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Das Umweltsiegel Blauer Engel zeichnet Produkte aus, die in ihrer Kategorie im Vergleich umweltfreundlicher sind als ähnliche Produkte. Damit ist die LED-Lampe von Carus mit ihren 600 Lumen eine klare Empfehlung für alle, die einen Ersatz für typische E27-Glühbirnen mit 60 Watt suchen. Sie erfüllt die strengen Kriterien des Blauen Engel für Lampen (RAL-UZ 151). Dazu zählen neben hoher Energieeffizienz und guter Lichtqualität auch eine hohe und lange Leuchtkraft sowie das Einhalten geringer elektromagnetischer Felder. Alle Angaben zu den Lampen müssen beim Blauen Engel durch Messungen verlässlich nachgewiesen werden.

Quelle: Utopia


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Freiburg ist eine der ersten bundesdeutschen Großstädte, in der ein kundenfreundliches Mehrwegsystem für Kaffee zum Mitnehmen an den Start geht. Coffee to go - der Kaffee zum Mitnehmen - ist beliebt und das Angebot wird vor allem in der Freiburger Innenstadt gern genutzt.
Aber 12 Millionen leere Becher fallen in Freiburg jedes Jahr beim Genuss von Kaffee zum Mitnehmen an. Die gebrauchten Einwegbecher lassen sich nicht recyceln und müssen als Restmüll entsorgt werden. Bundesweit wird über die Umweltbelastung durch Kaffeeverpackungen diskutiert, doch eine politische Lösung des Problems ist noch nicht erkennbar. Deshalb hat die Freiburger Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) zusammen mit verschiedenen Cafébetreibern jetzt den Freiburg-Cup entwickelt, ein Mehrwegbecher und ein Konzept zum Kaffeegenuss ohne Einwegmüll
Um das Müllaufkommen aus Einwegbechern zu reduzieren und Ressourcen zu schonen, startet die Stadt Freiburg ab sofort ein Mehrweg-Pfandsystem in der Freiburger Innenstadt. Die wichtigsten Partner von Freiburg-Cup sind die Betreiber von Cafés und Bäckereien, die Kaffee zum Mitnehmen verkaufen. Als Alternative zum Einweg-Kaffeebecher stellt die ASF ihnen Mehrwegbecher aus stabilem, spülmaschinenfestem Kunststoff zur Verfügung. Für die Cafébetriebe fallen keine Kosten an, die Stadt Freiburg trägt die Kosten für die Einführung des Systems, die Koordination liegt bei der ASF.
Ab sofort hat die Kundschaft im jeweiligen Geschäft die Wahl zwischen dem Kaffee im Pfandbecher oder im Pappbehälter. Das Pfand beträgt 1 Euro und wird bei Rückgabe des gebrauchten Bechers erstattet. Die Kunden können die gebrauchten Becher auch in anderen Geschäften in der Innenstadt zurückgeben, die am Aktions-Aufkleber an der Ladentür erkennbar sind. Die gebrauchten Becher werden im jeweiligen Cafébetrieb gespült, defekte oder fehlende Behälter ersetzt die Freiburger Abfallwirtschaft. Lediglich die Deckel sind Einwegartikel, nach Gebrauch gehören sie in den gelben Sack.
Den einzelnen Cafés bietet die Teilnahme an Freiburg-Cup zahlreiche Vorteile: Sie reduzieren nicht nur die Restmüllmenge, sondern zeigen, dass sie umweltbewusst denken und einen aktiven Beitrag zur Sauberkeit in Freiburg leisten. „Die Aktion wird umso wirkungsvoller, je mehr mitmachen, sowohl auf der Seite der verkaufenden Cafés als auch auf der Seite der Konsumentinnen und Konsumenten“, so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik. „Ich bedanke mich bei allen Anbietern, die schon in dieser ersten Stufe mitmachen und wünsche der Aktion nachhaltigen Erfolg“, so Stuchlik weiter. Und ASF-Geschäftsführer Michael Broglin kündigt an: „Wenn sich der Freiburg-Cup bei den Kunden durchsetzt, soll die Aktion ab Sommer 2017 auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden“.


