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In vorangegangenen Blogartikeln habe ich bereits über die Definition von Erfolg geschrieben. Dies ist eines meiner Lieblingsthemen, denn die richtige Definition entscheidet oft, ob wir glücklich oder unglücklich sind.

 

Ein wunderbares Beispiel möchte ich heute hierfür aufgreifen und Euch davon erzählen:

 

Vor einiger Zeit traf ich auf einem Klassentreffen meiner alten Schule einen meiner ehemaligen Sitznachbarn. Wir tauschten uns lang und intensiv aus und berichteten uns von den unterschiedlichen Entwicklungen in unserem Leben. Direkt nach der Schule machte er eine Ausbildung beim Finanzamt und arbeitet dort auch heute noch. Er wohnt im Haus seiner Eltern, spielt noch immer beim Fußballverein seiner Jugend. Manch einer mag hier die Nase rümpfen – glaubt man doch schnell, dass es nach einem langweiligen leben klingt. Doch er ist glücklich mit dieser kleinen, überschaubaren Welt, die er sich aufgebaut hat.

 

Unser Gespräch beschäftigte mich an diesem Abend noch lange. Denn hier wurden wieder Fragen deutlich wie:

 

Warum Karriere machen, wenn man sich im Job absolut wohl fühlt?

Warum ein Weltenbummler sein, wenn es zu Hause am schönsten ist?

Warum körperlich an Grenzen gehen, wenn ein einfaches Fußballspiel so Freude macht?

Mit dem eigenen Leben zufrieden zu sein ist unglaublich wichtig – absolut unabhängig von irgendwelchen messbaren Faktoren wie das Leben anderer Menschen, der Kontostand oder der Stand in der Gesellschaft.

 

In der heutigen Zeit scheint das Prinzip „Höher, schneller, weiter“ immer wichtiger, immer dominierender zu werden. Gleichzeitig steigt die Burnout-Rate und das Klagen der Menschen, dass früher alles besser war, dass die Zeit inzwischen viel zu hektisch sei.

 

Es liegt an uns ganz alleine, zu erkennen, was uns wichtig ist, worauf es uns ankommt, was uns glücklich macht. Wir sollten unser Leben, unsere Erfolge stets nach eigenen Maßstäben bewerten, anstatt immer der oder die Beste sein zu wollen.

 

In sämtlichen Lebensbereichen herrscht inzwischen standardisiertes Schubladen-Denken, welches uns gewollt in Ecken drängt, in denen wir verharren, aber unglücklich sind. Um diese Ecken zu verlassen oder im Idealfall gar nicht erst zu erreichen, ist der richtige Fokus auf das eigene Leben unverzichtbar. Nicht zu oft nach links und rechts schauen, ob jemand aufgeholt hat, vielleicht besser oder schneller ist, sondern einfach nur das im Blick behalten, was Ihr erreichen möchtet, was Euch glücklich macht, wofür Ihr dankbar seid.

 

Mein Impuls

 

Schreibt Eure Gedanken hierzu auf, um sie nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn Ihr doch einmal den Fokus verliert, können diese Notizen sehr hilfreich sein, um wieder in die Spur zu kommen.

 

Mit dem was man hat glücklich zu sein, das eigene Leben wie es ist genießen zu können – DAS ist für mich die ideale Form von Erfolg.

 

Alles ist relativ, das Glück aber ist vollkommen.


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Grünes Glück

15. März 2018, Büro, Natur

Vom eleganten Nussbaum bis zur ätherischen Birke: Jede Holzsorte hat ihren ganz speziellen Glamour.

Wir erklären, wie die unterschiedlichen Hölzer wirken - und wie Sie mit Ihrem Lieblingsmaterial zu Hause eine Wohlfühlatmosphäre schaffen:

Buche: 
Das Markenzeichen von Buchenholz: die hellgelbe bis rötliche Farbe, Die Akrobatin unter den Hölzern ist sehr elastisch und wird daher gern für geschwungene Möbel un Bugholztechnik verwendet. Ein Verfahren, das der Tischlermeister Michael Thones 1830 entwickelt hat.

Die Wirkung: Der warme Ton des Buchenholzes Zaubert Wohlfühlatmosphäre und hilft modernen Multitaskern, sich zu entspannen.

Eiche:
Wegen seines archaischen Glamours ist Eichenholz ein Liebling der Möbeldesigner und hat bei uns in Deutschland traditionell viele Fans. In puristischen Entwürfen entfaltet es seine Ausstrahlung besonders effektvoll.

Die Wirkung: die raue Oberfläche des Materials macht Lust, mit den Fingerspitzen darüberzustreichen. Es bringt uns Bewohner der digitalen Welt in Kontakt mit unserer Sinnlichkeit.

