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Grünes Glück

15. März 2018, Büro, Natur

Vom eleganten Nussbaum bis zur ätherischen Birke: Jede Holzsorte hat ihren ganz speziellen Glamour.

Wir erklären, wie die unterschiedlichen Hölzer wirken - und wie Sie mit Ihrem Lieblingsmaterial zu Hause eine Wohlfühlatmosphäre schaffen:

Buche: 
Das Markenzeichen von Buchenholz: die hellgelbe bis rötliche Farbe, Die Akrobatin unter den Hölzern ist sehr elastisch und wird daher gern für geschwungene Möbel un Bugholztechnik verwendet. Ein Verfahren, das der Tischlermeister Michael Thones 1830 entwickelt hat.

Die Wirkung: Der warme Ton des Buchenholzes Zaubert Wohlfühlatmosphäre und hilft modernen Multitaskern, sich zu entspannen.

Eiche:
Wegen seines archaischen Glamours ist Eichenholz ein Liebling der Möbeldesigner und hat bei uns in Deutschland traditionell viele Fans. In puristischen Entwürfen entfaltet es seine Ausstrahlung besonders effektvoll.

Die Wirkung: die raue Oberfläche des Materials macht Lust, mit den Fingerspitzen darüberzustreichen. Es bringt uns Bewohner der digitalen Welt in Kontakt mit unserer Sinnlichkeit.

Birke:
Mit seinem hellen Farbton und seiner Biegsamkeit repräsentiert Birkenholz die Leichtigkeit des Seins und gibt skandinavischem Design dessen relaxten Touch. Seine Stärken: Es ist leicht zu verarbeiten, hat ein geringes Gewicht und sieht dank des seidigen Glanzes seiner Oberfläche superedel aus.

Die Wirkung: Aufgrund seines Sommerhaus-Charmes kreiert es in jedem Raum eine fröhliche Stimmung.

Nussbaum:
Wer Antiquitäten liebt, hat sicher auch ein Stück aus Nussbaum im Haus. Das Material mit dem aristokratischen Flair ist selten und entsprechend teuer - das sieht man den aus ihm gefertigten Möbeln auch an.

Die Wirkung: Seine dunkle Farbe und die dekorative Struktur geben dem Holz einen formellen, seriösen Charakter. Versammeln wir uns in einem Interior aus Nussbaum, nehmen wir automatisch Haltung an.

Esche:
Eschenholz wächst in Europa, Nordamerika, aber auch in Südostasien. Es ist sehr fest und hart und deshalb als Material für Küchenoberflächen, Dielen und Parkett beliebt. Besonders stilvoll veredelt Esche Entwürfe und Interiors in japanischem Minimalismus.

Die Wirkung: Die aufgeräumte Optik des Materials versetzt uns in eine heitere, unbeschwerte Stimmung und stimuliert die Kreativität.

Zirbe:
"Königin der Alpen" wird sie auch genanntm, da sie erst in Lagen ab 1300 Meter Höhe zu finden ist. Das Holz dieser Kiefernart riecht nach Wald, ein Aroma, das sogar Bluthochdruck senken soll.

Die Wirkung: Möbel aus Zirbenholz - auch in modernem Design - bringen Gemütlichkeit  in die Wohnung. Für alle, die nur den würzigen Duft in ihr Zuhause holen wollen, gibt es spezielle Öle. Oder sie befüllen Kissen mit Zirbenspänen.

gefunden in: Elle Decoration

 

 


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Es ist die Farbe der Hoffnung. Und der Natur. Mit diesem leichten, grünen Rezept machen wir uns bereit für den Frühling:

 

PETERSILIENSUPPE MIT KARAMELLISIERTEM HUHN

für 4 Personen:

  • 200 g Petersilienwurzeln
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Olivenöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, weißer Pfeffer, Zitronensaft
  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • Zitronenblätter, Zitronenzesten

 