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Da liegen sie, die Vielgepriesenen. Die Tür an der Hauptstraße 37 ist erst einen Spalt breit offen, die gelben, roten, grünen, braunen Pralinen stechen jedoch sofort ins Auge. Äußerst akkurat aufgereiht liegen sie nebeneinander unter der Glasvitrine. So schön der erste Eindruck, so schnell wechselt der Blick. Er wandert ein wenig höher ins schwarze Holzregal. Zwölf Trüffel-Pyramiden sind dort auf identische Weise drapiert, verteilt auf zwei Ebenen. Alles kleine Kunstwerke. Aber keine Zeit zum Verweilen. Da die in Cellophan verpackten Schokotafeln, dort die Tüten mit Trinkschokolade. Und dazwischen Kevin Kugel, der Besitzer.

Nach der kurzen Tour des Sehorgans durch den Laden steht bereits fest: Geschmack und Akribie sind zwei seiner wesentlichen Eigenschaften. Und beim Gespräch kommen gleich noch weitere hinzu, Freundlichkeit und Leidenschaft. Letztere gilt im Besonderen der Schokolade und im Allgemeinen der Qualität. „Schokoprodukte mit einer Haltbarkeit von über einem Jahr, da kann was nicht stimmen“, sagt er mit allem Nachdruck in der Stimme. Zucker, Alkohol, Konservierungsstoffe - und davon jeweils viel – machen es möglich. Dabei seien acht Wochen bis zu einem halben Jahr eigentlich die maximale Lagerzeit, wenn sie denn wirklich frisch sind, die aus dem Samen des Kakaobaumes erzeugten Produkte. Und Kevin Kugel weiß wovon er spricht. Er ist Deutscher Meister der Chocolatiers - sozusagen die oberste Instanz im Lande in Sachen Schokolade. Frische, unverfälschter Geschmack, dafür wirbt er. Das gilt für die verwendeten Bohnen ebenso wie für die Zutaten. Nichts künstliches, alles Natur. Gewürze von ausgewählten Händlern. Kräuter, selbst angebaut. Zwetschgenschnaps, selbst gebrannt. Das hat seinen Preis. 28 Euro kostet ihn die Pistazien-Dose. Pistazien-Aromen wären schon für fünf Euro zu haben. „Qualität steht über allem.“ 

Deshalb fertigt er seine Schokoladenkreationen komplett selbst. Mit einer Ausnahme. Den Hohlkörpern für die Trüffel. Zu aufwändig in der Herstellung, kommen die vom wohl besten Anbieter direkt aus der Schweiz. Die Entstehung einer Praline, die lässt sich bei einem Heißgetränk in aller Ruhe beobachten, denn die Produktion findet im Laden statt. Eine Halbetage höher legen Kevin Kugel und seine drei Mitarbeiterinnen Hand an, rühren die Schokomasse, gießen die Formen, mischen die Füllungen. Und dann kommt sie zum Einsatz, die Air-Brush-Maschine. Mit der werden die Pralinen quasi sandgestrahlt. Sie sorgt für das unverwechselbare Äußere. Übrigens Marke Eigenbau. Die gängigen Marktprodukte genügten nicht seinen Anforderungen. „Ich brauchte eine beheizbare Air-Brush-Pistole, die die Temperatur konstant hält“, erinnert er sich. Also entwickelte er zusammen mit einem Freund ein eigenes Modell. Ein echter Tüftler also.

Das bestätigt sich beim Gang in das Lager. Das würde jedem Baumarkt zur Ehre gereichen. Behälter mit Werkzeug, Plastikrohre in allen möglichen Durchmessern. Dabei ist Kevin Kugel kein passionierter Heimwerker, vielmehr sind das die Utensilien für Unikate. Der Fußball-WM-Pokal im Herbst, der 20-Kilo-Schneemann im Winter. Oder der Porsche GT3 für den Männergeburtstag oder für Schrauben und Muttern für das Autohaus, jeweils komplett aus Schokolade und so detailgetrau, dass sich beispielsweise die Schrauben wirklich in die Muttern drehen ließen. Dazu wird zuerst gebastelt, probiert, ein Modell aus Silikon gebaut.

