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FAIRE INFORMATION

1. FairBook „Weißbuch der Nachhaltigkeit“ für die TechnologieRegion Karlsruhe

 

Mit dem Fairbook - Weißbuch der Nachhaltigkeit wurde ein neuer und innovativer wissenschaftlicher Ansatz entwickelt, um Nachhaltigkeit erfassen, bewerten und vergleichen zu können. Dieses Instrumentarium ermöglicht die Erfassung, Bewertung und Vergleichbarkeit von Nationen, Regionen, Kommunen, Institutionen, Unternehmen wie auch einzelner Personen gleichermaßen. Damit wurde ein universell einsatzbares System für Nachhaltigkeit geschaffen. In einem zweiten Schritt durchlief das wissenschaftliche Modell einem ersten Praxistest. Als Grundlage dienten hierzu Grundlagen aus der TechnologieRegion Karlsruhe.

Beginn: Juni 2016

Ende: Juni 2018


Ideengeber und Koordinator des Projekts: Fairantwortung gAG Andrea Alexa Kuszák, Vorstand

Wissenschaftliches Konzept und Erstellung: Hochschule Karlsruhe – Technik und Wissenschaft Prof. Dr. Christoph Hupfer

Schirmherr: Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup


Wir danken allen Unterstützern, die dieses Projekt gefördert haben:

• BGV Badische Versicherungen
• BNI Region Südwest
• Edeka Südwest Fleisch
• KMK Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
• KVV Karlsruher Verkehrsverbund
• PSD Bank Karlsruhe – Neustadt
• Sparkasse Karlsruhe
• Stadtwerke Ettlingen GmbH
• Stadtwerke Karlsruhe GmbH
• 4L Management GmbH

& den Kommunen der Technologieregion Karlsruhe

 

Präambel

Mit dem Weißbuch der Nachhaltigkeit wird erstmals ein wissenschaftliches Modell entwickelt, das Nachhaltigkeit erfassbar, messbar und vergleichbar macht – unabhängig vom untersuchten Gegenstand. Diese Bestandsaufnahme erfolgt auf wissenschaftlicher Basis unter Einbeziehung verschiedener handelnder Akteure der Region. Als Grundlage dient die von allen Staaten anerkannte Agenda 2030 der UNO mit ihren 17 Zielen. Damit sind die allgemeine Akzeptanz und die universelle Vergleichbarkeit der Untersuchung gewährleistet.


Akteure

Ideengeberin sowie Koordinatorin des Projektes ist die gemeinnützige Unternehmerinitiative Fairantwortung. Das wissenschaftliche Konzept und die Erstellung des Weißbuchs liegen in den Händen der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Die Schirmherrschaft hat Karlsruhes Oberbürgermeister übernommen und alle Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe unterstützen das Vorhaben. Partner aus der Wirtschaft fördern das Projekt.


Aufbau

Das Weißbuch besteht aus zwei Teilen, einer Makro- wie einer Mikroebene. Erstere analysiert und bildet die gesamte Region anhand der 17 Ziele der Agenda 2030 ab und bildet das daraus entwickelte Instrumentarium zur Erfassung und Bewertung von Nachhaltigkeit ab. Nach der wissenschaftlichenUntersuchung folgt ein deskriptiver Teil, in dem die konkreten Maßnahmen der handelnden Akteure in Sachen Nachhaltigkeit aufgelistet sind. Dadurch entsteht eine Dokumentation der bereits erfolgten Aktivitäten, die wiederum als Anregung zur Nachahmung dienen sollen.

 

Nutzen für die Region

Erstmals besteht die Möglichkeit, den Stand in Sachen Nachhaltigkeit in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu ermitteln. Diese Ist-Analyse kann und soll der Auftakt sein, ausgewiesene Stärken weiter zu stärken und Schwächen gezielt zu beheben. Das Weißbuch ist somit der Auftakt, um sich permanent und vor allem gezielt und strukturiert mit diesem Thema zu beschäftigen. Und natürlich ist das Weißbuch ein wichtiges Instrument zur Positionierung des Standorts nach innen wie nach außen. Es zeigt den Menschen, in welcher innovativen und zukunftsgerichteten Region sie leben und arbeiten und fördert deren Bereitschaft, hier zu bleiben. Es ist ein Anreiz, für nicht hier lebende Menschen, hierher zu kommen. Das Weißbuch unterstützt damit die Wirtschaft bei der Suche nach Fachkräften.

