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Freudestrahlend schaue ich hoch an den wolkenfreien Himmel, an dem die Sonne wie eine Königin thront. Dabei macht sich eine Gänsehaut auf meinem ganzen Körper breit. Es prickelt in mir vom Kopf bis zur Fußspitze. Ich bin völlig losgelöst von allem. Bin ganz bei mir angekommen. Bin einfach nur da. Meine Beine, meine Arme, meine Füße, mein Kopf – alles fühlt sich ganz leicht an. Eine grenzenlose Weite umgibt mich. Ich genieße die Ruhe. Eine Stille, wie ich sie lange nicht mehr erleben durfte. Wohin ich auch schaue. Nichts. Nichts – außer Wüste. Ich befinde mich mitten in der größten Sandwüste der Erde, sitze auf einer Sanddüne, blicke über eine majestätische Landschaft und bin völlig im Hier und Jetzt. Genauer gesagt bin ich in der Rub al Khali im Sultanat Oman. Die Wüste, auch das „Leere Viertel“ genannt, bietet pure Einsamkeit, wunderschöne Dünen und einen prächtig funkelnden Sternenhimmel. Die Rub al Khali gehört bis heute zu den unzugänglichsten Gebieten unserer Erde. Sie stellt gleichzeitig einen inspirierenden Raum dar, der anregt, über seine Träume, Lebensziele, Visionen und den persönlichen Lebenssinn nachzudenken.

 

Während ich diese Zeilen in meinem Büro in Waldbronn schreibe, huscht mir ein Lächeln über den Mund. Fast ein ganzer Monat liegt nun schon zwischen heute und dem Abflug in den Oman. Genügend Abstand, um diese Reise ein wenig Revue passieren zu lassen.

 

Am 3. November 2017 startete diese für mich ganz besondere Reise. Eine Premiere. Mein allererstes Expeditionsseminar (so habe ich diese Reise getauft) stand an. Seit vielen Jahren habe ich bereits über diese Art der Reise nachgedacht. Eine Mischung aus Abenteuerreise mit Seminarinhalten. Eine Kombination aus Outdoor und Workshops. Jetzt habe ich dieses Ziel in die Tat umgesetzt.

 

„Dieses Expeditionsseminar ist mehr als nur ein Abenteuer. Es ist eine Reise, ein Weg zu dir selbst.“ Diese Worte stammten aus der Broschüre, mit der ich auf meiner Website für diese Reise warb. In den vergangenen zehn Jahren habe ich zahlreiche Wüsten bereisen und durchqueren dürfen. Komplett alleine und im Team. Beispielsweise bin ich durch die Wüste Gobi in der Mongolei, die Kalahari in Südafrika, die Atacama Wüste in Chile, die Great Victoria Desert in Australien oder durch die Kavir Wüste im Iran gelaufen. Die eindrucksvolle Stille, die vollkommene Abgeschiedenheit und die unendliche Weite faszinieren mich jedes Mal aufs Neue. Daher war für mich klar: meine erste Seminarreise geht in die Wüste.

 

Selbst nach vier Wochen zeitlichem Abstand ist es schwer, das Erlebte in Worte zu kleiden. Ich habe vielfältige, horizonterweiternde Eindrücke durch diese Expedition gewonnen. In den ersten beiden Tagen der Reise waren wir alle – die Crew, die fünf Teilnehmer und ich als Workshopleiter – noch sehr in unserem Alltag gefangen. Bevor es in die Wüste ging, verbrachten wir noch eine letzte Nacht in einem luxuriösen Hotel in Salalah, der zweitgrößten Stadt Omans. Emails checken, Telefonate führen, Geschäfte regeln stand bei vielen noch auf dem Programm. Doch nur zwei Tage später – in der Wüste angekommen – verloren diese Dinge für uns alle an Wichtigkeit. Wir genossen es, uns voll und ganz auf die Wüste einzulassen. Keine Störungen. Keine Ablenkungen. Kein Lärm. Keine anderen Menschen. Keine Autos. Keine Geräusche. Nur wir und die unglaubliche Weite der Wüste. Besonders die Gespräche und Workshops mit den Teilnehmern empfand ich als absolute Bereicherung. Wie manche Teilnehmer ihr Herzblut, ihre Leidenschaften, ihre Lebensphilosophie in den Workshops am Nachmittag offenbarten und diese mit den anderen teilten. Tiefgründige und gewinnbringende Gespräche rundeten die Tage in der Wüste ab. Was ist der Sinn des Lebens? Auf welche Weise lässt sich eine Vision in ein Unternehmen tragen? Was ist wirklich wichtig im Leben?