Solche „Maßanfertigungen“ für Unternehmen, Sternegastronomie und Hotellerie stehen ganz oben im Businessplan von Kevin Kugel – eigentlich. Weiter unten findet da das Ladengeschäft Erwähnung. „Das war nur dazu gedacht zur Herstellung der Produkte und um diese zu präsentieren“, berichtet Kevin Kugel. Aber ein gutes Jahr nach der Eröffnung sieht die Realität anders aus. 80 Prozent des Umsatzes kommt über den Ladenverkauf. „Viel mehr als ich mir jemals vorgestellt habe.“ Zumal der Laden nicht in London, Paris, Zürich oder zumindest Stuttgart steht, sondern in der 5000-Einwohner-Gemeinde Nufringen. Da stammt Kevin Kugel her, dahin kehrte er wieder zurück nach diversen Stationen in der ganzen Republik. „Die Mietkosten waren schlichtweg deutlich günstiger als in einer Großstadt.“  

Koch, Konditormeister, Chocolatier, Betriebswirt – ein Lehrbeispiel für die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung. Dabei hatte der Jungunternehmer bereits früh ein Ziel vor Augen, die Selbstständigkeit. „In der Familie haben fast alle ihr eigenes Geschäft.“ Wobei die eher dem traditionellen Handwerk angehören. So besitzen seine Eltern einen Fließenlegerbetrieb im Ort.

Aber zurück zu Theorie und Praxis eines Businessplans. Der Erfolg des einen Standbeins ließ die Verfolgung des anderen in den Hintergrund treten. „Eigentlich wollte ich schon längst die Firmen in der Region anschreiben.“ Dazu fehlte bisher schlichtweg die Zeit. Aber mit zusätzlichem Personal geht er bald auch dieses Geschäftsfeld an. Wobei eines weder in der Theorie noch in der Praxis in seinem Businessplan vorkommt, der Aufbau eines Filialnetzes. Die kurze Haltbarkeit steht einer bundesweiten Auslieferung im Weg „Das lässt sich mit meinem Qualitätsanspruch nicht vereinbaren.“ Einzig in der benachbarten Landeshauptstadt könnte er sich ein zweites Ladengeschäft vorstellen. Viel mehr schwebt ihm vor, Kunden wie Kollegen nach Nufringen zu holen. Der Anfang hierfür ist gemacht mit Workshops an den Wochenenden. Auch da überrollte ihn die Entwicklung. Zuerst nur an den Samstagen geplant, sind inzwischen zusätzlich bereits fast alle Sonntage ausgebucht. Mittelfristig denkt er an eine Chocolatierschule für Profis wie Laien. Bis dahin dauert es noch. Zuerst steht einmal Ostern ins Haus. Auch da hat sich Kevin Kugel einiges einfallen lassen. So grüßt beim Betreten des Landes nun allerlei auf einer Leiter sitzendes buntes Federvieh den Besucher.   

www.kevinkugel.de          

 

 

 

 

 

 

 


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Gut, sauber, fair – so lautet für jeden Genießer die Definition von echter Gaumenfreude. Gut, sauber, fair – diesen Zutaten für einen Genuss ohne Reue hat sich Slow Food auf die Fahnen geschrieben. Fast 14.000 Mitglieder zählt diese Non-Profit-Organisation inzwischen in Deutschland. Zwei der Mitstreiter sind Andrea und Marcello Gallotti, Betreiber und Inhaber des Erasmus, eines der besten Restaurants in der Region und gleichzeitig eines der wenigen Slow-Food-Restaurants der Region.


„Dass unsere Produkte regional oder biologisch zertifiziert sind, reicht uns noch lange nicht aus, um sie als ‚Qualitätsprodukte’ zu bezeichnen. Die Suche nach gastronomischer Qualität beginnt für uns weit vor dem Schreiben der Einkaufsliste, nämlich bei der Frage: Was ist gut?“, betonen beide. Diese Frage betrachten sie aus verschiedenen Perspektiven und führen die Antworten zu einem Fest der Sinne zusammen. Was gut ist, besitzt insbesondere eine ethische Dimension, ist jedoch ebenso eine Frage der Geschichte der Europäischen Küche und der Ästhetik wie auch der Ökologie und nicht zuletzt eine der Innovation und der Wirtschaftlichkeit.