Nutzen für die Partner

Für die Partner bietet sich die Gelegenheit, ihre Nachhaltigkeits-Maßnahmen systematisch anhand der Agenda 2030 erfassen zu lassen, sie zu analysieren und auf den Prüfstand zu stellen. Mit der Erfassung und Dokumentation der Nachhaltigkeits-Maßnahmen aller Akteure der Region entsteht zugleich ein Referenzmaß. Die Dokumentation dient zudem als Nachschlagewerk mit zahlreichen praktischen Tipps und Anregungen und steht den Partnern zur freien Verfügung. Somit erhält jeder Partner eine eigene Ist-Analyse, die sich beispielsweise in den Geschäftsbericht respektive den CSR-Bericht übernehmen lässt.

 

Das Weißbuch ist darüber hinaus ein gutes Marketinginstrument – intern wie extern. Mitarbeitern (aktuellen wie potenziellen) zeigt es, wie wichtig das Unternehmen dieses Thema nimmt und welche Anstrengungen unternommen werden

Fotos: Artis/Uli Deck


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apic.ai gewinnt das Latitude49-Stipendium

 

 

Der Wettbewerb um das Stipendium ist beendet, die mehrköpfige Jury hat das GewinnerTeam gekürt: apic.ai retten Bienen mit künstlicher Intelligenz. Das Start-up hat ein System

entwickelt, das Bienen beim Betreten und Verlassen ihrer Bienenstöcke visuell erfasst. Die Bilddaten werden mit neuronalen Netzen ausgewertet. Damit lässt sich erkennen, ob die

Bienen genug zu fressen finden, wie sich ihr Nahrungsangebot während eines Jahres verändert und wann die Bienen schwärmen. Zudem kann die Software gefährliche Parasiten

auf den Bienen erkennen und „den Imkern helfen, schnell und minimal-invasiv zu arbeiten“, so Gründerin Katharina Luise Schmidt, die die eigene Familientradition der Imkerei auf

moderne Weise fortführt. „Erhalt der biologischen Vielfalt“, so ambitioniert lautet das Ziel von Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiterin im Gründerlabor der Hochschule Karlsruhe,

und ihren Teammitgliedern Matthias Diehl, Promotionsstudent am Karlsruher Forschungszentrum Informatik und Frederic Jan Tausch, Informatikstudent am KIT.

 

Pitchtraining und Coaching – der Auswahlprozess

Insgesamt zogen sieben herausragende Teams in das Finale um das Latitude49-Stipendium ein. Noch vor dem eigentlichen Pitch wurden die Finalist*innen vom Kooperationspartner CyberForum e.V. darauf vorbereitet, sich der Öffentlichkeit vorzustellen und durften darüber hinaus an einer mehrstündigen Gründerberatung im Rahmen des EXI Gründungsgutscheins 2.0 teilnehmen. Projektleiterin Yella Hoepfner zeigte sich von der Themenvielfalt und dem Anspruch der eingereichten Projekte beeindruckt: „Gemeinsam ist den meisten, dass sie virtuelle Orte schaffen möchten, um Menschen zu verbinden, wie die Bewerber*innen von ato.black, oder Technologien entwickeln, die uns alle voranbringen, wie


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Wasser ist elementar für das Leben. Und obwohl unser Planet theoretisch immer genug Wasser bereithält, ist das Trinkwasser vielerorts knapp – man spricht von einer globalen Wasserkrise. Zum Weltwassertag veröffentlichen die Vereinten Nationen einen Bericht, der die aktuelle Lage der Wasserkrise beschreibt und neue Lösungsansätze vorschlägt

 

Wenn wir unseren Planeten aus dem All betrachten, ist er vor allem blau – zu ganzen 70 Prozent ist unsere Erde mit Wasser bedeckt. Und trotzdem ist die Wasserknappheit eines der dringendsten Probleme unserer Zeit. Wie schlimm es wirklich aussieht und welche Lösungen für das Problem die besten sind, steht im neuen Weltwasserbericht der Vereinten Nationen.