Birke:
Mit seinem hellen Farbton und seiner Biegsamkeit repräsentiert Birkenholz die Leichtigkeit des Seins und gibt skandinavischem Design dessen relaxten Touch. Seine Stärken: Es ist leicht zu verarbeiten, hat ein geringes Gewicht und sieht dank des seidigen Glanzes seiner Oberfläche superedel aus.

Die Wirkung: Aufgrund seines Sommerhaus-Charmes kreiert es in jedem Raum eine fröhliche Stimmung.

Nussbaum:
Wer Antiquitäten liebt, hat sicher auch ein Stück aus Nussbaum im Haus. Das Material mit dem aristokratischen Flair ist selten und entsprechend teuer - das sieht man den aus ihm gefertigten Möbeln auch an.

Die Wirkung: Seine dunkle Farbe und die dekorative Struktur geben dem Holz einen formellen, seriösen Charakter. Versammeln wir uns in einem Interior aus Nussbaum, nehmen wir automatisch Haltung an.

Esche:
Eschenholz wächst in Europa, Nordamerika, aber auch in Südostasien. Es ist sehr fest und hart und deshalb als Material für Küchenoberflächen, Dielen und Parkett beliebt. Besonders stilvoll veredelt Esche Entwürfe und Interiors in japanischem Minimalismus.

Die Wirkung: Die aufgeräumte Optik des Materials versetzt uns in eine heitere, unbeschwerte Stimmung und stimuliert die Kreativität.

Zirbe:
"Königin der Alpen" wird sie auch genanntm, da sie erst in Lagen ab 1300 Meter Höhe zu finden ist. Das Holz dieser Kiefernart riecht nach Wald, ein Aroma, das sogar Bluthochdruck senken soll.

Die Wirkung: Möbel aus Zirbenholz - auch in modernem Design - bringen Gemütlichkeit  in die Wohnung. Für alle, die nur den würzigen Duft in ihr Zuhause holen wollen, gibt es spezielle Öle. Oder sie befüllen Kissen mit Zirbenspänen.

gefunden in: Elle Decoration

 

 


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Zu den wenigen Tierarten, bei denen die Weibchen das Sagen haben, gehören Tiere, die sich bei uns Menschen nicht gerade übermäßiger Beliebtheit erfreuen, nämlich die im zentralen und südlichen Afrika beheimateten Tüpfelhyänen. Eine Tatsache, die damit zusammen hängt, dass bei den Tüpfelhyänen die Weibchen, schlicht und einfach, größer und stärker sind, als die Männchen. Will heißen, bei den Hyänen, die in sogenannten Clans von bis zu 70 Mitgliedern leben, herrscht ein eisernes  Matriarchat. Es sind ausschließlich die Weibchen, die immer und überall das Sagen haben. In der strengen Hyänenhierarchie steht selbst das ranghöchste Männchen noch unter dem rangniedrigsten Weibchen. Insbesondere beim Fressen müssen die Herren der Schöpfung stets den Damen den Vortritt lassen. Nähert sich eine männliche Hyäne einem Weibchen, dann kommt es übrigens stets zu einer Unterwürfigkeitsgeste der besonderen Art: Das Männchen legt ein Vorderbein im Stehen über das andere, das dabei leicht einknickt. Anders ausgedrückt, es macht einen Hofknicks. Allerdings ist keineswegs die  größte und stärkste weibliche Hyäne auch zugleich die Chefin des Clans. Die Chefrolle bei den Tüpfelhyänen ist nämlich, ähnlich wie in einem Europäischen Königshaus, erblich. Das heißt, das regierende Weibchen gibt die Chefrolle fast immer an ihre erstgeborene Tochter weiter. Und selbst die Schwestern, dieser Erstgeborenen, die nur ein paar Minuten später geboren wurden, müssen sich später einmal unterordnen.

 

Auch bei den Bonobos, den sogenannten Zwergschimpansen aus Zentralafrika herrscht das Matriarchat. Bei den Menschenaffen, die ja von ihrer Genausstattung zu fast 99 Prozent mit uns Menschen übereinstimmen und deshalb allgemein als unsere nächsten Verwandten im Tierreich betrachtet werden, haben nämlich ganz klar die Weibchen die Hosen an. Und das, obwohl sie kleiner und schwächer, als die Männchen sind. Aber wie kriegen die Weibchen, das hin, trotz körperlicher Defizite, die Herrschaft an sich zu reißen? Ganz einfach: Sie schließen Koalitionen. Nur gemeinsam ist man ja bekanntlich stark: Tun sich also zwei oder drei Weibchen zusammentun, sind sie auch dem stärksten Männchen überlegen. Natürlich stellt sich hier die Frage, warum die Bonobomännchen nicht einfach auch ihrerseits Koalitionen schmieden? Schließlich wären sie doch dann wiederum in der Lage, die Weibchen zu dominieren. Beobachtungen zeigen jedoch: Bonobomänner gehen niemals  Koalitionen ein. Offensichtlich sind Bonobomännchen bei weitem nicht die tierischen Netzwerker, die ihre Weibchen sind. Warum das so ist, hat man noch nicht herausgefunden. Hier besteht offensichtlich noch Forschungsbedarf!

