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Endlich der eigene Chef sein: Wer sich dazu entschließt, sein eigenes Unternehmen aufzuziehen, ist in der Fächerstadt goldrichtig. Denn die Karlsruher Gründerszene boomt! Mit zahlreichen namenhaften Bildungs-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ist Karlsruhe zu Recht auch als Stadt der Entrepreneure bekannt. Denn insgesamt zehn Gründerzentren unterstützen Karlsruher Startups auf ihrem Weg an die Spitze und bieten Gründern alles, was das Herz begehrt.

Aber was ist denn überhaupt wichtig für eine erfolgreiche Gründung? Ganz einfach: die Chance, die eigene Idee mit anderen zu teilen, sich kritisches Feedback einzuholen und sich ein Netzwerk aus erfahrenen Partnern aufzubauen, die mit Tipps und Verbesserungsvorschlägen zu einem erfolgreichen Start beitragen können. Genau dabei erhalten junge Gründer Unterstützung von Einrichtungen wie dem CyberForum e.V., der PionierGarage und dem Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE) am KIT. Denn: Neben Coaching und Beratung veranstalten diese Initiativen auch regelmäßig Networking Events, Hackathons oder Gründerwettbewerbe. Es gibt also genug Möglichkeiten, um von Mentoren und anderen Gründern zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen – um so einen gelungenen Start in der Startupszene hinzulegen. Dass das in der Fächerstadt besonders gut funktioniert, zeigen Karlsruher Startups wie die Campus Jäger oder Fluffy Fairy Games. Ihr Geheimrezept: GROW.

Einmal im Jahr organisiert die PionierGarage den Gründerwettbewerb GROW, der studentischen Gründerteams aus der TechnologieRegion Karlsruhe den Schritt in die Gründung vereinfacht und damit gleichzeitig als Sprungbrett in die Sphären des Startuphimmels dient. Von der Idee bis zur Entwicklung des fertigen Prototyps haben die teilnehmenden Gründerteams jedoch nur elf Wochen Zeit! Diese elf Wochen teilen sich in drei Etappen: KickOff (Auftaktveranstaltung), Midterm (Halbfinale) und Finale. Der KickOff dient in erster Linie als Teamfindungs-Event. Teilnehmer, die bereits mit einer Idee in den Wettbewerb starten, können ihre Idee das erste Mal vorstellen und Mitgründer oder neue Teammitglieder dafür begeistern. Fünf Wochen später präsentieren die Teams ihre Ideen beim Midterm dann erstmals vor einer hochkarätigen Jury – und nur die besten zehn Teams dürfen dann sechs Wochen später im Finale antreten. In die Bewertung fließen dabei die klassischen Kriterien, wie zum Beispiel der Kundennutzen, ein – noch wichtiger ist aber der Fortschritt, der in den vergangenen elf Wochen erzielt wurde!

Diejenigen Gründerteams, die die Jury überzeugen konnten, haben die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.500 Euro und erhalten zudem kostenlose Arbeitsplätze im Launchpad der PionierGarage. Und was am wichtigsten ist: Alle teilnehmenden Teams können wertvolle Kontakte in die Karlsruher Gründerszene knüpfen und ihre Idee bekannt machen – und das ist für einen erfolgreichen Start als Gründer Gold wert…


Neugierig geworden? Wer Lust hat, selbst am Gründungswettbewerb der PionierGarage teilzunehmen, der kann sich auch jetzt noch unter grow.pioniergarage.de für den KickOff am 9. November im CyberForum anmelden.

Jede Idee ist erwünscht!

PS: GROW ist gerade auch für Zuschauer ein superspannendes Event! Im letzten Jahr lauschten allein beim Finale über 250 Karlsruher Studierende, Gründer, Unternehmer und Investoren den Ideen der Neugründer. Vorbeikommen lohnt sich – vielleicht lernt ihr ja die Top-Startups von morgen kennen!


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Emotionen beeinflussen unser Handeln. Darüber sind sich Sozialwissenschaftler einig. Auch virtuelle Realitäten haben das Potenzial Gefühle bei uns zu wecken. Ob diese digitale Innovation uns auch dabei helfen kann, bewusst und nachhaltig zu handeln, hat die Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie BaWü in einem Selbstversuch getestet

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon mal den Begriff VR oder Virtual Reality gehört. Eine nicht allzu neue digitale Erfindung, die dennoch erst seit drei Jahren ausgereift genug ist, um sie uns den Konsumenten, als Verkaufsbereit hinzustellen.

