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FAIRE INFORMATION

1. FairBook „Weißbuch der Nachhaltigkeit“ für die TechnologieRegion Karlsruhe

 

Mit dem Fairbook - Weißbuch der Nachhaltigkeit wurde ein neuer und innovativer wissenschaftlicher Ansatz entwickelt, um Nachhaltigkeit erfassen, bewerten und vergleichen zu können. Dieses Instrumentarium ermöglicht die Erfassung, Bewertung und Vergleichbarkeit von Nationen, Regionen, Kommunen, Institutionen, Unternehmen wie auch einzelner Personen gleichermaßen. Damit wurde ein universell einsatzbares System für Nachhaltigkeit geschaffen. In einem zweiten Schritt durchlief das wissenschaftliche Modell einem ersten Praxistest. Als Grundlage dienten hierzu Grundlagen aus der TechnologieRegion Karlsruhe.

Beginn: Juni 2016

Ende: Juni 2018


Ideengeber und Koordinator des Projekts: Fairantwortung gAG Andrea Alexa Kuszák, Vorstand

Wissenschaftliches Konzept und Erstellung: Hochschule Karlsruhe – Technik und Wissenschaft Prof. Dr. Christoph Hupfer

Schirmherr: Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup


Wir danken allen Unterstützern, die dieses Projekt gefördert haben:

• BGV Badische Versicherungen
• BNI Region Südwest
• Edeka Südwest Fleisch
• KMK Karlsruher Messe- und Kongress GmbH
• KVV Karlsruher Verkehrsverbund
• PSD Bank Karlsruhe – Neustadt
• Sparkasse Karlsruhe
• Stadtwerke Ettlingen GmbH
• Stadtwerke Karlsruhe GmbH
• 4L Management GmbH

& den Kommunen der Technologieregion Karlsruhe

 

Präambel

Mit dem Weißbuch der Nachhaltigkeit wird erstmals ein wissenschaftliches Modell entwickelt, das Nachhaltigkeit erfassbar, messbar und vergleichbar macht – unabhängig vom untersuchten Gegenstand. Diese Bestandsaufnahme erfolgt auf wissenschaftlicher Basis unter Einbeziehung verschiedener handelnder Akteure der Region. Als Grundlage dient die von allen Staaten anerkannte Agenda 2030 der UNO mit ihren 17 Zielen. Damit sind die allgemeine Akzeptanz und die universelle Vergleichbarkeit der Untersuchung gewährleistet.


Akteure

Ideengeberin sowie Koordinatorin des Projektes ist die gemeinnützige Unternehmerinitiative Fairantwortung. Das wissenschaftliche Konzept und die Erstellung des Weißbuchs liegen in den Händen der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Die Schirmherrschaft hat Karlsruhes Oberbürgermeister übernommen und alle Gesellschafter der TechnologieRegion Karlsruhe unterstützen das Vorhaben. Partner aus der Wirtschaft fördern das Projekt.


Aufbau

Das Weißbuch besteht aus zwei Teilen, einer Makro- wie einer Mikroebene. Erstere analysiert und bildet die gesamte Region anhand der 17 Ziele der Agenda 2030 ab und bildet das daraus entwickelte Instrumentarium zur Erfassung und Bewertung von Nachhaltigkeit ab. Nach der wissenschaftlichenUntersuchung folgt ein deskriptiver Teil, in dem die konkreten Maßnahmen der handelnden Akteure in Sachen Nachhaltigkeit aufgelistet sind. Dadurch entsteht eine Dokumentation der bereits erfolgten Aktivitäten, die wiederum als Anregung zur Nachahmung dienen sollen.

 

Nutzen für die Region

Erstmals besteht die Möglichkeit, den Stand in Sachen Nachhaltigkeit in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu ermitteln. Diese Ist-Analyse kann und soll der Auftakt sein, ausgewiesene Stärken weiter zu stärken und Schwächen gezielt zu beheben. Das Weißbuch ist somit der Auftakt, um sich permanent und vor allem gezielt und strukturiert mit diesem Thema zu beschäftigen. Und natürlich ist das Weißbuch ein wichtiges Instrument zur Positionierung des Standorts nach innen wie nach außen. Es zeigt den Menschen, in welcher innovativen und zukunftsgerichteten Region sie leben und arbeiten und fördert deren Bereitschaft, hier zu bleiben. Es ist ein Anreiz, für nicht hier lebende Menschen, hierher zu kommen. Das Weißbuch unterstützt damit die Wirtschaft bei der Suche nach Fachkräften.