 

Problem Wasserknappheit

 

Denn trotz der riesigen Wassermengen sind nur etwa drei Prozent davon trinkbares Süßwasser – und davon ist wiederum nur ein kleiner Teil überhaupt für Menschen erreichbar. Dennoch wäre prinzipiell genug Wasser für die gesamte Menschheit vorhanden. Eine ungleiche Verteilung und eine verstärkte Nachfrage führen jedoch zu einer globalen Wasserkrise.

 

So ist laut dem UNESCO Weltwasserbericht 2018 knapp die Hälfte der Weltbevölkerung von einem Wassermangel bedroht. Über dreieinhalb Milliarden Menschen leben in Regionen, in denen mindestens einen Monat im Jahr Wasserknappheit herrscht – Tendenz steigend. Wir haben es im Vergleich sehr gut: Deutschland gehört zu einem der wasserreichsten Länder der Welt – hier verbraucht jeder Mensch etwa 120 Liter Wasser pro Tag. Ganz anders sieht es aktuell in Kapstadt aus: Hier wird Wasser wegen einer Dürre zur Zeit nur kontrolliert an die Bevölkerung ausgegeben.

Warum gibt es Wassermangel?

 

Laut UNESCO sind die Gründe für den Wassermangel vielfältig. Zunächst einmal spielt das Bevölkerungswachstum eine große Rolle: Die Weltbevölkerung ist in den letzten 200 Jahren von einer auf mehr als sieben Milliarden Menschen gewachsen – und auch, wenn das Wachstum etwas langsamer wird, kommen jedes Jahr etwa 83 Millionen Menschen dazu. Da ist es kein Wunder, dass in manchen Regionen das Wasser knapp wird. Eine weitere Ursache für die Wasserkrise ist das gestiegene Konsumverhalten der Menschen – denn nicht nur die morgendliche Dusche und der Geschirrspüler sorgen für Wasserverbrauch, sondern auch und vor allem Konsumgüter. So verbrauchen wir durch das sogenannte „virtuelle Wasser“ täglich im Schnitt über 5000 Liter Wasser – zum Beispiel durch den Konsum von landwirtschaftlichen Produkten, die hohe Mengen an Wasser zur Herstellung benötigen. Die globale Nachfrage nach Wasser steigt laut UN pro Jahr um etwa ein Prozent. Zu guter Letzt bestärkt natürlich auch der Klimawandel und das damit veränderte Wetter die Wasserknappheit: feuchte Regionen werden noch feuchter und trockene immer trockener.

 

Das alles hängt natürlich irgendwie zusammen und ist auf das Verhalten der Menschen zurückzuführen. Die oben genannten Gründe tragen auch zur Zerstörung der natürlichen Ökosysteme bei – welche eine und vielleicht die wichtigste Ursache für die Wasserkrise ist. Der Großteil von Wäldern und Böden ist durch menschliche Nutzung geschädigt und die natürlichen Feuchtgebiete, die ein grundlegender Teil des Wasserkreislaufs sind, sind in den letzten 100 Jahren bis zu 70 Prozent zerstört worden. Die Folgen: Mehr Wasser verdunstet und weniger kann in den Böden gespeichert werden. So entstehen vielerorts – wie gerade in Südafrika – Dürren und die dortige Bevölkerung leidet unter dem Wassermangel.

 

Neben dem Problem der Wasserverfügbarkeit ist natürlich auch die Qualität des Wassers in vielen Regionen ein großes Thema: Wasserverschmutzung ist gerade in den Flüssen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ein wachsendes Problem. Chemikalien, Krankheitserreger und Schadstoffe im Wasser werden durch steigende Bevölkerungszahlen und schlechte Abwassersysteme verursacht und stellen eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.

 

UNESCO Weltwasserbericht 2018

 

Die UNESCO stellt jährlich anlässlich des Weltwassertages den Weltwasserbericht vor, in dem von dem World Water Assessment Programm weltweit verlässliche Daten zu den Wasserressourcen zusammengeführt werden. Die Ergebnisse diesen Jahres prognostizieren keine gute Zukunft für unsere Wasserverteilung: So sollen 2050 schätzungsweise fast sechs Milliarden Menschen von Wasserknappheit bedroht sein – nahezu doppelt so viele wie heute schon. Der Weltwasserbericht stellt aber auch Lösungen vor, die der Krise entgegenwirken können: die sogenannten naturbasierten Lösungen.