Petersilienwurzel schälen und klein schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen, fein hacken. Alles in 2 EL heißem Öl andünsten. Mit Brühe und Sahne ablöschen und zugedeckt zehn Minuten köcheln lassen. Die Petersilie waschen, trocknen, die Blätter grob hacken. In die Suppe geben und alles fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Dann Hähnchenbrustfilets waschen, trocknen und schräg in dünne Streifen schneiden. Mit Pfeffer würzen und in heißem Öl auf beiden Seiten anbraten, bis das Fleisch gar ist. Salzen. Dann mit Zucker bestreuen, das Fleisch wenden und bei mittlerer Hitze kurz karamellisieren lassen. Die Suppe in Schalen anrichten, Zitronenblätter und Fleisch dazugeben, mit Zitronenzesten und Gremolata (aus Zitrone, Petersilie, Minze, Knoblauch, Olivenöl) garnieren.

Quelle: ELLE Decorastion


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In Hamburg führen die Fahrten vieler Busse ihre Gäste nach Hogwarts, Narnia oder zur geheimnisvollen Insel. Die Reisenden werden in fremde Welten entführt, kämpfen gegen Drachen, lösen spektakuläre Kriminalfälle oder erleben die Romanze des Jahrhunderts. Seit 2010 hat der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) nämlich in 150 Bussen Bücherregale verbaut, die, regelmäßig mit Second-Hand-Büchern ausgestattet werden.

 

Buchhaltestellen mit Second-Hand-Büchern

Für die Bereitstellung der vielen Bücher sorgt der Gebrauchtwarenhandel Stilbruch. Dieser ist ein Tochterunternehmen der Hamburger Stadtreinigung und rettet jeden Tag mehrere LKW-Ladungen voller Möbel, Kleidung, Elektrogeräte und eben Büchern vor dem Sperrmüll. Viele der Dinge, die hier landen, stammen aus Haushaltsauflösungen oder von privaten Spendern. Seit acht Jahren stattet Stilbruch die VHH-Busse nun mit passenden Büchern aus. Von Krimi über Romanze bis hin zum Sachbuch – hier ist für jeden etwas Passendes dabei.

 

Keine Leihgebühr

Um die 50 Bücher stehen in jedem vollen Regal der 150 Busse, die mit einer der sogenannten „Buchhaltestellen“ ausgestattet sind. Viele regelmäßige Fahrgäste steuern die roten Bücherregale direkt nach dem Einsteigen an und durchstöbern das aktuelle Angebot. Wenn ein Buch dabei ist, das gefällt, suchen sie sich einen Sitzplatz und fangen an zu lesen. Wer nicht bis nach Buxtehude fährt, wird es wohl kaum schaffen, ein Buch während der Busfahrt durchzulesen. Kein Problem, denn die Bücher können nach dem Aussteigen einfach mit nach Hause genommen werden. Dafür muss man sich nirgends anmelden und auch nichts eintragen – hier funktioniert alles nach Vertrauen.

 

Das geliehene Buch kann, wenn man es ausgelesen hat, einfach zurück in ein Regal der Bücher-Busse gestellt oder aber direkt in einer der Filialen von Stilbruch abgegeben werden. Viele Hamburger nutzen auch das Angebot, selbst aussortierte Bücher in die Regale zu stellen. Immer öfter sieht man Menschen mit einem Stapel Bücher unter dem Arm in den Bus ein- und ohne sie wieder aussteigen.

 

Die Reise der Bücher

1,2 Millionen Bücher haben so in den letzten Jahren neue Leser gefunden. Etwa 40 Kisten voller gebrauchter Krimis, Romane, Sachbücher und Co. kommen jede Woche zusammen und landen in den roten Bücherregalen der VHH-Busse. Das einzigartige Projekt des VHH in Zusammenarbeit mit Stilbruch ermöglicht einen ganz neuen Umgang mit gebrauchten Büchern – diese sollen mit den Bussen nicht nur auf Tour durch Hamburg gehen, sondern eine Reise durch viele verschiedene Taschen und Bücherregale machen und so mehrere Leser in andere Welten entführen. So sind die Bücher auch mit Stickern beklebt, die dazu auffordern, die Bücherreise nicht abbrechen zu lassen. Leider haben Hamburger und Besucher nicht immer das Glück, einen der Bücher-Busse zu erwischen – die größten Chancen darauf hat man aber in den Bezirken Bergedorf, Hamburg Mitte und Osdorf. Gute Reise!


