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Gut, sauber, fair – so lautet für jeden Genießer die Definition von echter Gaumenfreude. Gut, sauber, fair – diesen Zutaten für einen Genuss ohne Reue hat sich Slow Food auf die Fahnen geschrieben. Fast 14.000 Mitglieder zählt diese Non-Profit-Organisation inzwischen in Deutschland. Zwei der Mitstreiter sind Andrea und Marcello Gallotti, Betreiber und Inhaber des Erasmus, eines der besten Restaurants in der Region und gleichzeitig eines der wenigen Slow-Food-Restaurants der Region.


„Dass unsere Produkte regional oder biologisch zertifiziert sind, reicht uns noch lange nicht aus, um sie als ‚Qualitätsprodukte’ zu bezeichnen. Die Suche nach gastronomischer Qualität beginnt für uns weit vor dem Schreiben der Einkaufsliste, nämlich bei der Frage: Was ist gut?“, betonen beide. Diese Frage betrachten sie aus verschiedenen Perspektiven und führen die Antworten zu einem Fest der Sinne zusammen. Was gut ist, besitzt insbesondere eine ethische Dimension, ist jedoch ebenso eine Frage der Geschichte der Europäischen Küche und der Ästhetik wie auch der Ökologie und nicht zuletzt eine der Innovation und der Wirtschaftlichkeit.


Ein ebensolches FEST DER SINNE bietet das Erasmus am 23. und 24. April in der Karlsruher Innenstadt. Auf dem Friedrichsplatz ist das Slow-Food-Restaurant Teil des dort stattfindenden Genussmarktes. Slow Food, Bio und lokal-regionale Produkte stehen im Mittelpunkt des Karlsruher Genussmarktes. Die Nähe zur Kirche St. Stephan, dem Naturkundemuseum und den vielen Grünflächen schafft im Herzen der Stadt eine rundum gemütliche Atmosphäre. Schwerpunkt dabei: Eine genussvolle, bewusste und regionale Kulinarik, bei der sich Erzeuger und Gastronomen der Genussregion Baden/Elsass/Pfalz von ihrer besten und schmackhaftesten Seite zeigen. Dadurch entsteht ein feiner Genussmarkt, der die Geschmacksvielfalt der drei Regionen vereint.


Dabei erklären Andrea und Marcello Gallotti den Besuchern ihre Philosophie, ihre Beweggründe, ihre Überzeugungen. Dazu gehört unter anderem: „Vom Sauerteigbrot bis zum Blätterteig machen wir alles selbst (und zwar so, dass es Sie auch geschmacklich beeindruckt). Unser Fleisch stammt von Tieren, die in kleinbäuerlicher Landwirtschaft geboren und aufgewachsen sind, draußen gelebt haben, selbst angebautes Futter gefressen haben und stressfrei geschlachtet wurden. Die Tiere kaufen wir dem Landwirt immer ganz ab (weil Filets braten uns langweilt und weil wir es unanständig finden, den „Rest“ des Tieres nicht gebührend zu schätzen). Unser Gemüse und die meisten Trockenwaren beziehen wir über einen Kaiserstühler Naturkosthändler. Viele Produkte, wie Kaffee, Käse, Salami, Wein, Pasta lassen wir uns von uns bekannten Produzenten schicken.


Kostproben davon gibt es einige auf dem Gernussmarkt: „Wir bieten Szegediner Wildschweingulasch, Kartoffelsuppe mit schwäbisch-hällischen Saitenwürsten, frische Erdbeermarmelade und Dulce de leche. Vier schöne Käsesorten aus dem Elsaß – einen Neufchatel in Herzform, Camembert, Crottin de Chavignol und einen Morbier. Ein hervorragender Wein (Pinot Reserve von Dirler-Cade) und zwei Brände vom Brenner Axel Hubach aus der Pfalz runden das Sortiment ab.“
 
www.ka-city.de
www.erasmus-karlsruhe.de
www.slowfood.de

 

 


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Der Norden macht es vor: Ein gesunder Inhalt und ein ansprechendes Äußeres schließen sich nicht aus. Die Rede ist von Naturkosmetik. Hierzulande kommt die meist in einer biederen, wenn nicht gar miefigen Verpackung daher. Wie es geht, zeigen die Skandinavier. Natur belassene Produkte für die Haut werden da in optisch ansprechenden Flaschen und Tiegeln verkauft. Gesundheit, Design, Individualität – all das vereinen die Hersteller aus Schweden, Dänemark oder Island. Da ist beispielsweise L:A Bruket. Sämtliche Rohstoffe werden aus der direkten Umgebung des Firmensitzes im schwedischen Kurort Varberg bezogen. Natürlich, trendbewusst, einfach, rein und farbenfroh – so präsentiert sich Face Stockholm mit ihren rund 2.000 Produkten. Verpackungen werden auf das Notwendigste reduziert, Tierversuche strikt abgelehnt und alle Inhaltsstoffe sind natürlich.

Damit haben sie den Zeitgeist auf ihrer Seite. Zehn Prozent – um so viel steigert die Naturkosmetik derzeit ihren jährlich Umsatz in Deutschland. Die Euro-Milliardengrenze ist längst geknackt. Die Nachfrage ungebrochen. Mit dem Trend zu Bio-Food, mehr Sport und einer ausgewogenen „Work-Life-Balance“ setzt auch ein neues Bewusstsein in der Hautpflege ein. Immer mehr Verbraucher wollen ganz genau wissen, was denn in den Döschen, Flaschen und Flakons so drin ist. Frei von Parabenen, Farb- und Konservierungsstoffen soll es schon sein. Wenn bei herkömmlichen Tagescremes mehr als 50 Inhaltsstoffe aufgelistet sind, bleibt diese immer häufiger im Regal liegen.

