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WeGreen bietet die Möglichkeit Produkte zu finden, deren Herstellung weder der Umwelt noch anderen Menschen unnötig Schaden zufügt. Der Marktplatz bietet eine Auswahl aus etlichen Millionen Produkten hunderter Anbieter, die in den angeschlossenen Partnershops eingekauft werden können. Die Wegreen Nachhaltigkeitsampel zeigt dabei an, wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller ist.

Einfach umweltbewusst und fair einkaufen!
Mit der WeGreen Nachhaltigkeitsampel können Sie die Nachhaltigkeit von 4 Millionen Produkten aus 180 Shops vergleichen. So finden Sie ganz leicht die guten Produkte.

Was steckt hinter der Nachhaltigkeits-Ampel?
Mit unserer WeGreen® Nachhaltigkeitsampel möchten wir Ihnen zeigen, wie nachhaltig ein Produkt und dessen Hersteller tatsächlich ist. Allein in Deutschland gibt es über 400 Nachhaltigkeitssiegel und zahlreiche Rankings, welche die Nachhaltigkeit von Produkten und Unternehmen analysieren.

Wir bewerten Produkte und Hersteller nicht selbst, sondern überprüfen die Glaubwürdigkeit der vorhandenen Institutionen und gewichten sowie bündeln alle Informationen in der WeGreen® Nachhaltigkeitsampel. Die WeGreen Nachhaltigkeitsampel nimmt dem Verbraucher damit die schwierige Informationsbeschaffung und Bewertung ab. Dieses Prinzip finden Verbraucherverbände und Stiftungen so gut, das wir schon mehrfach ausgezeichnet wurden.

Was will WeGreen ändern?
Wir möchten es jedem ermöglichen, sich ganz einfach über umweltfreundliche und faire Produkte zu informieren und diese zu kaufen. Die endlose Informationssuche soll ein Ende haben. Unsere Vision ist es, für unsere Nutzer genügend Informationen über jedes Produkt und jeden Hersteller zu sammeln und mit unserer Nachhaltigkeitsampel auszuzeichnen.

Was bietet WeGreen an?
Auf dem WeGreen® Marktplatz können unsere Nutzer ein breites und vielfältiges Angebot verschiedenster Onlineshops auf einem Blick vergleichen. Produkte aus über 180 Onlineshops können bereits über den WeGreen® Marktplatz eingekauft werden. WeGreen® stellt außerdem verschiedene Dienstleistungen und Datenschnittstellen zur Verfügung.

Wo liegt die Innovation?
WeGreen® hat eine Methode entwickelt, um dem Verbraucher verständlich eine Orientierung im Siegeldschungel zu ermöglichen. Durch die Ampelfarben – grün bedeutet gut, gelb mittelmäßig und rot schlecht, weiß jeder schnell, wie umweltfreundlich, fair und transparent Produkte und deren Hersteller sind. Wir sammeln dazu automatisiert alle verfügbaren und relevanten Nachhaltigkeitsinformationen zu einzelnen Produkten und deren Herstellern und geben sie in gebündelter Form als Ampel wieder. Mehr als 100 Millionen Produkte und 20.000 Hersteller können so bewertet werden.

Die Berechnung der WeGreen® Nachhaltigkeitsampel basiert auf einem komplexen Algorithmus, der an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin entwickelt und verifiziert wurde.

Wie berechnet WeGreen seine Nachhaltigkeitsampel?
Die WeGreen® Nachhaltigkeitsampel setzt sich zu gleichen Teilen (je 50%) aus produktspezifischen und herstellerbezogenen Informationen zusammen.

Erstere können Nachhaltigkeitssiegel (z.B. FairTrade, GOTS), zusätzliche Produkteigenschaften (z.B. vegan, gebraucht) oder auch direkte Produktbewertungen wie zum Beispiel die CSR-Tests der Stiftung Warentest beinhalten. Die Herstellerbewertungen beziehen wir aus unabhängigen Bewertungsquellen wie z.B. Forschungsinstitutionen, Ratingagenturen, Verbraucher Initiativen oder NGOs.

Quelle: www.wegreen.de


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Öko-Bauern arbeiten ohne chemisch-synthetische Pestizide.
Sie fördern die Selbstregulationsmechanismen der Pflanzen und beugen mit geeigneten Kulturmaßnahmen Erkrankungen vor. Hierzu gehören eine angepasste Standort- und Sortenwahl, schonende Bodenbearbeitung, weite Fruchtfolgen,konsequente Pflanzenhygiene, gezielte Düngung und Förderung von Nützlingen. Dreh- und Angelpunkt jeder landwirtschaftlichen Nutzung im Öko-Landbau ist die Gesunderhaltung des Bodens -eine Pflanze kann nur auf einem gesunden Boden gesund heranwachsen. Als Saatgut verwenden Öko-Bauern gesundes und widerstandsfähiges Material. Wenn möglich wird - wie bei den Kartoffeln- das Saatgut vorgekeimt. So bekommt die Nutzpflanze ausreichend Vorsprung vor konkurrierenden Wildkräutern und Krankheiten wie die Krautfäule.