 

Naturbasierte Lösungen: Was ist das?

 

Der UN-Weltwasserbericht setzt 2018 zur Verbesserung der Wasserversorgung und Wasserqualität unserer Welt auf naturbasierte Lösungen. Solche Ansätze seien – so die Autoren – bis heute bei einer Lösungsfindung meist außer Acht gelassen worden, aber könnten eine wichtige Rolle für die Zukunft unserer Welt spielen.

 

Naturbasierte Lösungen – damit gemeint sind konkrete Reformen der Wasserwirtschaft, die auf natürliche oder naturähnliche Prozesse setzen sowie natürliche Maßnahmen zum Schutz des Wasserkreislaufes. Was kann das sein?

Die UN spricht in ihrem Bericht von Wiederaufforstung und auch der Begrünung von Städten. Darüber hinaus schlagen die Autoren des Berichts die Errichtung von künstlichen Feuchtgebieten und Wasserrückhaltebecken vor, die das Grundwasser anreichern sollen. Und auch die Landwirtschaft muss laut Wasserbericht stärker auf Nachhaltigkeit setzen. Dafür müsste mehr auf Pestizide verzichtet, Wasser effizienter genutzt und die Bodenbedeckung verbessert werden. Durch umweltfreundlichere Verfahren in der Wasserbewirtschaftung könnte sich die landwirtschaftliche Produktion so laut dem Bericht weltweit um etwa 20 Prozent erhöhen.

 

Die naturbasierten Lösungen sollen laut Weltwasserbericht auch die Folgen von Naturkatastrophen mindern – etwa, indem ein künstlich errichtetes Feuchtgebiet als natürliche Barriere bei einer Überschwemmung dient. Obwohl die naturbasierten Lösungen viele Vorteile haben, fallen heute auf diese laut den Autoren des Berichts nur weniger als ein Prozent der gesamten Investitionen der Wasserbewirtschaftungs-Infrastruktur.

 

Quelle: Enorm-Magazin

Text: Merle Xenia Hansen

Wasserkrise: diese Organisationen und Unternehmen helfen

 

Um das Problem der Wasserknappheit zu bekämpfen, muss sich also vor allem die Wasserbewirtschaftung hin zu natürlicheren Prozessen entwickeln. Die Folgen des Wassermangels, die heute in vielen Ländern der Welt zu spüren sind, werden jedoch auch mit diesen Lösungen nicht sofort verschwinden. Zum Glück gibt es viele Organisationen und Unternehmen, die mit vielfältigen Projekten Menschen in Not helfen.

 

Viele größere NGOs setzen gleich mehrere Wasserprojekte um – dazu gehören unter anderem Unicef, Brot für die Welt oder Ingenieure ohne Grenzen. Aber auch kleinere Organisationen und Unternehmen kämpfen für eine bessere Wasserversorgung und -qualität.

 

Viva Con Agua

 

Der gemeinnützige Verein setzt sich für einen Zugang zu sauberem Trinkwasser ein – überall auf der Welt. Dafür fördert die entwicklungspolitische Non-Profit-Organisation seit 2006 Wasserprojekte rund um den Globus.

 

Stop the Water while using me

 

Dieses Unternehmen setzt sich gleich doppelt für das Wasser ein: zum einen, indem es mit seinen Produkten von „Stop the Water while using me“ (zum Beispiel Handseife oder Zahnpasta) direkt zum Wassersparen anregt und zum anderen, indem von dem Erlös mit der Initiative „Good Water Projects“ innovative und nachhaltige Projekte rund um das Thema Wasser finanziert werden.

 

Das WASH-Netzwerk

 

Das Netzwerk WASH wurde 2012 von mehreren deutschen NGOs aus den Bereichen der Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe gegründet. Das Netzwerk veranstaltet zum Beispiel Aktionstage rund um die Themen Wasser- und Sanitärversorgung sowie Hygiene.

 

Arche Nova

 

Die Dresdner Initiative ist eine alteingesessene gemeinnützige Hilfsorganisationen, die weltweit Menschen in Not hilft und dabei den Fokus auf die Versorgung mit sauberem Wasser legt.