Wozu brauchen wir die virtuelle Realität?
Besonders bei Gamern erfreuen sich VR-Brillen wie die Oculus Rift oder die HTC Vive immer größerer Beliebtheit. Doch auch weltweit operierende Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen haben das Potenzial der virtuellen Realität für sich entdeckt. Die Vereinten Nationen verleihen mittlerweile Samsung VR-Brillen, im Rahmen ihrer Kampagne zu den Sustainable Development Goals. Die Albert Schweitzer Stiftung tourt mit ihrem iAnimal 360°-Erlebnis durch Deutschland, um für den Tierschutz zu werben. Ziel dabei ist es stets den Betrachter emotional wachzurütteln und so zum Handeln zu motivieren.

Ressourcenschonend durch die Welt reisen
Besonders verlockend scheint das Potenzial, weit entfernt liegende Orte unseres Planeten virtuell zu bereisen. Alles möglich, ohne auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen. Selbst die hohen CO2-Emissionen eines Fernstreckenflugs sparen wir uns auf diese Weise.

In unserem VR-Selbstversuch, haben wir uns ein kostengünstiges und ressourcenschonendes Cardboard zugelegt. Nach Installation einer entsprechenden App aus dem App-Store kann es losgehen. Wir schwimmen mit Haien und lernen dabei etwas über deren Anatomie. Wir schweben in den Baumwipfeln des Amazonas und überblicken von einem Baumriesen aus den dicht bewachsenen Dschungel. Tierlaute verleiten uns dazu unseren Kopf dort hinzudrehen, wo wir Geräusche wahrgenommen haben. Die 360°-Rundumsicht macht’s möglich. Beim Besuch eines griechischen Flüchtlingslagers fühlen wir uns als Teil des Geschehens und somit den betroffenen Menschen sehr nah.

Motion Sickness wie beim Achterbahnfahren
Nach 15 Minuten nehmen wir die Brille wieder ab. Angekommen in der Realität ist uns noch etwas schwindelig. Die sogenannte Motion Sickness scheint eine Begleiterscheinung der Technik zu sein. Doch wir sind begeistert. Begeistert über die Nähe zu den gesehenen Inhalten. Selbst gut gemachte Dokumentarfilme können da nicht mithalten. Wenn man bedenkt, dass wir mit dieser digitalen Technik noch relativ am Anfang stehen, fragen wir uns, ob sich das wahre Potenzial erst noch zukünftig zeigen wird.

Handeln wir jetzt nachhaltiger?
Eines ist klar: Die virtuelle Realität hat uns emotional bewegt. Entweder waren wir fasziniert oder geschockt von den gesehenen Bildern und der gefühlten Nähe zum Gesehenen. Das VR-Erlebnis ist auf jeden ein Anlass, um mit Freunden oder Familie über die wahrgenommenen Inhalte zu sprechen. Wichtige soziale und ökologische Themen können wir so wieder in unser Bewusstsein rücken. Doch ob daraus eine echte Verhaltensveränderung in der realen Realität resultiert, hängt letztendlich nicht von der Technik, sondern von jedem Einzelnen von uns ab.

Text und Foto: Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie BaWü


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Heizen verbraucht im Haushalt am meisten Energie – das geht ins Geld und verursacht große Mengen an klimaschädlichem Kohlendioxid. Rund 70 Prozent des Energieverbrauchs im Bereich Wohnen verbraucht das Heizen, der Anteil des CO2-Ausstoßes für diesen Bereich liegt bei knapp 60 Prozent (Stand 2013). Neben baulichen Maßnahmen wie Wärmedämmung kann auch bewusstes Heizen und Lüften helfen, den Energieverbrauch zu senken. Die Tipps der Experten des Umweltbundesamts zeigen, wie es geht.

 

 

Abdichten und Vorhänge schließen

Schließen Sie nachts die Rollläden – so können die Wärmeverluste durch das Fenster um rund 20 Prozent verringert werden. Geschlossene Vorhänge verstärken diesen Effekt und helfen, die Heizkosten klein zu halten. Heizkörper allerdings sollten nicht durch Vorhänge abgedeckt oder durch Möbelstücke zugestellt werden – sonst kann sich die erwärmte Luft nicht im Raum verteilen. 