Nutzen für die Partner

Für die Partner bietet sich die Gelegenheit, ihre Nachhaltigkeits-Maßnahmen systematisch anhand der Agenda 2030 erfassen zu lassen, sie zu analysieren und auf den Prüfstand zu stellen. Mit der Erfassung und Dokumentation der Nachhaltigkeits-Maßnahmen aller Akteure der Region entsteht zugleich ein Referenzmaß. Die Dokumentation dient zudem als Nachschlagewerk mit zahlreichen praktischen Tipps und Anregungen und steht den Partnern zur freien Verfügung. Somit erhält jeder Partner eine eigene Ist-Analyse, die sich beispielsweise in den Geschäftsbericht respektive den CSR-Bericht übernehmen lässt.

 

Das Weißbuch ist darüber hinaus ein gutes Marketinginstrument – intern wie extern. Mitarbeitern (aktuellen wie potenziellen) zeigt es, wie wichtig das Unternehmen dieses Thema nimmt und welche Anstrengungen unternommen werden

Fotos: Artis/Uli Deck


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Grünes Glück

15. März 2018, Büro, Natur

Vom eleganten Nussbaum bis zur ätherischen Birke: Jede Holzsorte hat ihren ganz speziellen Glamour.

Wir erklären, wie die unterschiedlichen Hölzer wirken - und wie Sie mit Ihrem Lieblingsmaterial zu Hause eine Wohlfühlatmosphäre schaffen:

Buche: 
Das Markenzeichen von Buchenholz: die hellgelbe bis rötliche Farbe, Die Akrobatin unter den Hölzern ist sehr elastisch und wird daher gern für geschwungene Möbel un Bugholztechnik verwendet. Ein Verfahren, das der Tischlermeister Michael Thones 1830 entwickelt hat.

Die Wirkung: Der warme Ton des Buchenholzes Zaubert Wohlfühlatmosphäre und hilft modernen Multitaskern, sich zu entspannen.

Eiche:
Wegen seines archaischen Glamours ist Eichenholz ein Liebling der Möbeldesigner und hat bei uns in Deutschland traditionell viele Fans. In puristischen Entwürfen entfaltet es seine Ausstrahlung besonders effektvoll.

Die Wirkung: die raue Oberfläche des Materials macht Lust, mit den Fingerspitzen darüberzustreichen. Es bringt uns Bewohner der digitalen Welt in Kontakt mit unserer Sinnlichkeit.

Birke:
Mit seinem hellen Farbton und seiner Biegsamkeit repräsentiert Birkenholz die Leichtigkeit des Seins und gibt skandinavischem Design dessen relaxten Touch. Seine Stärken: Es ist leicht zu verarbeiten, hat ein geringes Gewicht und sieht dank des seidigen Glanzes seiner Oberfläche superedel aus.

Die Wirkung: Aufgrund seines Sommerhaus-Charmes kreiert es in jedem Raum eine fröhliche Stimmung.

Nussbaum:
Wer Antiquitäten liebt, hat sicher auch ein Stück aus Nussbaum im Haus. Das Material mit dem aristokratischen Flair ist selten und entsprechend teuer - das sieht man den aus ihm gefertigten Möbeln auch an.

Die Wirkung: Seine dunkle Farbe und die dekorative Struktur geben dem Holz einen formellen, seriösen Charakter. Versammeln wir uns in einem Interior aus Nussbaum, nehmen wir automatisch Haltung an.

Esche:
Eschenholz wächst in Europa, Nordamerika, aber auch in Südostasien. Es ist sehr fest und hart und deshalb als Material für Küchenoberflächen, Dielen und Parkett beliebt. Besonders stilvoll veredelt Esche Entwürfe und Interiors in japanischem Minimalismus.

Die Wirkung: Die aufgeräumte Optik des Materials versetzt uns in eine heitere, unbeschwerte Stimmung und stimuliert die Kreativität.

Zirbe:
"Königin der Alpen" wird sie auch genanntm, da sie erst in Lagen ab 1300 Meter Höhe zu finden ist. Das Holz dieser Kiefernart riecht nach Wald, ein Aroma, das sogar Bluthochdruck senken soll.