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Jagen und Gründen auf dem Campus

Studium zu theoretisch, Praktikum zu oberflächlich und der Nebenjob geht nicht so ganz in die richtige Richtung? So mancher Student fühlt sich nicht gut auf den Berufsalltag vorbereitet, weiß nicht, was er mit dem Gelernten anfangen soll und freut sich darauf, wenn es „richtig“ losgeht. Wer nicht so lange warten will, dem helfen wir, die Campusjäger, genau den richtigen Job zu finden.

Die Suche nach einem Praktikum oder Nebenjob kann sich oft als richtig schwierig erweisen. Zeitlich machbar muss es sein, zumindest ein wenig mit dem Studium zu tun haben und möglichst gut bezahlt. Sowas zu finden kostet Zeit – und ist umso frustrierender, wenn die Antwort ausbleibt. Das haben wir auch sehr schnell gemerkt und kurzerhand die Idee für Campusjäger gehabt. Eine Plattform, die es Studierenden ganz einfach macht, einen Job zu finden. Hier bekommst du Stellenangebote angezeigt, die auf deine Qualifikationen und Wünsche zugeschnitten sind. Auf Angebote, die du interessant findest, kannst du dich mit ein paar Sätzen bewerben, das Anschreiben fällt somit weg. Und da wir in jedem Unternehmen persönliche Ansprechpartner haben, ist eine Antwort garantiert.

Die Gründer

Aber wer sind eigentlich “wir”? Jannik, Martin und Matthias. Allesamt Wirtschaftsingenieure. Gründen wollten wir schon zu Beginn unseres Studiums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nicht nur theoretisches Wissen ansammeln, sondern gleich in die Praxis starten, das war der Plan! Dabei ist es nun nicht unbedingt üblich, parallel zum Studium auch noch ein Unternehmen aufzubauen. Aber Karlsruhe bietet dafür alles, was das Gründerherz begehrt. Eines der größten Hindernisse ist immerhin, dass neben dem Studium oft gar keine Zeit für sowas bleibt. Leugnen lässt es sich auch nicht, dass ein eigenes Unternehmen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Ganz ohne das ein oder andere Opfer geht es halt nicht. Zum Glück lässt sich das Studium am KIT recht flexibel gestalten, sodass sich beides relativ gut miteinander verbinden lässt und die Freizeit nicht so sehr darunter leidet.

Das Geld war nochmal eine ganz andere Sache. Unsere ersten Ausgaben haben wir gedeckt, indem wir eines unserer WG-Zimmer über Airbnb vermietet haben. Gewohnt und gearbeitet haben wir im verbleibenden Zimmer. Nicht sehr gemütlich, dafür praktisch! Ganz alleine steht man hier aber auch nicht da. Das KIT selbst und auch einige Hochschulgruppen wie die PionierGarage unterstützen und engagieren sich für studentische Gründer. Dabei gewann unser Geschäftsmodell mehrere Wettbewerbe, wie den Gründungswettbewerb GROW der PionierGarage und den Gründerpitch des KIT, veranstaltet von der Gründerschmiede. Hier konnten wir wichtige Kontakte knüpfen und es zeigte sich schnell, dass Interesse und Potenzial vorhanden sind. Daher konnte auch jeder recht schnell wieder sein eigenes Zimmer beziehen.