 

Ein Highlight für uns alle waren die grandiosen Natureindrücke. Allein die Dimensionen der Sanddünen: teilweise 100 bis 200 Meter hoch. G-I-G-A-N-T-I-S-C-H! Das raubt dir den Atem in Anbetracht dieser Schönheit der Natur. Die Formen und Farben der Dünen schienen wie gemalt. Dazu die verschiedenen Farbfacetten des Sands: von gold über rotbraun bis zu blaugrau. Ein faszinierender Anblick. Und dann diese unendliche Weite. Du kommst dir als Mensch in dieser endlos erscheinenden Wüstenlandschaft wie ein absoluter Winzling vor. Wie klein und unbedeutend du bist, kommt es mir in diesen Tagen in der Wüste immer wieder in den Sinn. Ein Pups im Universum. Die Tage in der Rub al Khali erdeten die Teilnehmer und mich ungemein und rückten unseren Blick wieder in die richtige Perspektive.

 

Ein weiterer Höhepunkt war es, jeden Nachmittag unser Zelt inmitten dieser sagenhaften Kulisse aufschlagen zu dürfen. Einfach nur da zu sein, in der Wüste zu sitzen, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und jedes Detail in sich aufzusaugen. Die wechselnden Farbnuancen am Himmel oder den beeindruckenden Sternenhimmel. Es stellte für uns ein großes Stück Freiheit dar, hier in einer der entlegendsten Landschaften der Erde sein zu dürfen. Kein Geld der Welt können solche Momente ersetzen. Das köstliche Abendessen, liebevoll von der omanischen Crew zubereitet, schmeckte wie ein Fünf-Gänge-Menü in einem Nobelrestaurant. Genau diese Einfachheit empfanden wir als absolutes Privileg. Mit einem zufriedenen Lächeln legte ich mich jeden Abend in meinen Schlafsack in dem Bewusstsein, im schönsten Bett der Welt nächtigen zu dürfen: unter freiem Himmel, von unzähligen Sternen umringt.

 

Zehn Tage später. Wir sind mittlerweile wieder in Deutschland. Unsere sandigen Wüsten-Wanderstiefel haben wir wieder gegen normale Straßenschuhe eingetauscht. Der massar und die dishdasha – die traditionelle Bekleidung der Omanis – wurde durch warme Pullover und dicke Daunenjacken ersetzt. Auf die Stille und Weite der Wüste sind wieder die Geschäftigkeit und der Lärm der westlichen Welt gerückt. Was bleibt ist zum einen die Erinnerung. Und zum anderen die Erkenntnis, ein Stück weiter seines Weges der persönlichen Lebensreise gegangen zu sein.

 


Norman Bücher ist ein deutscher Extremsportler. Er mit 22 Jahren fand er zum Laufsport; bereits ein Jahr später lief er die 100 Kilometer von Biel. Seitdem nahm er an mehr als 100 Marathon- und Ultramarathonläufen teil. Über seine extremen Abenteuer schrieb er mehrere Bücher und hält Vorträge. www.norman-buecher.de
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Kondenswasser am Fenster ist ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit. Wie das Problem entsteht und wie du es in Zukunft vermeiden kannst, verraten wir dir mit diesen praktischen Tipps.

 

Entscheidend für das Kondenswasser-Phänomen sind dabei vor allem drei Faktoren:

 

Die Raumtemperatur: Luftfeuchtigkeit ist bekanntlich immer relativ. Wärmere Luft kann grundsätzlich deutlich mehr Wasser aufnehmen als kalte Luft. In einem schlecht geheizten Zimmer ist die Luft also schneller gesättigt, und das Wasser schlägt sich auf kalten Oberflächen nieder.