 

Drip by Drip

 

Diese Non-Profit Organisation setzt sich für Wasserprojekte in Ländern ein, die mit den Konsequenzen der globalen Textilindustrie zu kämpfen haben – denn die Herstellung von Kleidung verbraucht Unmengen an Wasser. Dafür setzt Drip by Drip mehrere Projekte um: zum Beispiel den Aufbau von Abwassersystemen oder neue Lösungen für eine wasserschonendere Textilindustrie.

 

Auch viele Start-ups beschäftigen sich heute mit dem Problem der Wasserknappheit und begeistern mit innovativen Lösungen, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. So will Blue Ben beispielsweise wassersparende Mode produzieren, indem es einen kompostierbaren Sweater entwickelt hat, der in der Fertigung 90 Prozent weniger Wasser verbraucht als herkömmlicherweise. Showerloop hat eine Dusche erfunden, die das Wasser recycelt und so nur zehn Liter verbraucht. Eine andere Idee kommt aus Südamerika und sorgt dafür, dass beim Duschen bis zu 40 Liter Wasser eingespart werden können. Wiederum andere Vorreiter entwickelten ein Buch, das Wasser reinigen kann. Diese und viele weitere Unternehmen und Organisationen geben am Weltwassertag Hoffnung auf eine bessere (nassere) Zukunft.

 

Übrigens: Es gibt viele einfache Möglichkeiten, um den eigenen Wasserverbrauch herunterzufahren. Zum Beispiel das Wasser abzustellen, während man sich die Haare wäscht oder Geschirr nicht abzuspülen, bevor es in den Geschirrspüler kommt. Grundsätzlich gilt aber: Der eigene Wasserverbrauch hierzulande ist nicht so relevant wie der des „virtuellen Wassers“, welches wir durch unseren Konsum verbrauchen. Denn das wird in den Regionen verbraucht, wo Wasser knapp ist – zum Beispiel durch die Produktion von Kleidung oder Fleisch (und leider auch Avocados).


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Jagen und Gründen auf dem Campus

Studium zu theoretisch, Praktikum zu oberflächlich und der Nebenjob geht nicht so ganz in die richtige Richtung? So mancher Student fühlt sich nicht gut auf den Berufsalltag vorbereitet, weiß nicht, was er mit dem Gelernten anfangen soll und freut sich darauf, wenn es „richtig“ losgeht. Wer nicht so lange warten will, dem helfen wir, die Campusjäger, genau den richtigen Job zu finden.

Die Suche nach einem Praktikum oder Nebenjob kann sich oft als richtig schwierig erweisen. Zeitlich machbar muss es sein, zumindest ein wenig mit dem Studium zu tun haben und möglichst gut bezahlt. Sowas zu finden kostet Zeit – und ist umso frustrierender, wenn die Antwort ausbleibt. Das haben wir auch sehr schnell gemerkt und kurzerhand die Idee für Campusjäger gehabt. Eine Plattform, die es Studierenden ganz einfach macht, einen Job zu finden. Hier bekommst du Stellenangebote angezeigt, die auf deine Qualifikationen und Wünsche zugeschnitten sind. Auf Angebote, die du interessant findest, kannst du dich mit ein paar Sätzen bewerben, das Anschreiben fällt somit weg. Und da wir in jedem Unternehmen persönliche Ansprechpartner haben, ist eine Antwort garantiert.

Die Gründer

Aber wer sind eigentlich “wir”? Jannik, Martin und Matthias. Allesamt Wirtschaftsingenieure. Gründen wollten wir schon zu Beginn unseres Studiums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nicht nur theoretisches Wissen ansammeln, sondern gleich in die Praxis starten, das war der Plan! Dabei ist es nun nicht unbedingt üblich, parallel zum Studium auch noch ein Unternehmen aufzubauen. Aber Karlsruhe bietet dafür alles, was das Gründerherz begehrt. Eines der größten Hindernisse ist immerhin, dass neben dem Studium oft gar keine Zeit für sowas bleibt. Leugnen lässt es sich auch nicht, dass ein eigenes Unternehmen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Ganz ohne das ein oder andere Opfer geht es halt nicht. Zum Glück lässt sich das Studium am KIT recht flexibel gestalten, sodass sich beides relativ gut miteinander verbinden lässt und die Freizeit nicht so sehr darunter leidet.