Starthilfe von Experten

Der nächste große Schritt war das erste „eigene“ Büro. Dieser Traum wurde mit dem Einzug in das CyberLab der Hoepfner Burg in Karlsruhe wahr. Ein Gründerzentrum, das gerade neuen Unternehmen unter die Arme greift. Verschiedene Startups arbeiten hier gleichzeitig an ihrem Erfolg, ständig unterstützt durch erfahrene Gründer und Mentoren, die mit vielen Tipps zur Seite stehen und ihr Wissen weitergeben. Bewerben kann sich jedes Startup aus der IT- und Hightech-Branche, über den Einzug entscheidet letztlich eine Jury. Wer mit viel Engagement und Leidenschaft dabei ist, hat gute Chancen auf einen Platz! Neun Monate konnten wir hier wachsen und vor allem lernen, oft auch aus Fehlern. Dann wurde es Zeit, auf eigenen Füßen zu stehen.

Nun unterstützen wir bereits seit über drei Jahren Studierende und Absolventen dabei, passende Jobs zu finden und vereinfachen umgekehrt die Mitarbeitersuche für Arbeitgeber. Ohne die Unterstützung von unterschiedlichen Seiten hätte das alles jedoch nicht so schnell geklappt – vielleicht sogar überhaupt nicht. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch noch jede Menge getan: Wir haben viele neue Mitarbeiter, vor allem aber Freunde gewonnen, sind in ein neues Büro umgezogen und hatten jede Menge Spaß bei Teamevents wie Go-Kartfahren, dem Ausbrechen aus dem EscapeRoom und gemeinsamem Flammkuchenessen.

Würden wir es nochmal machen?

Auf jeden Fall! Auch wenn es anstrengend ist und manchmal wirklich gar keinen Spaß gemacht hat. Gerade am Anfang musste öfter mal eine Nacht durchgearbeitet werden, in der Klausurenphase hatte ein Arbeitstag schnell 13 Stunden und mehr und auch jetzt müssen wir noch manchmal für einige Stunden aus dem Büro verschwinden, um zur Uni zu gehen. Aber missen wollten wir es auch nicht mehr. Was auch an unserem tollen Team liegt. Fast alle Campusjäger sind noch Studenten, so wie wir. Okay, es gibt ein paar Ausnahmen, zum Beispiel hat Matthias mittlerweile seinen Bachelor in der Tasche. Aber die meisten sind als Praktikanten oder Werkstudenten dabei. Dadurch sind wir ganz nah dran und wissen genau, was sich als Praktikum, Nebenjob oder auch als Berufseinstieg eignet.

Bist du jetzt neugierig geworden? In unserem Büro gibt es immer noch viel Platz und wir suchen eigentlich immer nach Verstärkung! Schau dir einfach mal unsere aktuellen Stellenangebote an – bestimmt ist auch das Richtige für dich dabei. Und falls nicht, kannst du dir auch Praktika bei anderen Startups anschauen. Vielleicht gefällt es dir so gut, dass du selbst bald Gründer bist?!

Fakten zu den Campusjägern:

  • Studentische Personalvermittlung
  • Großes Arbeitgeber-Netzwerk
  • Übersichtliche Online-Stellenbörse für Praktika und Absolventenjobs
  • Für Bewerberinnen und Bewerber kostenfrei
  • campusjaeger.de | www.facebook.com/campusjaeger


Quelle: Karlsruhe Blog


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Warum bitte ist denn die Küche voll mit Plastik? Auf dem Boden stehen Flaschen, im Regal stapeln sich Tupperdosen. Dabei will Christoph Schulz doch ein Leben ohne Plastik.

"Die gehören meinem Mitbewohner", sagt er und zeigt auf eine Ecke seiner Berliner Küche. "Das ist meine." Dort stehen Glasflaschen und akkurat geschrubbte Einmachgläser. Ein Jutesack, vollgestopft mit noch mehr Stoffbeuteln, baumelt am selbst gezimmerten Holzregal.

Seit 3 Jahren lebt Christoph Schulz fast völlig plastikfrei. Dass seine Mitbewohner da nicht mitmachen, akzeptiert er: "Ich möchte sie nicht bekehren oder ihnen ein schlechtes Gewissen machen."