Die Außentemperatur: Je höher der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur, desto schneller beschlagen auch die Fenster. Das liegt ganz einfach daran, dass auch gut isolierte Fenster dann mit der Zeit stark abkühlen. Und auf einer kalten Oberfläche sammelt sich das Wasser schneller als anderswo. Deshalb ist Kondenswasser eher in der kalten Jahreszeit ein Problem.

Die Luftfeuchtigkeit: Sie ist der entscheidende Grund dafür, dass Fenster im Winter beschlagen. Bei dauerhaft erhöhter Luftfeuchtigkeit sind angelaufene Fenster oft ein erstes Anzeichen. Wie du die Luftfeuchtigkeit in deinen Räumen beeinflusst, verraten wir dir im nachfolgenden Absatz.

 

Beschlagene Scheiben vermeiden: Kochen, Wäsche und Duschen

Beim Kochen solltest du immer einen Deckel verwenden, damit sich die Luftfeuchtigkeit nicht zu stark erhöht.

 

In Wohnräumen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit mit der Zeit ganz selbstverständlich. Der Grund dafür ist, dass wir in unserem Alltag jede Menge Wasser in die Raumluft bringen. Hier sind einige Dinge, die für ein feuchtes Raumklima sorgen können:

 

Unsere Atemluft enthält Kondenswasser, das sich über den Tag verteilt in der Luft ansammelt. Besonders nachts fällt das ins Gewicht, da man sich hier über längere Zeit im gleichen Zimmer aufhält. Da zudem das Schlafzimmer meist etwas kälter ist als die restlichen Räume, erhöht sich die Luftfeuchtigkeit hier schneller. Wirklich vermeiden kannst du das nur, wenn du das Fenster nachts angekippt lässt.

Beim Kochen verdunstet in der Küche so viel Wasser, dass es sich schon nach wenigen Minuten an beschlagenen Scheiben zeigt. Hier solltest du grundsätzlich alle Töpfe mit einem Deckel abdecken – so sparst du zudem auch Energie. Außerdem kann eine Dunstabzugshaube helfen, das kondensierte Wasser direkt über dem Herd aufzufangen.

Wenn Wäsche in Wohnräumen getrocknet wird, gibt sie dabei jede Menge Feuchtigkeit an die Luft ab. Nach Möglichkeit solltest du daher deine Wäsche an der frischen Luft oder etwa auf dem Boden trocknen. Musst du deine Wäsche in der Wohnung trocknen, ist hier besondere Vorsicht angebracht. Während du im Sommer für ausreichend Frischluft sorgen solltest, musst du im Winter regelmäßig stoßlüften und anschließend wieder heizen. So kann die Raumluft die Feuchtigkeit besser aufnehmen, ohne dass sich Schimmel bildet.

Beim Duschen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit in kurzer Zeit. Fliesen und Spiegel beschlagen noch schneller, wenn das Badezimmer nicht ausreichend beheizt ist. Darum empfehlen Experten im Bad eine etwas höhere Raumtemperatur von 22-24° C. Die Tür zum Badezimmer sollte unbedingt geschlossen bleiben, damit sich die Feuchtigkeit nicht im Rest der Wohnung ausbreitet.


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An dieser Behauptung ist durchaus was dran. Tatsächlich konnte in mehreren Studien gezeigt werden, dass Kühe mehr Milch geben, wenn man Ihnen über eine gewisse Dauer klassische Musik vorspielt. Mediziner wissen ja schon lange: Klassische Musik tut uns Menschen  gut: Klassische Musik reduziert die Ausschüttung von Stresshormonen, die Muskeln entspannen sich und auch die Atmung und der Herzschlag beruhigen sich. Ähnliches offensichtlich gilt auch für Kühe, die man in ihrem Stall permanent mit Mozart, Beethoven oder Chopin beschallt. Allerdings muss man nicht unbedingt klassische Musik einsetzen, um den Milchertrag zu steigern. Es sollte jedoch auf alle Fälle langsame Musik sein. Auch das ist wissenschaftlich erwiesen. Psychologen der Universität von Leichester haben nämlich vor einigen Jahren in Sachen Kühe, Musik und Milchgeben eine ganz großangelegte Studie mit über 1000 Kühen durchgeführt. Den Kühen wurde neun Wochen lang, jeweils 12 Stunden täglich schnelle bzw. langsame Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen vorgespielt. Und das Ergebnis dieser Studie war letztendlich eindeutig. Kühe, die mit langsamer Musik (unter 100 Beats pro Minute)  beschallt wurden, produzierten immerhin 3 Prozent mehr Milch, als an Tagen, an denen sie keine Musik zu hören bekamen. Bei schneller Musik (über 120 Beats pro Minute), war die Milchausbeute dagegen deutlich geringer.