Richtige Raumtemperatur finden

Schon wenige Grad können im Energieverbrauch einen großen Unterschied machen. Im Wohnbereich reicht meist eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius. In der Küche sind für gewöhnlich rund 18 Grad, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad Celsius ausreichend. Kälter sollte es dort aber nicht werden, denn dann steigt das Schimmelrisiko. Im Badbereich darf es etwas wärmer sein, 22 Grad Celsius sind hier ideal. Nachts kann man die Heizung generell herunter drehen. In Abwägung zwischen „Energie einsparen“ und „möglichst wenig Energie zum Wiederaufwärmen verwenden“ ist es am besten, wenn die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen nachts um 4 bis 5 Grad Celsius gesenkt wird. Mehr sollte es nicht sein, da sonst zu viel Energie beim Wiederaufheizen benötigt wird. 

Temperaturregelung einstellen

Ein Thermostatventil hält die Temperatur im Raum konstant und drosselt die Wärmezufuhr, wenn gerade die Sonne hinein scheint oder viele Menschen anwesend sind. Stufe 3 entspricht etwa 20 Grad Celsius. Je genauer ein Thermostatventil die Raumtemperatur halten kann, desto geringer ist der Energieverbrauch. Mit modernen Thermostatventilen kann man 4 bis 8 Prozent Heizenergie sparen. Programmierbare Thermostatventile haben den Vorteil, dass sie Räume selbsttätig zu den eingegebenen Zeiten auf die gewünschte Temperatur heizen. Sie können dadurch etwa 10 Prozent Heizenergie sparen. Senken Sie die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit auf 17 bis 18 Grad Celsius ab (darunter steigt die Gefahr, dass Schimmel wächst). Allgemeine Temperatureinstellungen wie die Nachtabsenkung sollten besser direkt an der zentralen Bedieneinheit des Heizkessels vorgenommen werden.

Regelmäßig Lüften

Regelmäßiges Lüften während der Heizsaison ist sehr wichtig, auch wenn es draußen kalt ist. Frische Luft verringert die Feuchtigkeit in den Wohnräumen und sorgt für eine gute Luftqualität. Die Menschen in einem Vier-Personenhaushalt etwa geben – zum Beispiel durch Atmen, Duschen, Kochen und Waschen – täglich rund zwölf Liter Feuchtigkeit an die Luft ab. Am effektivsten ist so genanntes Stoßlüften, das bedeutet, mehrmals täglich mit komplett offenen Fenstern etwa fünf Minuten kräftig durchzulüften, anstatt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. 

Schimmel vorbeugen

Schimmel entsteht dann, wenn es in der Wohnung regelmäßig zu feucht ist. Spätestens wenn sich die Wände ständig nass anfühlen oder es innen an den Fensterscheiben herunter regnet ist es höchste Zeit zu lüften. Wer kalte Außenwände hat, wie es zum Beispiel in einigen Altbauten der Fall ist, sollte Möbelstücke einige Zentimeter von der Wand entfernt aufstellen. Denn an Wänden kann sich Feuchtigkeit sammeln, wodurch Schimmelpilze und Bakterien wachsen können. Dies kann allergische Reaktionen oder Reizerscheinungen in den Atemwegen auslösen. Generell gilt: Heizen und regelmäßiges Lüften sind die besten Mittel, um Feuchte und Schimmel vorzubeugen. Natürlich sollte auch das Gebäude baulich intakt sein, damit darüber keine Feuchte in die Wände und Fußböden gelangt.

Heizen mit Kamin- und Kachelöfen

Kamine emittieren, je nach Brenngut (zum Beispiel Holz oder Kohle) verschiedene flüchtige und schwerflüchtige Chemikalien. Besonders die polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind gefährlich, weil sie Krebs erzeugen können. Auch Metalle werden vor allem beim Verbrennen von Kohle ausgestoßen. Das größte Problem ist jedoch der Ausstoß von Staub. Moderne Kamine verfügen über eine Mehrfachverbrennung und eine sorgfältig ausgestattete Luftführung, so dass Emissionen zwar nicht gänzlich zurück gehen, aber gegenüber alten Geräten doch deutlich verringert werden. Jeder Kamin muss ohnehin vom zuständigen Schornsteinfeger vor Inbetriebnahme abgenommen werden. Es darf nur trockenes und abgelagertes Holz verbrannt werden und die Ofentür sollte nur geöffnet werden, wenn das Holz rot durchglühend abgebrannt ist. Beim Aschewechsel aufpassen, dass keine Asche in der Wohnung verteilt wird. Von Alternativen wie Ethanolkaminen oder sogenannten schornsteinlosen Kaminen rät das Umweltbundesamt ab, da hier die Abgase unmittelbar in die Wohnräume gelangen können und die vorgesehenen Abgaskatalysatoren nicht genügend wirksam sind.