Die Wirkung: Möbel aus Zirbenholz - auch in modernem Design - bringen Gemütlichkeit  in die Wohnung. Für alle, die nur den würzigen Duft in ihr Zuhause holen wollen, gibt es spezielle Öle. Oder sie befüllen Kissen mit Zirbenspänen.

gefunden in: Elle Decoration

 

 


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Jagen und Gründen auf dem Campus

Studium zu theoretisch, Praktikum zu oberflächlich und der Nebenjob geht nicht so ganz in die richtige Richtung? So mancher Student fühlt sich nicht gut auf den Berufsalltag vorbereitet, weiß nicht, was er mit dem Gelernten anfangen soll und freut sich darauf, wenn es „richtig“ losgeht. Wer nicht so lange warten will, dem helfen wir, die Campusjäger, genau den richtigen Job zu finden.

Die Suche nach einem Praktikum oder Nebenjob kann sich oft als richtig schwierig erweisen. Zeitlich machbar muss es sein, zumindest ein wenig mit dem Studium zu tun haben und möglichst gut bezahlt. Sowas zu finden kostet Zeit – und ist umso frustrierender, wenn die Antwort ausbleibt. Das haben wir auch sehr schnell gemerkt und kurzerhand die Idee für Campusjäger gehabt. Eine Plattform, die es Studierenden ganz einfach macht, einen Job zu finden. Hier bekommst du Stellenangebote angezeigt, die auf deine Qualifikationen und Wünsche zugeschnitten sind. Auf Angebote, die du interessant findest, kannst du dich mit ein paar Sätzen bewerben, das Anschreiben fällt somit weg. Und da wir in jedem Unternehmen persönliche Ansprechpartner haben, ist eine Antwort garantiert.

Die Gründer

Aber wer sind eigentlich “wir”? Jannik, Martin und Matthias. Allesamt Wirtschaftsingenieure. Gründen wollten wir schon zu Beginn unseres Studiums am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Nicht nur theoretisches Wissen ansammeln, sondern gleich in die Praxis starten, das war der Plan! Dabei ist es nun nicht unbedingt üblich, parallel zum Studium auch noch ein Unternehmen aufzubauen. Aber Karlsruhe bietet dafür alles, was das Gründerherz begehrt. Eines der größten Hindernisse ist immerhin, dass neben dem Studium oft gar keine Zeit für sowas bleibt. Leugnen lässt es sich auch nicht, dass ein eigenes Unternehmen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Ganz ohne das ein oder andere Opfer geht es halt nicht. Zum Glück lässt sich das Studium am KIT recht flexibel gestalten, sodass sich beides relativ gut miteinander verbinden lässt und die Freizeit nicht so sehr darunter leidet.

Das Geld war nochmal eine ganz andere Sache. Unsere ersten Ausgaben haben wir gedeckt, indem wir eines unserer WG-Zimmer über Airbnb vermietet haben. Gewohnt und gearbeitet haben wir im verbleibenden Zimmer. Nicht sehr gemütlich, dafür praktisch! Ganz alleine steht man hier aber auch nicht da. Das KIT selbst und auch einige Hochschulgruppen wie die PionierGarage unterstützen und engagieren sich für studentische Gründer. Dabei gewann unser Geschäftsmodell mehrere Wettbewerbe, wie den Gründungswettbewerb GROW der PionierGarage und den Gründerpitch des KIT, veranstaltet von der Gründerschmiede. Hier konnten wir wichtige Kontakte knüpfen und es zeigte sich schnell, dass Interesse und Potenzial vorhanden sind. Daher konnte auch jeder recht schnell wieder sein eigenes Zimmer beziehen.

Starthilfe von Experten

Der nächste große Schritt war das erste „eigene“ Büro. Dieser Traum wurde mit dem Einzug in das CyberLab der Hoepfner Burg in Karlsruhe wahr. Ein Gründerzentrum, das gerade neuen Unternehmen unter die Arme greift. Verschiedene Startups arbeiten hier gleichzeitig an ihrem Erfolg, ständig unterstützt durch erfahrene Gründer und Mentoren, die mit vielen Tipps zur Seite stehen und ihr Wissen weitergeben. Bewerben kann sich jedes Startup aus der IT- und Hightech-Branche, über den Einzug entscheidet letztlich eine Jury. Wer mit viel Engagement und Leidenschaft dabei ist, hat gute Chancen auf einen Platz! Neun Monate konnten wir hier wachsen und vor allem lernen, oft auch aus Fehlern. Dann wurde es Zeit, auf eigenen Füßen zu stehen.