Die englischen Wissenschaftler konnten sogar feststellen, dass Kühe sogar so etwas wie eine Lieblingsmusik haben. Sprich: Musik, bei der sie besonders viel Milch gaben. Ganz oben in der tierischen Hitparade standen neben Klassik (Beethovens Symphonie Nr. 6), auch Simon & Garfunkels „Bridge over troubled Water“ und „A Perfect Day“ von Lou Reed. Schnelle Musik, etwa von den Beatles oder von der britischen Rockband Wonderstuff („Size of a cow“) erwies sich dagegen in Sachen Milchproduktion als eher kontraproduktiv. Auch deutsche Untersuchungen zeigen, dass Kühe eher auf Mozart, als auf Rockmusik oder auch auf Volksmusik stehen. 

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse machen sich jetzt immer mehr Landwirte zu Nutze und beschallen ihre Kuhställe zur Steigerung ihres Milchertrags dauerhaft mit klassischer Musik. Und die Ergebnisse (1-6 Liter mehr Milch pro Kuh und Tag) geben ihnen Recht.

Aber auch andere Haustiere, allen voran Hunde und Katzen stehen klar auf Klassik. Es gibt ja den schönen Satz: Katzen würden Mozart kaufen. Und richtig - gerade Katzen, die im Experiment mit Klassik beschallt wurden, zeigten – im Gegensatz zur Kontrollgruppe, die keine Musik auf  die Ohren bekam, eine Beruhigung des Herzschlages und der Atmung. Und auch der Hang zur Aggressivität unter einander nahm deutlich ab. Eine Beschallung mit Heavy Metall dagegen reizt sowohl Hunde, als auch Katzen. Die Tiere wirkten nervös, liefen unruhig hin und her und zeigen einen Hang zu vermehrter Aggressivität. Den erwiesenen positiven Effekt der klassischen Musik auf unsere vierbeinigen Freunde  machen sich übrigens auch immer mehr Tierärzte zu Nutze. Einfach, indem sie in ihrem Behandlungszimmer, wenn auch dezent, Mozart oder Chopin vom Band ertönen lassen – da werden Waldi und Minka, die ja beim Tierarztbesuch ja bekanntermaßen immer sehr aufgeregt sind, deutlich ruhiger. Und das wiederum erleichtert eine Untersuchung des tierischen Patienten ganz erheblich.

Aber es gibt durchaus auch Tiere, die mit klassischer Musik so gar nichts anfangen können, sondern ganz klar auf Hardrock stehen. Allerdings handelt es sich dabei ausgerechnet um Tiere, die zu den gefährlichsten der Welt zählen: Weiße Haie. Als australische Forscher  nämlich Weißen Haien unter Wasser verschiedene Musikstücke vorspielten, ereignete sich etwas völlig unerwartetes: Die riesigen Raubfische wurden ausgerechnet dann deutlich ruhiger und verloren an Aggressivität, wenn man Ihnen per Unterwasserlautsprecher Musik der australischen Kultband AC/DC vorspielte. Besonders beliebt bei den Hardrockfans mit Flossen waren die Stücke  „Shook Me All Night Long“ und „Back in Black“. Das ging sogar soweit, dass die Haie ihre Schnauzen ganz verzückt an den Unterwasserlautsprechern rieben, sobald AC/DC durch den Ozean schallte. 

Und last but not least gibt es auch Tiere, die überhaupt nicht auf Musik reagieren. Hühner zum Beispiel lässt Musik jeglicher Art offensichtlich völlig kalt. 

 


Dr. Mario Ludwig ist Deutschlands Experte für alles Tierische. Keiner vermittelt die wunderbare und mitunter kuriose Welt der Tiere so fundiert und gleichzeitig so humorvoll wie der promovierte Biologe. www.mario-ludwig.de
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Vom religiösen Brauch ist das Fasten längst zum Gesundheits-Trend geworden. Wir erklären, was dahinter steckt, worauf man beim Heilfasten achten sollte und welche nachhaltigen Ideen es für die Fastenzeit gibt.