 

 


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Das hier Folgende ist uns einen Bericht wert!

 

Mike Saknus stellt uns seine Dienstleistung vor:

 

Wir sind eine Änderungsschneiderei für anders Andere 

 

oder besser gesagt 

 

Beratung und Individuelle Änderungen von bestehender, einschränkender Bekleidung für Menschen mit angeborener oder erworbener Körper- und Sinneinschränkungen.

 

Wir kommen zu den Menschen in ganz Baden-Württemberg nach Hause !

 

Bei all unseren öffentlichen Auftritten haben wir eine durchweg große positive Resonanz für unser Angebot erfahren. Ob Arzt, Pflegepersonal, Lehrer, Eltern oder der Betroffene selbst. 

Es ist ein sehr großer Bedarf, die beschwerliche Bekleidungssituation individuell zu erleichtern.

 

Die bisherigen dezentralen Anbieter im Bereich behindertengerechte Kleidung haben entweder nur ihren Fokus in einzelnen Schwerpunkten und/oder diese sind nicht vernetzungsfähig.

 

Unser Angebot soll in einem großen Social Media Netzwerk dargeboten werden, um allen mit diesem Thema involvierten Betroffenen, Zugang und Aufforderung zur Interaktion zu ermöglichen.

 

Darum unsre Bitte: Empfehlen Sie uns weiter, mit Ihrer Mithilfe können wir eine aktive Steigerung des Selbstwertgefühls erreichen.

 

Und, was vielleicht sogar noch wichtiger im humanen Umfeld ist:

Eine tatsächliche Veränderung im tagtäglichen Pflegealltag, da wir nachweislich wieder mehr zufriedene Zeit mit behindertengerechter Bekleidung schaffen können.

 

 

Helfen Sie mit, eine gute Sache noch besser zu machen.

 

hier noch ein Link zu einem Beitrag aus dem Schwarzwälder Boten

www.facebook.com/faireschneiderei/posts/1922563774734898

 

Mit fairänderlichen Grüßen

 

Mike Saknus

 

 

Beratung und Individuelle Änderungen von bestehender, einschränkender Bekleidung für Menschen mit angeborenen oder erworbenen Körper- und Sinneinschränkungen vor Ort.

 

FAIR-Änderungs-Schneiderei®

Schwarzwaldstr. 21

 

75389 Neuweiler-Zwerenberg

Tel. 0 70 55 / 18 500 24

mobil 0176 7214 5769

info@faire-schneiderei.de <mailto:info@faire-schneiderei.de>

www.faire-schneiderei.de <http://www.faire-schneiderei.de/>

www.facebook.com/faireschneiderei/

 

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Zürich – Das Chief Investment Office (CIO) von UBS Wealth Management lanciert ein White Paper «Business with Impact» zu neuen Modellen unternehmerischer Nachhaltigkeit

  • Unternehmen waren in der Vergangenheit bestrebt, die grundlegenden Nachhaltigkeitskriterien als Mittel zur Kontrolle der operativen und Reputationsrisiken zu erfüllen. Das White Paper des CIO zeigt aber, dass Unternehmen ihre Performance verbessern können, indem sie verbesserte Standards einhalten und nachhaltige Geschäftschancen aktiver nutzen. 
  • Dieser «Business with Impact»-Ansatz dürfte Millennials und anderen Investoren zusagen, die mehr Gewicht auf Nachhaltigkeit und verwandte Bereiche wie Impact Investing legen, das soziale und ökologische sowie finanzielle Erträge anstrebt.
  • Lösungen zu mit der Nachhaltigkeit verbundenen Herausforderungen benötigen Investitionen von USD 5–7 Bio.1, wodurch Nachfrage nach damit verbundenen Produkten und Dienstleistungen entsteht.


