ungleiche Verteilung und eine verstärkte Nachfrage führen jedoch zu einer globalen Wasserkrise.

 

So ist laut dem UNESCO Weltwasserbericht 2018 knapp die Hälfte der Weltbevölkerung von einem Wassermangel bedroht. Über dreieinhalb Milliarden Menschen leben in Regionen, in denen mindestens einen Monat im Jahr Wasserknappheit herrscht – Tendenz steigend. Wir haben es im Vergleich sehr gut: Deutschland gehört zu einem der wasserreichsten Länder der Welt – hier verbraucht jeder Mensch etwa 120 Liter Wasser pro Tag. Ganz anders sieht es aktuell in Kapstadt aus: Hier wird Wasser wegen einer Dürre zur Zeit nur kontrolliert an die Bevölkerung ausgegeben.

Warum gibt es Wassermangel?

 

Laut UNESCO sind die Gründe für den Wassermangel vielfältig. Zunächst einmal spielt das Bevölkerungswachstum eine große Rolle: Die Weltbevölkerung ist in den letzten 200 Jahren von einer auf mehr als sieben Milliarden Menschen gewachsen – und auch, wenn das Wachstum etwas langsamer wird, kommen jedes Jahr etwa 83 Millionen Menschen dazu. Da ist es kein Wunder, dass in manchen Regionen das Wasser knapp wird. Eine weitere Ursache für die Wasserkrise ist das gestiegene Konsumverhalten der Menschen – denn nicht nur die morgendliche Dusche und der Geschirrspüler sorgen für Wasserverbrauch, sondern auch und vor allem Konsumgüter. So verbrauchen wir durch das sogenannte „virtuelle Wasser“ täglich im Schnitt über 5000 Liter Wasser – zum Beispiel durch den Konsum von landwirtschaftlichen Produkten, die hohe Mengen an Wasser zur Herstellung benötigen. Die globale Nachfrage nach Wasser steigt laut UN pro Jahr um etwa ein Prozent. Zu guter Letzt bestärkt natürlich auch der Klimawandel und das damit veränderte Wetter die Wasserknappheit: feuchte Regionen werden noch feuchter und trockene immer trockener.

 

Das alles hängt natürlich irgendwie zusammen und ist auf das Verhalten der Menschen zurückzuführen. Die oben genannten Gründe tragen auch zur Zerstörung der natürlichen Ökosysteme bei – welche eine und vielleicht die wichtigste Ursache für die Wasserkrise ist. Der Großteil von Wäldern und Böden ist durch menschliche Nutzung geschädigt und die natürlichen Feuchtgebiete, die ein grundlegender Teil des Wasserkreislaufs sind, sind in den letzten 100 Jahren bis zu 70 Prozent zerstört worden. Die Folgen: Mehr Wasser verdunstet und weniger kann in den Böden gespeichert werden. So entstehen vielerorts – wie gerade in Südafrika – Dürren und die dortige Bevölkerung leidet unter dem Wassermangel.

 

Neben dem Problem der Wasserverfügbarkeit ist natürlich auch die Qualität des Wassers in vielen Regionen ein großes Thema: Wasserverschmutzung ist gerade in den Flüssen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein wachsendes Problem. Chemikalien, Krankheitserreger und Schadstoffe im Wasser werden durch steigende Bevölkerungszahlen und schlechte Abwassersysteme verursacht und stellen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

 

UNESCO Weltwasserbericht 2018

 

Die UNESCO stellt jährlich anlässlich des Weltwassertages den Weltwasserbericht vor, in dem von dem World Water Assessment Programm weltweit verlässliche Daten zu den Wasserressourcen zusammengeführt werden. Die Ergebnisse diesen Jahres prognostizieren keine gute Zukunft für unsere Wasserverteilung: So sollen 2050 schätzungsweise fast sechs Milliarden Menschen von Wasserknappheit bedroht sein – nahezu doppelt so viele wie heute schon. Der Weltwasserbericht stellt aber auch Lösungen vor, die der Krise entgegenwirken können: die sogenannten naturbasierten Lösungen.

 

Naturbasierte Lösungen: Was ist das?

 

Der UN-Weltwasserbericht setzt 2018 zur Verbesserung der Wasserversorgung und Wasserqualität unserer Welt auf naturbasierte Lösungen. Solche Ansätze seien – so die Autoren – bis heute bei einer Lösungsfindung meist außer Acht gelassen worden, aber könnten eine wichtige Rolle für die Zukunft unserer Welt spielen.

 

Naturbasierte Lösungen – damit gemeint sind konkrete Reformen der Wasserwirtschaft, die auf natürliche oder naturähnliche Prozesse setzen sowie natürliche Maßnahmen zum Schutz des Wasserkreislaufes. Was kann das sein?