 

Fasten – sowohl Heilfasten als auch der religiöse Brauch – ist der freiwillige und bewusste Verzicht auf Nahrungs- oder Genussmittel für einen bestimmten Zeitraum. Dabei kann entweder vollständig verzichtet werden oder nur auf einzelne Dinge wie zum Beispiel Süßigkeiten, Fleisch, Alkohol oder Rauchen.

 

Warum fastet man?

In vielen Religionen, beispielsweise im Judentum, im Christentum und dem Islam, ist das Fasten eine alte Tradition. Dabei sind die Auslegungen ganz unterschiedlich, meist soll der Verzicht jedoch der Reinigung der Seele dienen, der Buße, der Abwehr des Bösen, dem Streben nach Konzentration, der Erleuchtung oder der Erlösung.

Neben dem religiösen Fasten gibt es das sogenannte Heilfasten. Schon der griechische Arzt Hippokrates soll vor fast zweieinhalb Jahrtausenden von dieser Heilmethode gesprochen haben. Die Heilfastenkur soll der Entschlackung des Körpers und/oder der Reinigung der Seele dienen.

Das Heilfasten ist in den vergangenen Jahren zum Trend geworden, Fastenkuren werden immer beliebter. In Deutschland bieten einige Krankenhäuser und Kliniken Heilfasten als Fastentherapien an. Die Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e. V. (ÄGHE) schätzt, dass jährlich rund 10.000 Patienten eine Heilfastenkur machen.

Die Gründe für das Heilfasten sind ganz unterschiedlich: Während einige Menschen ganz gezielt bei bestimmten Krankheiten fasten, wenden andere das Heilfasten zur „Entgiftung“ des Körpers und der Seele an. Manch einer nutzt das Heilfasten auch als Diät und versucht, durch die Fastenkur abzunehmen.

Wann ist 2018 Fastenzeit?

Im Christentum fastet man traditionell die 40 Tage vor Ostern, also von Aschermittwoch bis einschließlich Karsamstag. In diesem Jahr liegt der Beginn der sechswöchigen Fastenzeit am 14. Februar, das Ende der Fastenzeit ist am 29. März 2018. Es ist nicht ratsam, über die komplette Dauer der „Fastenzeit“ streng zu fasten. Wer eine Heilfastenkur, einen Fastenurlaub oder ein Fastentag macht, tut das aber meist ganz unabhängig von der traditionellen Fastenzeit.

Ist Fasten gesund und kann man durch Fasten abnehmen?

Ob Fasten gesund ist oder nicht wird in der Wissenschaft unterschiedlich bewertet. Die ÄGHE spricht sich für positive Wirkungen bei vielen Krankheiten aus – beispielsweise metabolischen Erkrankungen, chronischen Schmerzsyndromen oder psychosomatischen Störungen.

Der Bundeszentrum für Ernährung weist auf mögliche Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Unterzuckerung, Schwindel, Kreislaufprobleme, Muskelkrämpfe und vorübergehende Sehstörungen hin. Schwangere, Stillende, Menschen mit Untergewicht oder Erkrankungen wie Demenz, Leber- oder Niereninsuffizienz sollten lieber nicht fasten.

Es kann nicht schaden, bei Gelegenheit mit dem Arzt zu sprechen und abzuklären, ob eine Fastenkur für dich und deine aktuelle Situation wirklich gesund ist.

Wer auf Nahrung verzichtet, wird zweifelsohne an Gewicht verlieren. Dennoch sollte man nicht fasten, nur um abzunehmen: Die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG) sieht strenges Fasten kritisch, befürchtet Verluste der Muskelmasse und den Jojo-Effekt. Sie lehnt Fasten bei Übergewicht ab.

Freiheit Wandern

So klappt’s mit dem Sabbatical

Raus aus dem Job und seine Träume verwirklichen – das wollen immer mehr Menschen. Aber wie organisiert man ein Sabbatical?…

8 Tipps zum nachhaltigen Fasten

Statt auf jegliche Nahrung zu verzichten, könntest du auch einfach die Fastenzeit nutzen, um auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten.