Nun unterstützen wir bereits seit über drei Jahren Studierende und Absolventen dabei, passende Jobs zu finden und vereinfachen umgekehrt die Mitarbeitersuche für Arbeitgeber. Ohne die Unterstützung von unterschiedlichen Seiten hätte das alles jedoch nicht so schnell geklappt – vielleicht sogar überhaupt nicht. Im Laufe der Zeit hat sich aber auch noch jede Menge getan: Wir haben viele neue Mitarbeiter, vor allem aber Freunde gewonnen, sind in ein neues Büro umgezogen und hatten jede Menge Spaß bei Teamevents wie Go-Kartfahren, dem Ausbrechen aus dem EscapeRoom und gemeinsamem Flammkuchenessen.

Würden wir es nochmal machen?

Auf jeden Fall! Auch wenn es anstrengend ist und manchmal wirklich gar keinen Spaß gemacht hat. Gerade am Anfang musste öfter mal eine Nacht durchgearbeitet werden, in der Klausurenphase hatte ein Arbeitstag schnell 13 Stunden und mehr und auch jetzt müssen wir noch manchmal für einige Stunden aus dem Büro verschwinden, um zur Uni zu gehen. Aber missen wollten wir es auch nicht mehr. Was auch an unserem tollen Team liegt. Fast alle Campusjäger sind noch Studenten, so wie wir. Okay, es gibt ein paar Ausnahmen, zum Beispiel hat Matthias mittlerweile seinen Bachelor in der Tasche. Aber die meisten sind als Praktikanten oder Werkstudenten dabei. Dadurch sind wir ganz nah dran und wissen genau, was sich als Praktikum, Nebenjob oder auch als Berufseinstieg eignet.

Bist du jetzt neugierig geworden? In unserem Büro gibt es immer noch viel Platz und wir suchen eigentlich immer nach Verstärkung! Schau dir einfach mal unsere aktuellen Stellenangebote an – bestimmt ist auch das Richtige für dich dabei. Und falls nicht, kannst du dir auch Praktika bei anderen Startups anschauen. Vielleicht gefällt es dir so gut, dass du selbst bald Gründer bist?!

Fakten zu den Campusjägern:

  • Studentische Personalvermittlung
  • Großes Arbeitgeber-Netzwerk
  • Übersichtliche Online-Stellenbörse für Praktika und Absolventenjobs
  • Für Bewerberinnen und Bewerber kostenfrei
  • campusjaeger.de | www.facebook.com/campusjaeger


Quelle: Karlsruhe Blog


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In den Chefetagen geht es in Sachen Frauenanteil voran: Dem neuen Führungskräftemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge hat sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen zwischen 1995 und 2015 um rund zehn Prozentpunkte vergrößert - auf nun etwa 30 Prozent. Jedenfalls ist das dann der Fall, wenn man nicht nur Vorstände und Aufsichtsräte, sondern auch niedrigere Führungspositionen mit berücksichtigt. Allerdings bleiben die Frauen in den Chefetagen damit noch immer deutlich in der Minderheit.

 

Die Studie basiert auf Daten des sozio-ökonomischen Panels und damit auf einer repräsentativen Befragung der immer gleichen Haushalte, die in regelmäßigen Abständen wiederholt wird.

Die Studie basiert auf Daten des sozio-ökonomischen Panels und damit auf einer repräsentativen Befragung der immer gleichen Haushalte, die in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Sie verrät zudem viele Eigenschaften und Lebensgewohnheiten deutscher Chefs. Etwa, wie lange sie arbeiten. Frauen in Führungspositionen schaffen es häufiger, pünktlich nach Hause zu gehen oder gar ihre Position in einer Teilzeitstelle auszuüben: Viel mehr weibliche als männliche Führungskräfte gaben an, weniger als 35 Stunden in der Woche zu arbeiten. Dagegen gaben viel mehr männliche als weiblich Führungskräfte an, mehr als 50 Stunden in der Woche am Schreibtisch zu sitzen. Im Mittelfeld, zwischen 35 und 50 Stunden, waren Männer und Frauen etwa gleich häufig unterwegs.

Die Daten geben auch Aufschluss über das Alter und die Herkunft der Führungskräfte: Weibliche Chefs sind demnach im Durchschnitt mit 41 Jahren knapp drei Jahre jünger als männliche. Die Führungskräfte hierzulande sind noch immer in der großen Mehrzahl deutsch. Der Anteil an Führungskräften mit Migrationshintergrund ist aber gestiegen: Zuletzt betrug er unter den männlichen Chefs 22 Prozent und unter den weiblichen 27 Prozent.