Das Geld war nochmal eine ganz andere Sache. Unsere ersten Ausgaben haben wir gedeckt, indem wir eines unserer WG-Zimmer über Airbnb vermietet haben. Gewohnt und gearbeitet haben wir im verbleibenden Zimmer. Nicht sehr gemütlich, dafür praktisch! Ganz alleine steht man hier aber auch nicht da. Das KIT selbst und auch einige Hochschulgruppen wie die PionierGarage unterstützen und engagieren sich für studentische Gründer. Dabei gewann unser Geschäftsmodell mehrere Wettbewerbe, wie den Gründungswettbewerb GROW der PionierGarage und den Gründerpitch des KIT, veranstaltet von der Gründerschmiede. Hier konnten wir wichtige Kontakte knüpfen und es zeigte sich schnell, dass Interesse und Potenzial vorhanden sind. Daher konnte auch jeder recht schnell wieder sein eigenes Zimmer beziehen.

Starthilfe von Experten

Der nächste große Schritt war das erste „eigene“ Büro. Dieser Traum wurde mit dem Einzug in das CyberLab der Hoepfner Burg in Karlsruhe wahr. Ein Gründerzentrum, das gerade neuen Unternehmen unter die Arme greift. Verschiedene Startups arbeiten hier gleichzeitig an ihrem Erfolg, ständig unterstützt durch erfahrene Gründer und Mentoren, die mit vielen Tipps zur Seite stehen und ihr Wissen weitergeben. Bewerben kann sich jedes Startup aus der IT- und Hightech-Branche, über den Einzug entscheidet letztlich eine Jury. Wer mit viel Engagement und Leidenschaft dabei ist, hat gute Chancen auf einen Platz! Neun Monate konnten wir hier wachsen und vor allem lernen, oft auch aus Fehlern. Dann wurde es Zeit, auf eigenen Füßen zu stehen.

Nun unterstützen wir bereits seit über drei Jahren Studierende und Absolventen dabei, passende Jobs zu finden und vereinfachen umgekehrt die Mitarbeitersuche für Arbeitgeber. Ohne die Unterstützung von unterschiedlichen Seiten hätte das alles jedoch nicht so schnell geklappt – vielleicht sogar überhaupt nicht. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch noch jede Menge getan: Wir haben viele neue Mitarbeiter, vor allem aber Freunde gewonnen, sind in ein neues Büro umgezogen und hatten jede Menge Spaß bei Teamevents wie Go-Kartfahren, dem Ausbrechen aus dem EscapeRoom und gemeinsamem Flammkuchenessen.

Würden wir es nochmal machen?

Auf jeden Fall! Auch wenn es anstrengend ist und manchmal wirklich gar keinen Spaß gemacht hat. Gerade am Anfang musste öfter mal eine Nacht durchgearbeitet werden, in der Klausurenphase hatte ein Arbeitstag schnell 13 Stunden und mehr und auch jetzt müssen wir noch manchmal für einige Stunden aus dem Büro verschwinden, um zur Uni zu gehen. Aber missen wollten wir es auch nicht mehr. Was auch an unserem tollen Team liegt. Fast alle Campusjäger sind noch Studenten, so wie wir. Okay, es gibt ein paar Ausnahmen, zum Beispiel hat Matthias mittlerweile seinen Bachelor in der Tasche. Aber die meisten sind als Praktikanten oder Werkstudenten dabei. Dadurch sind wir ganz nah dran und wissen genau, was sich als Praktikum, Nebenjob oder auch als Berufseinstieg eignet.

Bist du jetzt neugierig geworden? In unserem Büro gibt es immer noch viel Platz und wir suchen eigentlich immer nach Verstärkung! Schau dir einfach mal unsere aktuellen Stellenangebote an – bestimmt ist auch das Richtige für dich dabei. Und falls nicht, kannst du dir auch Praktika bei anderen Startups anschauen. Vielleicht gefällt es dir so gut, dass du selbst bald Gründer bist?!

Fakten zu den Campusjägern:

  • Studentische Personalvermittlung
  • Großes Arbeitgeber-Netzwerk
  • Übersichtliche Online-Stellenbörse für Praktika und Absolventenjobs
  • Für Bewerberinnen und Bewerber kostenfrei
  • campusjaeger.de | www.facebook.com/campusjaeger


Quelle: Karlsruhe Blog


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