Die UN spricht in ihrem Bericht von Wiederaufforstung und auch der Begrünung von Städten. Darüber hinaus schlagen die Autoren des Berichts die Errichtung von künstlichen Feuchtgebieten und Wasserrückhaltebecken vor, die das Grundwasser anreichern sollen. Und auch die Landwirtschaft muss laut Wasserbericht stärker auf Nachhaltigkeit setzen. Dafür müsste mehr auf Pestizide verzichtet, Wasser effizienter genutzt und die Bodenbedeckung verbessert werden. Durch umweltfreundlichere Verfahren in der Wasserbewirtschaftung könnte sich die landwirtschaftliche Produktion so laut dem Bericht weltweit um etwa 20 Prozent erhöhen.

 

Die naturbasierten Lösungen sollen laut Weltwasserbericht auch die Folgen von Naturkatastrophen mindern – etwa, indem ein künstlich errichtetes Feuchtgebiet als natürliche Barriere bei einer Überschwemmung dient. Obwohl die naturbasierten Lösungen viele Vorteile haben, fallen heute auf diese laut den Autoren des Berichts nur weniger als ein Prozent der gesamten Investitionen der Wasserbewirtschaftungs-Infrastruktur.

 

Quelle: Enorm-Magazin

Text: Merle Xenia Hansen

Wasserkrise: diese Organisationen und Unternehmen helfen

 

Um das Problem der Wasserknappheit zu bekämpfen, muss sich also vor allem die Wasserbewirtschaftung hin zu natürlicheren Prozessen entwickeln. Die Folgen des Wassermangels, die heute in vielen Ländern der Welt zu spüren sind, werden jedoch auch mit diesen Lösungen nicht sofort verschwinden. Zum Glück gibt es viele Organisationen und Unternehmen, die mit vielfältigen Projekten Menschen in Not helfen.

 

Viele größere NGOs setzen gleich mehrere Wasserprojekte um – dazu gehören unter anderem Unicef, Brot für die Welt oder Ingenieure ohne Grenzen. Aber auch kleinere Organisationen und Unternehmen kämpfen für eine bessere Wasserversorgung und -qualität.

 

Viva Con Agua

 

Der gemeinnützige Verein setzt sich für einen Zugang zu sauberem Trinkwasser ein – überall auf der Welt. Dafür fördert die entwicklungspolitische Non-Profit-Organisation seit 2006 Wasserprojekte rund um den Globus.

 

Stop the Water while using me

 

Dieses Unternehmen setzt sich gleich doppelt für das Wasser ein: zum einen, indem es mit seinen Produkten von „Stop the Water while using me“ (zum Beispiel Handseife oder Zahnpasta) direkt zum Wassersparen anregt und zum anderen, indem von dem Erlös mit der Initiative „Good Water Projects“ innovative und nachhaltige Projekte rund um das Thema Wasser finanziert werden.

 

Das WASH-Netzwerk

 

Das Netzwerk WASH wurde 2012 von mehreren deutschen NGOs aus den Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe gegründet. Das Netzwerk veranstaltet zum Beispiel Aktionstage rund um die Themen Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygiene.

 

Arche Nova

 

Die Dresdner Initiative ist eine alteingesessene gemeinnützige Hilfsorganisationen, die weltweit Menschen in Not hilft und dabei den Fokus auf die Versorgung mit sauberem Wasser legt.

 

Drip by Drip

 

Diese Non-Profit Organisation setzt sich für Wasserprojekte in Ländern ein, die mit den Konsequenzen der globalen Textilindustrie zu kämpfen haben – denn die Herstellung von Kleidung verbraucht Unmengen an Wasser. Dafür setzt Drip by Drip mehrere Projekte um: zum Beispiel den Aufbau von Abwassersystemen oder neue Lösungen für eine wasserschonendere Textilindustrie.

 

Auch viele Start-ups beschäftigen sich heute mit dem Problem der Wasserknappheit und begeistern mit innovativen Lösungen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. So will Blue Ben beispielsweise wassersparende Mode produzieren, indem es einen kompostierbaren Sweater entwickelt hat, der in der Fertigung 90 Prozent weniger Wasser verbraucht als herkömmlicherweise. Showerloop hat eine Dusche erfunden, die das Wasser recycelt und so nur zehn Liter verbraucht. Eine andere Idee kommt aus Südamerika und sorgt dafür, dass beim Duschen bis zu 40 Liter Wasser eingespart werden können. Wiederum andere Vorreiter entwickelten ein Buch, das Wasser reinigen kann. Diese und viele weitere Unternehmen und Organisationen geben am Weltwassertag Hoffnung auf eine bessere (nassere) Zukunft.

 

Übrigens: Es gibt viele einfache Möglichkeiten, um den eigenen Wasserverbrauch herunterzufahren. Zum Beispiel das Wasser abzustellen, während man sich die Haare wäscht oder Geschirr nicht abzuspülen, bevor es in den Geschirrspüler kommt. Grundsätzlich gilt aber: Der eigene Wasserverbrauch hierzulande ist nicht so relevant wie der des „virtuellen Wassers“, welches wir durch unseren Konsum verbrauchen. Denn das wird in den Regionen verbraucht, wo Wasser knapp ist – zum Beispiel durch die Produktion von Kleidung oder Fleisch (und leider auch Avocados).


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