Frauen in Führungspositionen sind seltener verheiratet und leben auch seltener mit ihrem Partner zusammen als Männer in Führungspositionen. Und nur selten leben Führungskräfte mit Kindern unter 16 Jahren in einem Haushalt - besonders bei Führungsfrauen ist das die Ausnahme. 73 Prozent der befragten weiblichen Chefs und 65 Prozent der befragten männlichen Chefs gaben an, kinderlos zu sein oder schon ältere Kinder zu haben. 13 Prozent der Führungskräfte beschäftigen eine Haushaltshilfe - das gilt für Männer wie für Frauen.

Trotzdem machen die weiblichen Führungskräfte noch mehr selbst im Haushalt als die männlichen: 86 Prozent der Frauen machte zusätzlich zum Job täglich noch mindestens eine Stunde Hausarbeit. Nur bei 58 Prozent der Männer war das der Fall; dafür wendeten die Männer mehr Zeit für Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten im Haushalt auf.

 

 

 

 


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Acht, zehn oder mehr Stunden im Büro  an fünf Tagen in der Woche?
Das ist heute für viele Menschen kein erstrebenswertes Lebensmodell mehr.
Enorm-Magazin stellt acht Firmen vor, die umgestiegen sind:

Die Generation-Y muss oft effizienter und optimierter arbeiten, dafür legt sie offenbar aber auch mehr Wert auf Work-Life-Balance und ein nicht nur durch Arbeit erfülltes Leben. Für Unternehmen ist diese neue Haltung eine Herausforderung. Immer mehr entdecken aber auch die Chancen, die darin liegen, und den Vorteil von neuen Arbeitszeitmodellen.

1. MediaEvent Services
Land: Deutschland.
Arbeitszeit: Vier Tage die Woche, acht Stunden am Tag.
Seit 2011.
www.mediaevent.services

Das Unternehmen für digitale Medienanwendung bietet seinen Arbeitnehmern Flexibilität und kürzere Arbeitszeiten. Seit 2011 kommen die Mitarbeiter nur noch an vier Tagen in der Woche. Ihre 32 Stunden können sie darauf verteilen. CTO Christian Becker sagt in ZEIT Campus: „Für uns als kleines Unternehmen mit acht festen und zwei freien Mitarbeitern ist das eine gute Möglichkeit. So sind wir viel flexibler und haben nicht die vollen Kosten für alle Stellen.“ Das Gehalt der Mitarbeiter wurde durch die verkürzten Arbeitszeiten um (nur) fünf Prozent gekürzt.


2. Tandemploy
Land: Deutschland.
Arbeitszeit: Vier Tage die Woche.
Seit 2013.
www.tandemploy.com

„Wir wollten unseren ganz pragmatischen und konkreten Beitrag dazu leisten, dass unsere Arbeitswelt ein flexiblerer und lebensfreundlicherer Ort wird, dass Arbeit wieder ins Leben der Menschen passt – und nicht andersherum“, heißt es auf der Website von Tandemploy. Diese Idee setzt das 2013 gegründete Jobsharing-Unternehmen auch in seinem Berliner Büro um. An vier Tagen in der Woche wird hier nach Aufgaben anstatt nach Stunden gearbeitet und die Arbeitseinteilung der Mitarbeiter ist offen und flexibel.


3. Filimundus
Land: Schweden.
Arbeitszeit: Fünf Tage die Woche, sechs Stunden am Tag.
Seit 2014.
www.filimundus.com

Die schwedischen App-Entwickler Filimundus aus  Stockholm strichen die Zeit, die während eines typischen Arbeitstages unproduktiv blieb, einfach aus ihrer Arbeitszeitplanung. So blieben sechs Stunden, die am Stück und an einem Tag produktiv genutzt werden. CEO Linus Feldt sagt in einem Gespräch mit FastCompany, sich acht Stunden am Stück auf eine Sache zu fokussieren, sei eine Riesen-Herausforderung und somit sei der Acht-Stunden-Tag wohl gar nicht so effektiv wie gedacht.


4. Brath
Land: Schweden. Arbeitszeit:
Fünf Tage die Woche, sechs Stunden am Tag.
Seit 2012.
www.brath.com

Die Suchmaschinen-Optimierer des Start-Ups Brath streben ein fokussiertes und effizientes Arbeiten. So sind Beruf- und Privatleben der Mitarbeiter stark voneinander getrennt. Ausschließlich nach dem frühen Feierabend unterhalten sie sich über Privates. Was erst mal strikt klingt, scheint gut zu funktionieren. Laut ZEIT Campus war Brath in ihrem Bereich 2015 eines der schnellst wachsenden Unternehmen Schwedens. Für die Zukunft stellt sich Brath weitere, flexiblere Arbeitsmodelle vor.