Zürich – Das Chief Investment Office von UBS Wealth Management hat heute ein White Paper lanciert mit dem Titel «Business with Impact: From corporate social responsibility to corporate societal returns. Der Bericht gelangt zum Schluss, dass Unternehmen wahrscheinlich besser abschneiden und die Erwartungen ihrer Anleger besser erfüllen, wenn sie die Nachhaltigkeit als eine Chance zur Gewinnung einer attraktiven Rendite und zur Erzielung einer messbaren sozialen oder ökologischen Wirkung erachten statt lediglich die Nachhaltigkeitsrisiken zu kontrollieren. Der Bericht enthält auch Fallstudieninterviews mit Unternehmensführern, darunter Paul Polman, Chairman of the World Business Council for Sustainable Development und CEO von Unilever sowie Tan Sri Dr. Lim Wee Chai, Executive Chairman von Top Glove Corporation.

Das Anlegerinteresse an Nachhaltigkeits- und damit verbundenen Geschäftschancen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und Auftrieb erhalten durch die Lancierung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen und deren breite Unterstützung. Die gemäss nachhaltigen Anlagekriterien verwalteten Vermögen erhöhten sich von USD 18,3 Bio. im Jahr 2014 auf USD 22,9 Bio. im Jahr 2016 (2).

Nachhaltigkeitsinitiativen zeugen von der Fähigkeit, die Unternehmensgewinne zu verbessern sowie die Risiken zu vermindern, was für einen «Business with Impact»-Ansatz spricht. Ein jüngstes Beispiel hierfür ist das «SCORE Supply Chain»-Programm der Internationalen Arbeitsorganisation. Die Zulieferer konnten dadurch überschüssige Bestände deutlich abbauen, indem sie die Produktivität erhöhten, Abfälle reduziertensowie den Arbeitnehmerschutz deutlich verbesserten. Auf lange Sicht dürfte die Einhaltung der Nachhaltigkeitsziele jährliche Investitionen (1) von USD 5–7 Bio. erfordern, was die Nachfrage nach nachhaltigkeitsorientierten Produkten und Dienstleistungen ankurbelt.

Ein «Business with Impact»-Ansatz dürfte insbesondere Millennials und Anlegerinnen sowie anderen unternehmerischen Anspruchsgruppen mit einem wachsenden finanziellen Einfluss zusagen. So ist die Wahrscheinlichkeit bei unter 35-jährigen Personen doppelt so hoch, eine mit negativen Nachhaltigkeitsaspekten (3) verbundene Anlage zu verkaufen, während 65% der Frauen eine Investition nach ihrem sozialen, politischen oder ökologischen Ergebnis beurteilen, gegenüber lediglich 42% der Männer (4)

Mark Haefele, Global Chief Investment Officer bei UBS Wealth Management, dazu: «Aufgrund des gestiegenen Drucks von Investoren und anderen Anspruchsgruppen können die Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsherausforderungen am besten angehen, indem sie diese als Chancen verstehen. Mit einem «Business with Impact»-Ansatz können sie nicht nur ihren sozialen und ökologischen Fussabdruck verbessern, sondern auch ihre finanziellen Erträge.»

Simon Smiles, Chief Investment Officer für «Ultra High Net Worth»-Kunden bei UBS Wealth Management, erklärt: «Unsere vermögendsten Kunden konzentrieren sich bei ihren Investitionen und ihren Unternehmen vermehrt auf Nachhaltigkeit. Wir gehen davon aus, dass sie bei Transaktionen mit ihren eigenen Unternehmen sowie bei Firmen, in die sie investieren, verstärkt auf einen «Business with Impact»-Ansatz setzen werden.»

Paul Polman, Chairman of the World Business Council for Sustainable Development und CEO von Unilever, dazu: «Die Nachhaltigkeit eröffnet den Unternehmen Chancen sowie Potenzial für Effizienzsteigerungen und Innovationen. Sie ermöglicht es den Unternehmen, Mitarbeiter, Kunden und Investoren zu gewinnen und zu binden und ihre Lizenzen und Reputationen zu sichern. Entsprechend florieren nachhaltige Unternehmen und erzielen für ihre Aktionäre attraktive Renditen.»

Tan Sri Dr. Lim Wee Chai, Executive Chairman von Top Glove Corporation, hierüber: «Unternehmen, die eine grössere Nachhaltigkeit anstreben, jedoch dafür nicht über ausreichend Ressourcen verfügen, sollten schrittweise mit kleineren Investitionen in den produktivsten Bereichen beginnen, um soziale und finanzielle Erträge zu generieren. Unternehmen sollten Bereiche wie den Arbeitnehmerschutz angesichts der möglichen zugrunde liegenden Vorteile als prioritäre langfristige Anlagen erachten.»