Hier sind acht nachhaltige Vorschläge:

Iss nur regionale Lebensmittel – am besten nur solche, die gerade Saison haben oder aus regionaler Lagerung stammen. Überlege dir, auf welche Region du dich begrenzen möchtest: deinen Landkreis, einen Radius von 150 Kilometern, dein Bundesland oder ganz Deutschland? Wenn du konsequent bist, wirst du auf einiges verzichten müssen – doch du kannst diese Chance auch nutzen, um bewusst herauszufinden was wann um dich herum wächst und produziert wird. Schau doch mal in unserem Saisonkalender nach, was gerade frisch verfügbar ist!

Iss kein Fleisch. Weniger Fleisch zu essen, ist gut für die Umwelt und schadet auch nicht deiner Gesundheit. Hier sind 10 Tipps, um ein bisschen veganer zu werden.

Oder du gehst noch einen Schritt weiter und probierst mal für ein par Wochen die vegane Ernährung aus. Einen Versuch ist es wert, oder?

Kaufe nur Bio-Produkte ein. Viel zu teuer, denkst du jetzt vielleicht. Doch stimmt das wirklich? Probiere es doch einfach mal aus.

Iss keine verarbeiteten Produkte. Frisches selbstgekochtes Essen ist gesünder, umweltschonender und leckerer als Fertiggerichte. Und auch fertige Produkte wie Instantgemüsebrühe kann man schnell und einfach selber machen.

Halte dich an die 5-am-Tag-Regel: Jeden Tag zwei Hände voll Obst und drei Hände voll Gemüse. Das ist eigentlich eine ganz einfache Regel!

Kaufe nur Fair-Trade-Produkte. Sicher wird dein Einkauf etwas aufwändiger und vielleicht musst du auch auf ein paar Dinge verzichten. Aber beim Fasten geht es ja gerade um den bewussten Verzicht!

Kaufe nur unverpackte Lebensmittel ein – sozusagen Plastik- und Müll-Fasten. Das erfordert zwar ein kleines bisschen Aufwand und Vorbereitung, doch mit diesen 4 einfachen Tipps klappt das bestimmt.

Quelle: Utopia


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Lebensgefühl pur zeigt die No. 808 der apprico Colours „Yellow Beach“.  Mit den nackten Füßen im warmen Sand stehen und auf´s Meer blicken… – ist das nicht herrlich?

 

Die Palette der Erd-Farbtöne im Feng Shui reicht von hellem Gelb bis zu tiefstem Schwarzbraun. Gelbtöne vermitteln generell Optimismus, Lebensfreude, Lebenskraft, Frische, Freundlichkeit und Heiterkeit. Sie wecken die Neugier auf Unbekanntes und öffnen neue Wege des Denkens und Handelns. Dieser Farbton kann daher auch sehr gut wunderbar zur Unterstützung geistiger und kreativer Arbeiten eingesetzt werden.

 

Die BAGUA-Zonen Nordosten und Südwesten, sowie die Mitte eines Gebäudes oder einer Wohnung werden unter anderem vom Element ERDE unterstützt (Erde nährt Erde). Aber auch der Westen und Nordwesten (Elemente-Zuordnung Metall) profitieren von der Unterstützung durch das Element Erde. Vergessen Sie bei Optimierungen mit kräftigeren Farbtönen bitte die Menschen in den Räumen nicht.


Heike Schauz gilt als DIE Business Feng Shui Expertin in Deutschland. Die Baden-Badenerin ist Unternehmerin, Autorin und eine der ersten Frauen mit Meistertitel im Maler-Handwerk. Sie schafft Wohlfühlorte nach der von ihr entwickelten apprico®-Methode in Industrie- und Geschäftsgebäuden, Büros, Hotels und Arztpraxen – komplett ohne esoterische Hilfsmittel. Ihr Fachwissen um den bewussten Einsatz von Farben, Formen, Materialien und Licht gibt sie in Vorträgen, Seminaren, ihrer E-Book-Ratgeberreihe und auf ihrem Blog weiter. Mehr Details und zahlreiche Praxisbeispiele unter www.apprico.de.
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