Ein ebensolches FEST DER SINNE bietet das Erasmus am 23. und 24. April in der Karlsruher Innenstadt. Auf dem Friedrichsplatz ist das Slow-Food-Restaurant Teil des dort stattfindenden Genussmarktes. Slow Food, Bio und lokal-regionale Produkte stehen im Mittelpunkt des Karlsruher Genussmarktes. Die Nähe zur Kirche St. Stephan, dem Naturkundemuseum und den vielen Grünflächen schafft im Herzen der Stadt eine rundum gemütliche Atmosphäre. Schwerpunkt dabei: Eine genussvolle, bewusste und regionale Kulinarik, bei der sich Erzeuger und Gastronomen der Genussregion Baden/Elsass/Pfalz von ihrer besten und schmackhaftesten Seite zeigen. Dadurch entsteht ein feiner Genussmarkt, der die Geschmacksvielfalt der drei Regionen vereint.


Dabei erklären Andrea und Marcello Gallotti den Besuchern ihre Philosophie, ihre Beweggründe, ihre Überzeugungen. Dazu gehört unter anderem: „Vom Sauerteigbrot bis zum Blätterteig machen wir alles selbst (und zwar so, dass es Sie auch geschmacklich beeindruckt). Unser Fleisch stammt von Tieren, die in kleinbäuerlicher Landwirtschaft geboren und aufgewachsen sind, draußen gelebt haben, selbst angebautes Futter gefressen haben und stressfrei geschlachtet wurden. Die Tiere kaufen wir dem Landwirt immer ganz ab (weil Filets braten uns langweilt und weil wir es unanständig finden, den „Rest“ des Tieres nicht gebührend zu schätzen). Unser Gemüse und die meisten Trockenwaren beziehen wir über einen Kaiserstühler Naturkosthändler. Viele Produkte, wie Kaffee, Käse, Salami, Wein, Pasta lassen wir uns von uns bekannten Produzenten schicken.


Kostproben davon gibt es einige auf dem Gernussmarkt: „Wir bieten Szegediner Wildschweingulasch, Kartoffelsuppe mit schwäbisch-hällischen Saitenwürsten, frische Erdbeermarmelade und Dulce de leche. Vier schöne Käsesorten aus dem Elsaß – einen Neufchatel in Herzform, Camembert, Crottin de Chavignol und einen Morbier. Ein hervorragender Wein (Pinot Reserve von Dirler-Cade) und zwei Brände vom Brenner Axel Hubach aus der Pfalz runden das Sortiment ab.“
 
www.ka-city.de
www.erasmus-karlsruhe.de
www.slowfood.de

 

 


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Die „Fair Handeln“, die vom 1.4 bis 3.4.16 in der Messe Stuttgart tagt, ist eine Messe für alle, die sich engagiert für ein global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln einsetzen. Sie stellt einen Marktplatz dar für den Fach- und Einzelhandel, der fair gehandelte Produkte, Nahrungsmittel, Textilien, Kosmetik, Blumen, Kunst etc. im Angebot hat. Weitere Themen die vorgestellt und in zahlreichen Bildungsveranstaltungen und Forumsbeiträgen beleuchtet und diskutiert werden können sind, Verantwortliche Unternehmensführung (CSR), Nachhaltiges Finanzwesen, Nachhaltiger Tourismus und Entwicklungszusammenarbeit.

 

Vom Kaffee bis zur Reise

Den Besucher erwartete eine bunte Vielfalt verschiedener Produkte, von Lebensmitteln oder Kunsthandwerk aus dem Fairen Handel, über trendige öko-faire Mode und nachhaltigen Reiseangeboten. Außerdem können Interessierte etwas über ethisch sinnvolle und sozial verantwortliche Geldanlagen, über Entwicklungszusammenarbeit und über Unternehmen, die ihre sozial und ökologisch verantwortungsvolle Unternehmensführung (CSR) wahrnehmen lernen.

 
 

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