Ökologische Pflanzenschutzmittel
Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, greift auch der Öko-Bauer auf Pflanzenschutzmittel zurück.Dies sind natürlich vorkommende Stoffe auf naturstofflicher Basis wie Extrakte des Neem-Baumes oder auf mikrobieller Basis wie Pilzsporen.Besonders starker Krankheits- oder Schädlingsbefall kann dabei vereinzelt zu Ertragseinbußen führen.Diese natürliche Form des Pflanzenschutzes verursacht jedoch keine Rückstände in Lebensmitteln,schont die Umwelt und bewahrt die biologische Vielfalt.

Sonderfall Kupfer
Eine besondere Rolle nehmen Kupferpräparate im ökologischen und im konventionellen Landbau ein,die sehr wirksam gegen Pilzkrankheiten wie den falschen Mehltau,Schorf oder Krautfäule wirken. Im ökologischen Wein-, Hopfen- und Obstbau gibt es zurzeit keine geeignete Alternative. Kupfer ist für Mensch, Tier und Pflanze ein lebensnotwendiger Mikronährstoff, der in Mangelsituationen sogar gedüngt werden muss. Da sich das Metall nicht abbaut,besteht die Gefahr, dass es sich bei regelmäßiger Anwendung im Boden anlagert und in zu ohen Konzentrationen bestimmte Organismen schädigen kann.

Suche nach Alternativen
Seit über 15 Jahren arbeiten Bauern und Forscher daran, mit neuen Verfahren die benötigte Kupfermenge so weit zu reduzieren, dass sie dem Bedarf der Pflanze entspricht. Kupferanlagerungen können dann ausgeschlossen werden. Bei Hopfen und Kartoffeln deuten sich erste Erfolge an. Geforscht wird auch an Verbesserungen der Wirksamkeit und der Anwendungstechniken von Pflanzenstärkungsmitteln.Die Öko-Anbauverbände wie Naturland und Demeter begrenzen bereits heute die Aufwandsmenge auf 3 bzw. 4 kg bei Hopfen pro Hektar/Jahr, die EU-Öko-VO auf 6 kg/ha. In der konventionellen Landwirtschaft sind die drei bis vierfachen Mengen zulässig.

Was würde ein Verbot von Kupfer bedeuten?
Viele Öko-Betriebe könnten bestimmte ökologische Kulturen nicht mehr erzeugen. Es wäre fraglich, ob es dann beispielsweise Bier und Wein noch in ökologischer Qualität zu kaufen gäbe. Die betroffenen Betriebe würden wieder konventionell umstellen und dürften höhere Kupfermengen und alle zugelassenen chemisch-synthetischen Pestizide einsetzen.Dies hätte für den Öko-Landbau und unsere Umwelt dramatische Folgen.

Konventionelle Pflanzenschutzmittel
Die Chemischen Untersuchungsämter in Baden-Württemberg kamen für 2007 zu dem Ergebnis,dass konventionelles Gemüse 32-mal so stark und konventionelles Obst 6,5-mal so stark mit Pestiziden belastet sind wie Öko-Waren. Die Rückstände in den Öko-Lebensmitteln stammen i.d.R. ebenfalls aus der konventionellen Landwirtschaft. Auch die Grenzwerte für die chemisch-synthetischen Pestizide sind sehr umstritten: Allein 2006 kam es zu 188 Höchstwert-Anhebungen, im Schnitt um das 3-Fache! Seit September 2008 gilt für den krebsverdächtigen Wirkstoff "Boscalid" nicht mehr der Höchstwert von 0,01 mg/kg sondern von 40 mg/ kg und für den giftigen Stoff "Cyprodinil" statt 0,05 mg/kg nun 10 mg/kg.Fazit: Es gibt auch beim Pflanzenschutz heute keine Alternative zum Öko-Landbau. Die Öko-Bauern sind sich ihrer besonderen Verantwortung und des ihnen entgegengebrachten Vertrauens bewusst. Sie werden auch zukünftig daran arbeiten,gesunde Lebensmittel zu erzeugen und dabei die Umwelt nach bestem Wissen und technischem Stand zu schonen.

Quelle: Naturland – Verband für ökologischen Landbau e. V.

 

 


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