 


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Am vergangenen Wochenende hat zum ersten mal unser Nachhaltigkeitscamp in Zusammenarbeit mit der Karlshochschule Karlsruhe statt gefunden.

Wir waren sehr erfreut, dass rund 280 Besucher vor Ort waren.

Es gab viele interessante Themen, die unsere Pitcher vorgeschlagen haben, sogar so viele das wir noch einen zusätzlichen Raum öffnen mussten.

Wir bedanken uns bei unseren Pitcher!

Silke Bott - KARLSRUHE VEGAN

Tobi Rosswog - LIVING UTOPIA

Peter Hertweck - BWS CONSULTANS

Katarzyna Schubert-Panecka

Hauke Wagner - GEMEINWOHL-ÖKONOMIE

Dr. Andreas Zeuch - UNTERNEHMENSDEMOKRATEN

Raphael Fellmer - MITBEGRÜNDER VON FOODSHARING

Dr. Peter Vest - WIRSOL

Dennis Bayer - SINNLICHT

Johannes Brehme - SOCIAL ENTREPRENEURSHIP BW

Michael Schmelcher - AFB SOCIAL & GREEN IT

Uvm. 

Alle Pitches finded ihr hier. 


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Die „Fair Handeln“, die vom 1.4 bis 3.4.16 in der Messe Stuttgart tagt, ist eine Messe für alle, die sich engagiert für ein global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln einsetzen. Sie stellt einen Marktplatz dar für den Fach- und Einzelhandel, der fair gehandelte Produkte, Nahrungsmittel, Textilien, Kosmetik, Blumen, Kunst etc. im Angebot hat. Weitere Themen die vorgestellt und in zahlreichen Bildungsveranstaltungen und Forumsbeiträgen beleuchtet und diskutiert werden können sind, Verantwortliche Unternehmensführung (CSR), Nachhaltiges Finanzwesen, Nachhaltiger Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit.

 

Vom Kaffee bis zur Reise

Den Besucher erwartete eine bunte Vielfalt verschiedener Produkte, von Lebensmitteln oder Kunsthandwerk aus dem Fairen Handel, über trendige öko-faire Mode und nachhaltigen Reiseangeboten. Außerdem können Interessierte etwas über ethisch sinnvolle und sozial verantwortliche Geldanlagen, über Entwicklungszusammenarbeit und über Unternehmen, die ihre sozial und ökologisch verantwortungsvolle Unternehmensführung (CSR) wahrnehmen lernen.

 
 

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Auf Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern kommen neue handelsrechtliche Berichtspflichten für nichtfinanzielle Informationen zu: Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat den Entwurf eines CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/95/EU (sog. CSR-Richtlinie) vorgelegt. Diese nichtfinanziellen Angaben sollen zumindest die Umwelt-, Arbeitnehmer-, und Sozialbelange sowie die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung der Korruption beinhalten (§ 289c HGB‑E). Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die Richtlinie bis zum 6. Dezember 2016 in nationales Recht umzusetzen. Die neuen Vorschriften sollen für Geschäftsjahre gelten, die am 1. Januar 2017 oder im Verlauf des Kalenderjahres 2017 beginnen.

Mit dem nun vorliegenden Referentenentwurf werden entsprechend der Richtlinie insbesondere für große kapitalmarktorientierte Unternehmen, Kreditinstitute und Versicherungen mit im Jahresdurchschnitt mehr als 500 Mitarbeitern neue handelsrechtliche Berichtspflichten für nichtfinanzielle Informationen eingeführt. Die wesentlichen Neuerungen sehen gesetzliche Vorgaben zum Lagebericht beziehungsweise Konzernlagebericht vor. Zukünftig soll der Lagebericht der betroffenen Unternehmen um eine nichtfinanzielle Erklärung erweitert werden. Diese kann entweder einen besonderen Abschnitt im Lagebericht bilden oder wahlweise als separater Bericht erfolgen (§ 289b HGB‑E). Diese nichtfinanziellen Angaben sollen zumindest die Umwelt-, Arbeitnehmer-, und Sozialbelange sowie die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung der Korruption beinhalten (§ 289c HGB‑E). Darüber hinaus lässt der Referentenentwurf die Verwendung von Rahmenwerken für die Berichterstattung ausdrücklich zu (§ 289d HGB‑E).

Die Vorschriften zur "Erklärung zur Unternehmensführung" (§ 289a HGB) werden verschoben in § 289f HGB‑E. Analoge Vorschriften sind für den Konzernlagebericht vorgesehen.

Durch den Abschlussprüfer ist nur zu prüfen, ob die nichtfinanzielle Erklärung oder der gesonderte nichtfinanzielle Bericht vorgelegt wurde. Eine inhaltliche Prüfung erfolgt nicht (§ 317 Abs. 2 Satz 4 HGB‑E).

Weiterhin werden die bestehenden Straf- und Bußgeldvorschriften deutlich erweitert und entsprechend den Sanktionen im Bereich des WpHG von 50.000 Euro auf bis zu 10 Millionen Euro erhöht.

 


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