Empfehlungen: Wie Unternehmen «Businesses with Impact»- werden können

  • Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, um wirkungsvolle Geschäftsansätze zu erproben, Kundenbedürfnisse zu erfüllen und interne Einschränkungen zu überwinden. Wichtige Fallstudien beinhalten eine C&A-Partnerschaft in den letzten Jahren mit C&A Foundation, GIZ, TBM Consulting Group, Giving Evidence und Solutions Matrix.
  • Nutzung privater Unternehmen und von Family Offices, um soziale und ökologische Erträge in angemessener Weise in Geschäfte zu integrieren. Gemäss einer Studie von 2016 zur Philanthropie von Familienunternehmen (5) sind nahezu die Hälfte der Family Offices mit 501 bis 5000+-Mitarbeitenden bereits stark im Impact Investing engagiert, desgleichen mehr als ein Drittel der Unternehmen mit bis zu 500 Angestellten.
  • Erkenntnisse für langfristige Investitionen aus den Erfahrungen von nachhaltigkeitsorientierten Kunden und Investoren ziehen. Beispiele hierzu umfassen ausgewählte Teilnehmer im Impact-Investing-Bereich mit dem Ziel, die messbare soziale und ökologische Wirkung zu maximieren und attraktive finanzielle Erträge zu generieren.
  • Erstellung digitaler Plattformen, um Verbindungen mit gleichgesinnten Anlegern und geeignete «Business with Impact»-Chancen zu ermöglichen. Neben Netzwerkchancen könnten solche Netzwerke relevante Informationen liefern und Investitionsanreize schaffen sowie unabhängige Beurteilungen durch Dritte erleichtern.

Business with Impact: Engagements von UBS

  • UBS ist ein globaler Marktführer im Bereich der Nachhaltigkeit. Das Unternehmen belegte im dritten Jahr in Folge den ersten Platz in der Branchengruppe «Diversified Financials Industry» der Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) und erzielte unter den Mitbewerbern das beste Ergebnis in allen drei Kriterien (Wirtschaft, Umwelt und Soziales)
  • UBS ist ein globaler Marktführer bei nachhaltigen Anlagen und im Impact Investing. Kundengelder von mehr als CHF 1 Bio. werden von UBS nach nachhaltigen Prinzipien verwaltet, was rund einem Drittel der konzernweit verwalteten Vermögen entspricht. UBS hat sich verpflichtet, binnen fünf Jahren USD 5 Mrd. für Impact Investing in Verbindung mit den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen zu beschaffen.


Um das ganze White Paper einzusehen, gehen Sie zu www.ubs.com/cio.

Diskussionen rund um den Bericht auf den sozialen Medien finden Sie unter #YouCanAdapt auf Facebook, LinkedIn und Twitter. (UBS/mc/ps)

1 Brookings Institute, 2016 
2 Global Sustainable Investment Alliance, 2016 
3 Morgan Stanley, 2015 
4 US Trust, 2013 
5 E&Y, Universität St Gallen, 2016

Über UBS
UBS bietet vermögenden, institutionellen und Firmenkunden weltweit sowie Privatkunden in der Schweiz finanzielle Beratung und Lösungen an. Die operative Struktur der Gruppe besteht aus unserem Corporate Center und fünf Unternehmensbereichen: Wealth Management, Wealth Management Americas, Personal & Corporate Banking, Asset Management und der Investment Bank. Die Strategie von UBS beruht auf den Stärken aller Unternehmensbereiche und fokussiert auf Bereiche, in denen sich UBS auszeichnet. Gleichzeitig möchte die Bank die überzeugenden Wachstumsaussichten in den Geschäftsbereichen und Regionen nutzen, in denen sie tätig ist, um attraktive und nachhaltige Renditen für ihre Aktionäre zu erzielen. Alle ihre Unternehmensbereiche sind kapitaleffizient und profitieren von einer starken Wettbewerbsposition in ihren anvisierten Märkten. UBS ist an allen wichtigen Finanzplätzen der Welt in mehr als 54 Ländern mit Niederlassungen vertreten. Rund 34% ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Amerika, 35% in der Schweiz, 18% im Rest Europas, im Nahen Osten und in Afrika sowie weitere 13% im asiatisch-pazifischen Raum tätig. UBS Group AG beschäftigt weltweit rund 60’000 Mitarbeiter. Die Aktien des Unternehmens sind an der SIX Swiss Exchange und an der New York Stock Exchange (NYSE) kotiert.

Quelle: Moneycab.com/2017/09/09


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