Übere Amazon verkauft er Zahnbürsten aus Holz, Seifen ohne Plastikzusätze und Trinkflaschen aus Aluminium. Was der damit verdient, investiert er auch in Flugtickets an die Dreck-Hotspots dieser Welt: Er reist an die Traumziele der Backpacker-Szene, nach Sri Lanka oder Bali - um aufzuräumen!

Vor Ort fragt Christoph Einheimische und Touristen, an welchen Stränden am meisten Müll liegt, steckt die Orte auf der Karte ab und organisiert leere Müll- oder Reissäcke. Helfer findet er über Facebook oder lokale Surfschulen und Bars. Meistens braucht es nicht viel, um die Leute zu überzeugen. Er erzählt ihnen einfach eine wahre  Geschichte: Fische fressen das Plastik, das wir ins Meer werfen und wir fressen die Fische mit dem Plastik darin.

Locals wundern sich zwar oft erst einmal, wenn ein europäisch aussehender Typ mit Müllsäcken morgens im Sand nach wertlosem Müll stochert. Wenn er erklärt, warum er das macht, freuen sich aber die meisten und packen hin und wieder sogar selbst mit an.

Auf Gili Trawangan, einem Inselparadies zwischen Bali und Lombok, sammelte Christoph mit 25 anderen an einem Nachmittag mehr als 70 kg Müll. Später luden die Betreiber der Strandbars die Helfer auf ein paar Bier ein. Sie saßen bis spät in die Nacht zusammen, Einheimische wie Touristen, und erfreuten sich an ihrem Erfolg. Manchmal entstehen sogar Freundschaften. Beim Aufräumen auf Sri  Lanka hat er Janine aus Kanada kennengelernt. Erst vor Kurzem haben sie sich auf Nusa Lembongan wieder getroffen und ein Clean-Up organisiert.

Natürlich weiß Christoph, dass er mit ein paar Aktionen das Müllproblem nicht lösen wird. Immer wenn er weiterfährt, denkt er "hier bin ich noch lange nicht fertig." Umso schöner war es für ihn, als kürzlich eine sri-lankanische Surfschule in seine "Nature&Beach Clean Up" Gruppe auf Facebook postete, dass sie nun ihre eigenen Aufräumaktionen organisiere. "Das ist schon ein geiles Gefühl", sagt Christoph, "wenn ich sehe, dass die Leute ohne mich weitermachen. Das zeigt mir dass ich dieses eine Mal etwas bewirkt habe." Immer mehr Mitstreiter folgen ihm digital, sein Blog hat inzwischen übere 300 Klicks am Tag.

Neben vielen Unterstützern hat er auch einige Kritiker. Er sei heuchlerisch, werfen sie ihm vor, weil er für nachhaltiges Leben werbe und gleichzeitig mit seinen Flügen dem Klima schade. Warum er sich in einem Punkt moralisch verhält, in einem anderen aber nicht, begründet Christoph damit, dass er einfach Kontakt zu den Menschen brauche, damit er das Gefühl habe wirklich etwas zu erreichen. Außerdem müsse die Leute ja sehen, dass er wirklich etwas mache.

Auf die Frage, was das Versprechen an seine Unterstützer denn eigentlich sei, weiß er keine konkrete Antwort. Dass irgendwann kein Plastikmüll mehr ins Meer gelangt, klingt unrealistisch. Trotzdem wünscht er sich, dass möglichst viele diesen Traum teilen.

Um das zu erreichen, bloggt Christoph auf der Website Care Elite mit zwei Mitstreiter übere die Gefahr von Müll im Meer und zeigt, wie man z.B plastikfreie Shampoo und Deos mixt. Vor ein paar Wochen sprach er vor der Abschlussklasse einer Berufsschule. Eigentlich ging es um Arbeit als Selbstständiger, doch die Schüler waren mehr an seinen Projekten interessiert. Für die Diskussion ließen sie sogar ihre Pause sausen. In solchen Momenten merkt er, dass er wirklich Menschen für seinen Traum begeistern kann. Deshalb macht er weiter.

Text: Charlotte Friederich
Quelle: NEON


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