 

Das interessanteste Matriarchat im Tierreich finden wir beim Nacktmull, einem kleinen Nagetier, das in den Halbwüsten Ostafrikas zu Hause ist. Dort leben die gerade mal 10 Zentimeter großen Nager, die wegen ihres obskuren Aussehens oft spöttisch als „Säbelzahnwürste“ bezeichnet werden, in unterirdischen Kolonien. Nacktmulle sind die einzigen „staatenbildenden“ Säugetiere. Leben also in einem komplex organisierten Staat, wie man ihn sonst nur bei Bienen, Ameisen oder Termiten kennt. Die bis zu 300 Individuen starke Mullkolonie wird dabei stets von einer Mullkönigin regiert, die allein für die Produktion des Nachwuchses verantwortlich ist. Dazu hält sich sie Königin einen kleinen, aber feinen Harem von zwei bis vier männlichen Nacktmullen, die außer ihrer Tätigkeit als Lover, keiner anderen Tätigkeit nachgehen müssen. Aber dieses Lotterleben fordert einen hohen Preis: Die Haremsherren altern nämlich überdurchschnittlich schnell und segnen daher auch früher das Zeitliche.

 

Der Rest der Kolonie besteht aus nichtfruchtbaren Arbeitern, sowie einer nicht arbeitenden, ebenfalls unfruchtbaren Klasse, den sogenannten Gardisten, deren Mitglieder korpulenter und auch träger, als die Arbeiter sind und im Hofstaat der Königin als Wächter bzw. Soldaten dienen.

 

Stirbt die Königin, dann macht sich zunächst einmal Chaos im Nacktmullstaat breit, denn diverse Weibchen aus der Kaste der bereits erwähnten Gardisten legen zunächst einmal Gewicht zu, werden auf einmal fruchtbar und kämpfen dann erbittert um den vakanten Thron. Diese Erbfolgekämpfe können monatelang andauern und enden oft für manche Weibchen tödlich. Den Thron besteigt bisherigen Erkenntnissen nach immer diejenige Nacktmullin, die als Erste eigene Kinder in die Welt setzt.


Dr. Mario Ludwig ist Deutschlands Experte für alles Tierische. Keiner vermittelt die wunderbare und mitunter kuriose Welt der Tiere so fundiert und gleichzeitig so humorvoll wie der promovierte Biologe. www.mario-ludwig.de
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Es ist die Farbe der Hoffnung. Und der Natur. Mit diesem leichten, grünen Rezept machen wir uns bereit für den Frühling:

 

PETERSILIENSUPPE MIT KARAMELLISIERTEM HUHN

für 4 Personen:

  • 200 g Petersilienwurzeln
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, weißer Pfeffer, Zitronensaft
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • Zitronenblätter, Zitronenzesten

 

Petersilienwurzel schälen und klein schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen, fein hacken. Alles in 2 EL heißem Öl andünsten. Mit Brühe und Sahne ablöschen und zugedeckt zehn Minuten köcheln lassen. Die Petersilie waschen, trocknen, die Blätter grob hacken. In die Suppe geben und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Dann Hähnchenbrustfilets waschen, trocknen und schräg in dünne Streifen schneiden. Mit Pfeffer würzen und in heißem Öl auf beiden Seiten anbraten, bis das Fleisch gar ist. Salzen. Dann mit Zucker bestreuen, das Fleisch wenden und bei mittlerer Hitze kurz karamellisieren lassen. Die Suppe in Schalen anrichten, Zitronenblätter und Fleisch dazugeben, mit Zitronenzesten und Gremolata (aus Zitrone, Petersilie, Minze, Knoblauch, Olivenöl) garnieren.

Quelle: ELLE Decorastion


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“ MEERESBRISE“!!!

Am Strand zu stehen und diese Energie zu spüren – das ist nicht nur Wasser. Das ist der Geruch nach Salz und das Gefühl von Freiheit.

 

Der Farbton No. 121 „Ocean Breeze“ bringt uns die Frische des Ozeans in den Raum.

 

Dieser Farbton ist etwas dunkler als zum Beispiel „Summer Rain“. und heller als „Spring Water“. Minimale Grauanteile im Blau verhindern, dass aus dem Blau-Ton kein süßes „Baby-Blau“ wird. Auch dieser Farbton gehört mach der Feng-Shui-Lehre zum Element Wasser.

 

Die entsprechende Himmelsrichtung: Norden, aber der Farbton wirkt auch unterstützend für den Südosten und Osten (Element Holz).

 

Jede Himmelsrichtung kann mit dementsprechenden Farbtönen unterstützt werden. Dabei dürfen aber die Personen im Raum nicht übergangen werden. Denn jedem Menschen können – anhand der Geburtsdaten – die für ihn förderlichen Farbtöne zugeordnet werden.

 


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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