5. Tower
Land: USA.
Arbeitszeit: Fünf Tage die Woche, fünf Stunden am Tag.
Seit 2015.
www.towerpaddleboards.com

Die aktuell wohl innovativste Arbeitszeitreform ist dem US Amerikanischen Gründer und CEO Stephan Aarstol zuzuschreiben, der in seiner Standup-Paddle Firma Tower 2015 den 5-Stunden Tag eingeführt und zugleich den Stundenlohn seiner Mitarbeiter um fast das Doppelte erhöht hat. Die einzige Bedingung: die Mitarbeiter sollten die gleiche Arbeit verrichten die sie auch zuvor geschafft hatten. Das klappt. 2015 steht Tower auf der Liste Amerikas am schnellsten wachsender Unternehmen und das Team verlässt nach eigenen Angaben jeden Tag um 13:30 Uhr gut gelaunt den Arbeitsplatz.

6. The Atticism
Land: Australien.
Arbeitszeit: Drei Tage die Woche, 6,5 Stunden am Tag.
Seit 2016.
www.theatticism.com

Nur noch Dienstag, Mittwoch und Donnerstag arbeiten, 20 Stunden insgesamt. Es gehe nicht darum, weniger zu arbeiten, sondern besser zu arbeiten, sagt Renae Smith, die Gründerin der australischen PR-Firma The Atticism mit Sitz in Sydney. Aus diesem Grund checken ihre Mitarbeiter montags und freitags nicht einmal ihre E-Mails. Im September 2016 verkürzte Smtih die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter und erhöhte deren Stundenlohn. Heute, im Jahr 2017 ist sie Finalistin zweier Auszeichnungen in Ihrem Bereich und ihre Mitarbeiter sind glücklicher. "Wir arbeiten fokussierter in weniger Zeit. Das ist der Schlüssel", erzählen sie in einem Gespräch mit Openwork.

7. Frische Fische
Land: Deutschland.
Arbeitszeit:: Vier Tage die Woche, 10 Stunden am Tag.
Seit 2015.
www.frische-fische.com

Bei der Kommunikationsagentur Frische Fische dreht sich alles um Flexibilität. 2015 kam die Idee zur Vier-Tage-Woche auf und seither arbeitet jeder, wie und wann er gerne mag. Gründer und Geschäftsführer Jan Eppers sagt im Interview mit ZEIT Online: "Bei uns bedeutet die Vier-Tage-Woche für Vollzeitmitarbeiter vier Tage à zehn Stunden Arbeit, also weiterhin 100 Prozent Lohn. Wobei jeder Mitarbeiter die Wahl hat, vier oder fünf Tage zu arbeiten und auch von einem Modell ins andere wechseln kann." Das Prinzip scheint zu funktionieren. Jan Eppers sieht bessere Resultate seiner Mitarbeiter, mehr Eigenverantwortung, und dabei keine Gesundheitsprobleme. Allerdings habe seine Agentur auch vorher schon Wert auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz gelegt: So solle etwa jeder aufstehen, wenn er die Möglichkeit hat, und im Besprechungsraum gebe es eine Liege.

8. BikeCitizens
Land: Österreich.
Arbeitszeit: Vier Tage, neun Stunden am Tag.
Seit 2014.
www.bikecitizens.net

Für die Fahrradnavigations-App BikeCitizens arbeiten 20 Mitarbeiter in Österreich, Deutschland und Großbritannien zurzeit neun Stunden pro Tag, an vier Tagen in der Woche. Der Umstieg von fünf auf vier Tage im Jahr 2014 habe am Anfang viele Zweifel mit sich gebracht; aber die Auswirkungen seien positiv geblieben, so Gründer Andreas Stückl laut GründerSzene. "Es gibt weniger Krankheit und mehr gute Laune", erklärt Stückl, der smarter anstatt länger arbeiten möchte. Unwichtige Dinge wie überflüssige Meetings habe er deshalb gekürzt; und zusammen mit einer besseren Organisation habe das die Vier-Tage-Woche am Ende möglich gemacht.

Quelle: Enorm Magazin
Text: Stella Dikmans


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